Haftung bei verletztem Hund?

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5 Antworten

Wenn ihr . aus Gefälligkeit den Hund eines Bekannten in Pflege nehmt, ist das sein Risiko, wenn dem Hund etwas passiert. Er könnte euch nur haftbar machen, wenn ihr "schuldhaft" gehandelt oder etwas unterlassen habt. Hier bei würde eure eigene Haftpflichtversicherung die Rechtslage prüfen, unberechtigte Ansprüche zurück weisen, und einen berechtigten Anspruch befriedigen.

Und zwar in dieser Reihenfolge.

Natürlich wäre es etwas anderes, wenn ihr das gegen Entgelt machen würdest. Aber auch dann hätte eure private Haftpflicht damit nichts zu tun.

Nein die Kosten trägt der Besitzer oder seine Krankenkasse für den Hund, es war ein ganz normaler Unfall ohne die Schuld oder Mitschuld eines anderen.

Ich glaube, bei einer Gefälligkeit - hier die Hundebetreuung - zahlt deine Versicherung nicht.

Ganz herzlichen Dank an alle, die geantwortet haben, damit bin ich wohl "raus " aus der Geschichte :-) und muss das dem Hundebsitzer so sagen.

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Dass wir selbst einen Hund haben (incl. Hundehalterhaftpflichtversicherung) spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle

doch, dies spielt eine sehr große Rolle, da das Hüten fremder Hunde über diese Tierhalterhaftpflichtversicherung abgedeckt wird. Ausgeschlossen bleiben jedoch Schäden am fremden Tier selbst.

Ausgeschlossen deshalb, da derartige Schäden dem Eigentümer des Tieres ebenfalls hätte passieren können. Hierfür könnte sich der Eigentümer mit entsprechenden Versicherungen wie z.B. Tierkrankenversicherung und Unfallversicherung, selbst absichern.

Es kann zwar auch Versicherungsschutz über eine Privathaftpflichtversicherung geboten sein, bzgl. das Hüten fremder Tiere, doch muß dies in der Versicherungspolice auch ausgewiesen sein.

Viele Billigheimser bei Privathaftpflichtversicherungen, haben sowas ausgeschlossen.

Vorrangig gilt aber bei vorhandener Tierhalterversicherung, dass diese immer zuerst in Anspruch genommen muß.

Nein, deine Privathaftpflichtversicherung hat nichts mit der Regulierung der Kosten zu tun!!!

Wenn du aus Gefälligkeit den Hund betreust, dann ist der Eigentümer und Besitzer des Hundes für die Begleichung der Kosten die durch die Behandlung des Kreuzbandrisses entstehen, zuständig. Der Tierarzt oder die Tierklinik geben die Rechnung an den Halter des Hundes.

Schließlich hast du dem Hund nichts angetan, bzw. euer Grundstück (für das ihr verantwortlich seid) hat den Hund nicht verletzt...

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