Haftpflicht-Versicherung will Schadenshöhe drücken, wie kann man am besten darauf reagieren?

8 Antworten

Typisch für die Versicherung. Kannst zum Anwalt gehen oder ein Gegengutachten erstellen lassen, aber das lohnt sich bei der Schadenssumme (1000EURO) nicht wirklich, da das Gutachten schon paar Hundert euro kosten wird. 

Du mussten den Schaden auch nicht reparieren lassen. Kannst auch das Geld nehmen, aber bekommst dann nicht die volle Summe! Es werden die Mwst einbehalten. Die gibt es erst wenn du die Reparatur nachweisen kannst 

Naja, vom typischen Verlauf kann keine Rede sein. Normalerweise wird nach Kostenvoranschlag reguliert. Foto dazu und los geht es. Der Geschädigte muß auch nicht auf eine Reparaturfreigabe warten. Irgend etwas stimmt hier nicht. Da müssen dem Sachbearbeiter die Argumente für eine Zahlung gefehlt haben. Wieso sollte er einen eigenen Gutachter los schicken wegen 500€??

Was steht denn noch in diesem Gutachten? Welchen Wert hat das Fahrzeug noch?

Aber die Haftpflicht handelt doch in deinem Interesse den Schaden so gering wie möglich zu halten. Die Prüfung der Schadenhöhe ist schließlich eine ihrer Aufgaben. Deshalb müsst "ihr" euch doch gar nicht "wehren"...sondern nur "er".

Um mal in der Realität anzukommen:

Natürlich willst du nicht, dass dein Bekannter möglichst wenig Kohle bekommt. Andererseits soll der Fall auch nicht ausgenutzt werden ne alte Klapperkiste zu renovieren. Wenn der Kumpel der Meinung ist ihm steht wirklich mehr Geld zu, dann muss er zur Not einen Anwalt einschalten der seine Ansprüche geltend macht. Aber ob eine Reparatur nun "zeitgemäß" ist oder nicht spielt erstmal keine Rolle. Wenn dadurch der Schaden objektiv beseitigt werden kann, dann steht dem Geschädigten auch keine neue Tür zu. Und ihm kommt es ja scheinbar ohnehin nicht darauf an wieder eine möglichst schicke Tür zu haben...

Erst einmal vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten.

Ich setze mich so für meinen Bekannten ein, weil ich mich als Verursacher dafür verpflichtet fühle und ihmgegenüber ein schlechtes Gewisses habe.

Das benutzte Wort "wehren" habe ich wohl schlecht gewählt. Es gehtmir nicht darum übertriebene Forderungen gegenüber der Versicherungdurchzusetzen.  Mir geht es nur darum,dass der entstandene Schaden entweder durch Reparatur oder Auszahlung beglichenwird.

Da wir von der Werkstatt eine Schadenshöhe von 1.000€ gemeldet bekommen unddie Versicherung  diesen Schaden per Gutachter auf 500€ erklärt(ohne je das Autogesehen zu haben), dachten wir dass  seitens der Versicherung schlichtweg gespart werdensoll.

Klaudrian schrieb jedoch, dass für einen solchen Schadensfall das Gutachtenplausibel wäre.

Habe bislang mit solchen Vorgängen –Gott sei Dank- so gut wie keineErfahrungen.

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@Garathor

Ich setze mich so für meinen Bekannten ein, weil ich mich als Verursacher dafür verpflichtet fühle und ihmgegenüber ein schlechtes Gewisses habe.

Das ist verständlich und grundsätzlich auch löblich. Gibt leider genug Leute denen so etwas am Hintern vorbei gehen würde.

Allerdings sind die gesetzlichen Regeln bezüglich des Schadenersatzes ganz klar. Und da geht eine mögliche Reparatur halt einem kompletten Austausch vor. Und nur danach richtet sich die Versicherung (bzw. MUSS sie sich richten). 

Und in diesem Fall wird dein Bekannter ja am Ende vermutlich auch nicht mit einer potthässlichen Tür dastehen, der man aus 100m ansieht, dass sie nachlackiert wurde. Von daher sollte das schon in Ordnung gehen denke ich. 

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