Haftplichtvers. für Arbeit?

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7 Antworten

Du solltest einmal bei Deiner privaten Versicherung nachfragen - das "Schlüsselrisiko" läßt sich durchaus versichern. Gegen eine zusätzliche Prämie kommt dann eine spezielle Klausel in den Vertrag. Früher ging das jedoch nur für Angehörige des öffentlichen Dienstes - aber ein Versicherungsmakler ist hier der richtige Ansprechpartner. Er kennt die Bedingungen mehrerer Vers.-Gesellschaften, kann diese vergleichen und das Geeignete für Dich herausfinden.

Das Haftungsrisiko für Schäden am Arbeitsplatz ist schon ein wenig kompliziert, hier spielen ja auch die entsprechenden Bestimmungen aus dem Arbeitsrecht eine Rolle. Meines Wissens kannst Du für Schäden, solange sie nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt werden, nicht in Regress genommen werden. Bei grober Fahrlässigkeit haftest Du auch nicht für den gesamten Schaden, sondern der Regressanspruch muß in einem angemessenen Verhältnis zu Deinem Einkommen stehen. Näheres erläutert Dir gern (gegen Gebühr!) ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Das (berufliche ) Schlüsselrisiko können sie in Ihrer Privaten Haftpflicht bis zu einer gewissen Höchstsumme mitversichern ( meist 25 000, - 50 000,- € ) Mir scheint aber das Ihr Arbeitgeber etwas fahrlässig handelt ,eine Geschäftsinhaltsversicherung sowie eine Betriebs Haftpflicht sollte schon bestehen..Wenn sie Sachen aus Ihrer Arbeit heraus beschädigen ,sollte im Arbeitsvertrag geregelt sein ,wie so etwas gehabt ist ..Eigen produzierte Schäden sind in einer Betriebs HP nicht versichert, die klärt nur Ansprüche von Schäden von fremden Personen / Dritten ,die die Betriebsstätte betreten haben...HG DerMakler

Der Arbeitgeber sollte, ja nach Gewerbezweig, sogar verpflichtend, eine Betriebshaftpflicht-VS haben.

Diese wiederum deckt Schäden ab, die Sie, in Ausübung des Berufes, verursacht haben. Vorsicht: Es sind KEINE vorsätzlichen Schäden abgedeckt.

Darüber hinnaus sollte der AG das Risiko des Bearbeitungsschadens ebenfalls abgedeckt haben. Gleiches gilt für das sogenannte Schlüsselrisiko.

Beispiel: Sie sind Installateur und sollen beim Kunde X eine Duscharmatur wechseln. Dabei fällt Ihnen, da Sie nasse Hände haben, die Zange ins Duschbecken und das wird dabei beschädigt. = typischer Bearbeitungsschaden. Oder Ihnen läuft die Flasche mit dem Kunststoffkleber bzw. das flüssige Dichtungsmittel auf den Teppich des Kunden aus.

Das o.g ist IMMER über die Betriebshaftpflicht abgedeckt. Eine private Haftpflicht-VS wird da NIE eintreten wollen aber auch nicht können.

Der Arbeitgeber muss doch eine Betriebshaftpflicht haben. Sonst ist der ja beim großen Schaden hurtig pleite

Die Betriebshaftpflicht deckt aber nur Schäden, welche der Betrieb bei seinen Kunden anrichtet - nicht die Schäden, welche Betriebsangehörige dem eigenen Betrieb zufügen.

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eine privathaftpflicht deckt soweit ich weiß alle schäden ab, ausser grobe fahrlässigkeit und die muss dir erstmal jemand nachweisen

soweit ich weiss, aber nicht auf arbeit

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@matschmidt

dann wird dein arbeitgeber eben selber für entstanden schaden aufkommen, wenn er keien versicherung hat. ist also nicht dein problem

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Aber keine Schäden die ich im Auftrag meines Arbeitgebers verursache. Sicher ist das alles eine Darstellungssache, aber riskant

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