Haftpflicht als Arbeitnehmer?

5 Antworten

ohne jetzt zum Vorgang an sich etwas sagen zu können, mein Rat, neuen Job suchen! Wenn sein Chef offenbar das unternehmerische Risiko auf seine Arbeitnehmer abwälzen möchte, wird man dort eh nicht froh, egal wie die Rechtslage ist. Soll er doch einfach selbst fahren.

Kündigung folgte schon- danke :-)

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Dafür müsste der Arbeitgeber ihm schon grobe Fahrlässigkeit nachweisen können.

Als Arbeitnehmer ist er Handlungsgehilfe seines Chefs. Dieser muss sich Fehler seiner Angestellten so anrechnen lassen. als ob er sie selbst verursacht hätte.

so sehe ich das auch.. zumal mein Neffe nicht als Einziger das Fahrzeug lenkte, beziehungsweise fuhr.

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Nein, das ist nicht rechtens. Der AN haftet für Schäden die er seinem AG zufügt (was ja hier sowieso fraglich ist) erst ab mittlerer Fahrlässigkeit anteilig und ab grober Fahrlässigkeit voll. Beweislast liegt beim AG.

Dumm halt, dass es vom Lohn einbehalten wurde und der AN dann hinterher rennen muss...

Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

Seit längerer Zeit haben einige meiner Kollegen und ich immer häufiger Probleme mit unserem gemeinsamen Arbeitbeitgeber. Bezüglich mehrerer Punkte, welche ich nacheinander ausführlich auflisten werde, würden wir uns gerne erst einmal eine Meinung einholen, bevor wir evtl. den Schritt zum Arbeitsgericht nehmen.

Punkt Nr. 1.

Betriebsratsgründung: Diese hat unser Arbeitsgeber im Arbeitsvertrag verboten/untersagt. Ist diese Klausel im Arbeitsvertrag gültig? Ist eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher eine Betriebsratswahl (erstmalige) ins Leben ruft, rechtens und legitim? Oder handelt der Arbeitgeber dann rechtswidrig?

Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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