Häufigen schnellen Jobwechsel begründen?

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6 Antworten

Ich glaube du musst erstmal für dich klar machen das ein gutes Arbeitsklima nicht nur für dich etwas positives ist, sondern auch für den Rest des Unternehmens. 

Im Gespräch ist dieses Thema nur dann ein Problem, wenn du es zu einem Problem machst. Du musst an deine Fähigkeiten glauben und davon überzeugt sein, dass du diese Arbeit machen kannst. Sollte die Frage aufkommen weshalb du nach 3 Monaten wieder deinen Job wechselst, würde ich genau das sagen, was du hier auch geschrieben hast. Das du eben teilweise rausgeekelt worden bist und du in deiner Arbeitsweise komplett eingeschränkt warst. 

Der Anfang deiner Berufslaufbahn liest sich schlüssig und so kannst du das auch bei einer Bewerbung begründen. Bei einer Bewerbung ist es aber wenig vorteilhaft, es damit zu begründen, dass du mit einem Arbeitkollegen nicht ausgekommen bist. Allerdings musst du natürlich aus deinem jetzigen Job raus, das sehe ich auch so. Das heißt aber auch, dass du letztendlich nichts zu verlieren hast und die Situation mit deiner Kollegin ganz offen mit deinem Chef besprechen könntest. Wenn du dann auch gebeten wirst zu gehen, ist das ja nicht so schlimm, weil du es sowieso getan hättest. Aber wie du schreibst steht der Chef hinter ihr. Hast du denn schon einmal mit deinem Chef über sie gesprochen? 

Zur Begründung in einer Bewerbung: ich würde gar nicht darauf eingehen, weshalb du schon wieder wechseln willst, sondern auf das, was du daraus gelernt hast und was dir bei der neuen Stelle wichtig ist, so dass du dort langfristig bleibst. So könntest du schreiben, dass du dir nun besser anschaust, was die Aufgaben sind und ob sie wirklich zu deinen Stärken passen, dass dir ein Team zu dem du passt wichtig ist, weil du sehr gern mit anderen Menschen zusammenarbeitest. Und das solltest du nicht nur sagen, sondern für dich selbst auch beherzigen: schau dir gut an, was gefordert wird und was für Menschen mit dir zusammenarbeiten. 

Und damit dir so etwas nicht mehr passiert könntest du dich zum Beispiel mit Themen wie Menschenkenntnis oder Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen, vielleicht hilft dir das, gleich zu Anfang für dich besser einzuschätzen, ob du in einen Betrieb passt oder nicht.

Du bist was deine Arbeitsstellen angeht zu sensibel und hast zu hohe Erwartungen an deine Kollegen und Aufgaben. Das Arbeiten ist kein Wunschkonzert. Du hast überall schwierige Leute mit denen du nicht klar kommen wirst. Und du wirst überall Aufgaben übernehmen müssen, die dir nicht gefallen und im Vorfeld nicht abgesprochen waren. Sie sieht die Arbeitswelt nun mal aus.

Du hast jetzt tatsächlich viele Stationen hinter dir und das wird bei neuen Arbeitgebern ein Minuspunkt sein wegen du dem du zum Großteil wohl gar nicht erst eingeladen wirst.

Du kannst das natürlich als "Erfahrungen" verkaufen und erklären, dass du einfach verschiedene Bereiche kennen lernen wolltest, bevor du dich endgültig entscheidest.

Man kommt nicht immer mit allen Menschen aus und man hat immer einen Kollegen mit dem man nicht zurecht kommt, das wird auch im neuen Job so sein. Wenn die restlichen Kollegen sie auch nicht mögen kannst du dich bei denen doch auch auskotzen.

Du kannst versuchen dich woanders zu bewerben und so lange da bleiben, deine bisherige Begründung ist doch auch ok. Du wolltest dich ausprobieren und neue Herausforderungen, aber jetzt möchtest du beruflich ankommen und mittlweile weißt du was deine Stärken sind.

Ich glaube du brauchst mal eine Therapie. Dein Rastlosigkeit muss ja eine Ursache haben

"Vermutlich liegt es auch einfach an mir und ich erwarte zu viel Freiheit oder Verständnis."

-das scheint mir auch so
Aber ich kenne deine Arbeitgeber ja nicht
An dem Punkt anzusetzen kann aber nicht schaden

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