Haftung bei Unfällen auf einem Privatgrundstück

8 Antworten

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etwas Grundsätzliches hierzu

jeder der eine Gefahrenquelle schafft, ist dafür verantwortlich, dass eine mögliche Gefahr abgewendet wird; dies trifft al´so bereits dann zu, wenn man ein Grundstück hat und anderen gestattet, dieses zu betreten;

dies ist die Verkehrssicherungspflicht; also hat der Fragesteller dafür zu sorgen, dass von seinem Grundstück keine Gefahren ausgehen; d.H. ansonsten entstehen Schadensersatzpflichten nach §§ff 823 BGB

Das Grundsätzliche geht hier aber leider an der Sache vorbei! Dadurch das man ein Trampolin in den Garten stellt, hat man ja keine Gefahr geschaffen. Das Trampolin an sich ist ja ungefährlich. Anders natürlich bei einem Teich oder Schwimmbecken, diese sind ja schon allein wegen ihres Vorhandenseins gefährlich. Anders bei einem Trampolin, dieses wird ja erst durch fremdes aktives Zutun zu einer potentiellen Gefahr. Ich vergleiche das mal mit einem Apfelbaum. Da muss ja auch erst einer hochklettern damit die Gefahr entsteht. Die §§ 823 ff BGB regeln ja die Verantwortlichkeit. Ein eventueller Schadenersatzanspruch entsteht jedoch erst durch eine unerlaubte Handlung. Die Frage wäre demnach: Ist das Aufstellen eines Trampolins eine unerlaubte Handlung?

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Nein, die Zugänglichkeit muss erkennbar sein. Wahrscheinlich wird das Gerät ohnehin von Kindern, also unmündigen oder berauschten Personen zweckentfremdet benutzt. Mein Rat, abbauen. So oder so hat es, wenn es ganzjährig der Witterung ausgesetzt ist, nur eine kurze Lebensdauer. Alle diese Sachen werden billig in Asien produziert. Von Qualität ist nichts zu sehen.

Ein "Bitte das Grundstück nicht betreten" Schild aufhängen. Wenn ein Haus mit Grundstück nicht umzäunt ist, heißt es noch lange nicht, dass jedermann durch trampeln darf. Somit sind dann auch die Menschen, die unbefugt das Grundstück betreten selbst verantwortlich und müssen eine eigene Versicherung haben.

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Wie ich es verstehe, soll man im Schadensfall den Schädiger belangen und nicht den Bahnbetreiber.

Jetzt ist es aber doch so, dass dort viele Kinder rumlaufen, die nicht haften können und denen gegenüber ich mangels Rechtsfähigkeit keine Haftung geltend machen kann, oder?

Mal angenommen, ein minderjähriges Kind baut (aus Unachtsamkeit oder warum auch immer) einen Unfall mit meinem ebenfalls minderjährigem Sohn, in Folge dessen er sich verletzt. Das andere Kind haftet als Minderjähriger nicht, die Kartbahn hat den von mir unterschriebenen Pilatus-schein und keiner zahlt Schmerzensgeld, oder?

Oder geht die Haftung auf die Aufsichtsperson über?(in dem Fall die Eltern des Geburtstagskindes) Die können ja auf der Bahn selber auch nicht eingreifen und kommen der Aufsichtspflicht also nach, indem sie vorher ermahnen und dann danebenstehen und zusehen.

Mal abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe wie wild es da zugeht und wie viele Kinder auf einmal fahren dürfen, soll ich das mitmachen oder die Spoiler-Mama sein, die ihrem Kind den Tag versaut, indem sie die Unterschrift verweigert...? :-(

Danke fürs geduldige Lesen!

Grüße von tjeika

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