Haftpflichtversicherung- wer muss zahlen?

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7 Antworten

Wenn du den Schlüssel während deiner Tätigkeit abgebrochen hast und dir keine Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann, dann trägt der Arbeitgeber die kompletten Kosten.

Wenn der AG keine Versicherung hat oder diese aus welchen Gründen auch immer nicht zahlt, dann bleibt der AG auf den Kosten sitzen, nennt man unternehmerisches Risiko.

Zuerst einmal - Deine ehemalige Arbeitgeberin muß auf Anforderung hin diese für Dich notwendige Bescheinigung ausfüllen.


Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594)
§ 312 Arbeitsbescheinigung


(1) Der Arbeitgeber hat auf Verlangen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers oder auf Verlangen der Bundesagentur alle Tatsachen zu bescheinigen, die für die Entscheidung über den Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld erheblich sein können (Arbeitsbescheinigung); dabei hat er den von der Bundesagentur hierfür vorgesehenen Vordruck zu benutzen. In der Arbeitsbescheinigung sind insbesondere 1.die Art der Tätigkeit der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers,2.Beginn, Ende, Unterbrechung und Grund für die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses und3.das Arbeitsentgelt und die sonstigen Geldleistungen, die die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer erhalten oder zu beanspruchen hat,anzugeben. Die Arbeitsbescheinigung ist der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber auszuhändigen.

Wenn hier bei erstmaliger Benutzung von Dir dieser Schlüssel abgebrochen ist, so ist davon auszugehen, dass dieser Schlüssel schon vorher beschädigt war. Wo sollte hier Dein Verschulden zu suchen sein? Also geht die Rechnung des Schlüsseldienstes zu ihren Lasten.

... ich fürchte der, der den Schlüsseldienst bestellt hat, oder gibt es anderslautende Vereinbarungen?

Ein Mitarbeiter kann ja nun nicht einfach Kosten auslösen, die seine Firma nur mal eben so zu bezahlen hat, oder übersehe ich etwas?

erst mal hat sie die unterlagen auszufüllen. macht sie das nicht, klage einfach. du du keinen job hast bekoomst du verfahrenskostenhilfe.

wenn sie von dir geld haben will soll sie eine rechnungschreiben und dir schicken. zahlst du nicht darf sie das gerne übers gericht amchen und das auch dort begründen

Welche Versicherung soll denn eurer Meinung nach das bezahlen?

Fakt ist, der AN hat dem AG einen Schaden zugefügt. Dafür gibt es eine Haftpflichtversicherung die in dem Fall die Kosten übernehmen sollte insofern kein Vorsatz unterstellt werden kann.

HexiSchnecki 01.08.2016, 09:16

Ich denk da hauptsächlich an die Haftpflichtversicherung von ihr, zumal es eben nicht mutwillig war. in jedem Betrieb geht mal was kaputt und ich hab noch nie gehört dass es der Arbeitnehmer zahlen musste oder die Versicherung des Arbeitnehmers.

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Sie behauptet ihre Versicherung zahlt das nicht. sie hat einen eigenen Betrieb! Sie muss gegen sowas doch versichert sein!

NochWasFrei 31.07.2016, 14:40

Na dann sag mir doch mal welche Betriebsversicherung dafür aufkommen soll.

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Das ist Erpressung !

Sie muß die Unterlagen ausfüllen. Das eine hat mit dem anderen

nichts zu tun.

Zahlen würde ich auch nicht. Wenn sie stur bleibt zum Anwalt gehen.

HexiSchnecki 31.07.2016, 13:18

Sie behauptet ihre Versicherung zahlt das nicht. sie hat einen eigenen Betrieb! Sie muss gegen sowas doch versichert sein!

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Reisekoffer3a 31.07.2016, 13:20
@HexiSchnecki

würde sagen auch wenn sie  k e i n e  Versicherung hat würde ich

auch nicht zahlen. Das Ganze kann jedem passieren und war ja

nicht mutwillig !

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schleudermaxe 31.07.2016, 13:44
@HexiSchnecki

... meine Betriebsversicherung bezahlt solches Fehlverhalten der Mitarbeiter auch nicht.

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