haftpflicht lehnt ab was nun?

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6 Antworten

Das spielt keine Rolle. Das ist dann so als hätte dein Mann die Arbeit im Auftrage deines Vaters ausgeführt. Wenn das jetzt eine Firma gewesen wäre, hätte deren Betriebshaftpflicht gezahlt. Im privaten Bereich gilt die Gefälligkeitsklausel. Die kann man über einen Mehrbeitrag ausklammern. Da gibt es auch keine Kulanz, weil man das ja hätte absichern können

auch nicht wenn er dabei grob fahrlässig gehandelt hat und das aus eigenen Stücken getan hat?

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@Herzvany1000

Du möchtest jetzt hoffentlich keine Formulierungstipps für einen Versicherungsbetrug. Die Haftpflicht zahlt bis auf die von DerHans genannte Ausnahme nun mal nur wenn der Versicherungsnehmer tatsächlich Schadensersatzpflichtig ist. Der Gesetzgeber sieht aus guten Grund bei solchen Gefälligkeiten eine Schadensersatzpflicht nicht vor, den ansonsten wäre es ein unkalkulierbares Risiko anderen aus Gefälligkeit zu helfen. Wenn man möchte das in einem Schadenfall einer Hafte wird man in den sauren Apfel beißen müssen einen Firma mit so etwas zu beauftragen.

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Vielleicht ein kleines Trostpflaster: Wenn für den Papa eine Hausratversicherung mit Glasversicherung besteht, dann ist wenigstens das Spiegelglas versichert. Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu. Smiley Mac

Schäden bei Nachbarschaftshilfe und verwandschaftlicher Hilfe ( nicht bezahlte Gefälligkeitsleistungen) sind generell nicht von der Haftpflichtsversicherung gedeckt. (Steht in fast allen allgemeinen Versicherungsbedingungen. Ich glaube nicht, dass sich die Versicherung von der Pflegebedürftigkeit Deines Vaters beeindrucken lässt. Ihr könnt den Einspruch versuchen, aber ich glaube nicht an einen Erfolg.

Ich bezweifle es, aber ´man kanns ja probieren, totzdem handelt es sich um eine Gefälligkeit...

ich würde das Gespräch zu dem Versicherungsvertreter suchen, bei dem die Versicherung abgeschlossen wurde. Er kann Dir vermutlich, speziell auf diesen Versicherungsgeber, die passende "Redewendung" und Vorgehensweise bei dieser Versicherung schildern. Viel Glück

Zu spät. Keine Versicherung bearbeitet einen schon einmal bearbeiteten und abgelehnten Schaden. Wenn der Schaden noch einmal mit einer anderen Formulierung des Hergangs eingereicht wird, gibt das nur Ärger. Der Tipp mit der Formulierung ist zwar gut, aber er bringt nur beim ersten Einreichen des Schadens etwas.

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Dabei würde der Vertreter mit seiner Existenz spielen. Bei versuchtem Versicherungsbetrug durch das eigene Personal, kennt man kein Pardon.

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die kollegen haben leider recht: das wird nix mehr :-(

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