Häufig wird gott in der bibel/NT als liebender vater dargestellt. warum?

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10 Antworten

Das hat den Sinn um den Mann in eine der Frau überlegene Position zu bringen. Im alten Ägytpen, dem Land in dem das Judentum seinen Anfang nahm, hatte die Frau eine weitaus bessere Stellung, sie konnte sogar Hohepriesterin und Pharaonin werden.

Das Judentum hat der Frau diese Position genommen um sie dem Mann unterzuordnen, es gibt viele sehr frauenfeindliche und -diskriminierende Passagen in der Bibel.

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Kommentar von Waldfrosch4
26.11.2015, 22:31

@Andrastor 

Es ist immer übel wenn Leute über Themen sprechen von dem sie zwar viel gehört haben ,mit denen sie sich aber offensichtlch selber niemals ernsthaft befasst haben...

Das tut langsam wirklich schon weh..

Das Judentum hat der Frau diese Position genommen um sie dem Mann unterzuordnen, es gibt viele sehr frauenfeindliche und -diskriminierende Passagen in der Bibel.

Das ist rechter Unsinn ...

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Das Vaterbild haben sich Menschen ausgedacht, um einen Gott, dessen Prinzip die Liebe ist, verständlicher zu machen. Heutzutage vergisst man keineswegs, dass Gott natürlich auch das Mutterbild verkörpert. Die feministische Theologie hat dazu passende Bibelstellen gesammelt. Auch in dem Glauben der Frühzeit an die Große Mutter finde ich einfach nur das entsprechende Bild für denselben Gott wieder. (Maria an die Stelle zu setzen, ist gar nicht christlich.)

Wer selbst als Vater oder Mutter erlebt hat, wie aus einem die selbstlose Liebe zu seinen Kindern herausströmt, kann diese Bilder gut verstehen. Es sind Bilder, denn Gott hat natürlich kein Geschlecht, sondern ist WIE ein Vater oder eine Mutter, ja noch viel besser.

Das Bild des liebenden Vaters steht im Widerspruch zu seiner angeblichen Forderung, dass nur das Blut seines Sohnes (auch ein Bild) die Sünden der Menschheit aufwiegen konnte. Ich halte das für eine Missdeutung der frühen Christen, die sich anders den Kreuzestod nicht erklären konnten. Ich habe in letzter Zeit mal Theologen von der Seite gefragt, wie sie es mit diesem Widerspruch halten. Sie sind mir verlegen ausgewichen. Ich meine, dass es dringend an der Zeit wäre, dass sich das Christentum von diesem Irrglauben befreit. Ich habe ihn in den vergangenen Jahrzehnten auch nicht mehr predigen hören, aber in der Liturgie, auch in den alten Kirchenliedern, kommt der "blutige Kreuzaltar" noch an jeder Stelle vor. Leider.

Ich kann gut verstehen, dass sich Nichtchristen davon abgestoßen fühlen. Sie sollten aber auch abweichende Auffassungen von Christen wie mir zur Kenntnis nehmen.

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Kommentar von KaeteK
28.11.2015, 14:11

Du bist kein Christ wie ich sehe. :-(  Theologen mußt du auch nicht fragen, sondern dich mit Gottes Wort beschäftigen und Gott bitten, dass Er dir Sein Wort öffnet. lg

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Kommentar von Waldfrosch4
28.11.2015, 16:17

Dass Gott natürlich auch das Mutterbild verkörpert. Die feministische Theologie hat dazu passende Bibelstellen gesammelt. Auch in dem Glauben der Frühzeit an die Große Mutter finde ich einfach nur das entsprechende Bild für denselben Gott wieder. (Maria an die Stelle zu setzen, ist gar nicht christlich.)

Gott hat kein Geschlecht ..das scheint die feministische Theologie  zu meinen ...

Wir alle sollten verstanden haben wie wichtig das Vater bild für die Menschen ist und wie wichtig auch ein physischer Vater ist für ein Kind .Das impliziert dann nicht das die Mutter weniger Wert sei.

Die Grosse Mutter aus den alten Relgion ist wohl kaum vergleichbar mit dem Christlichen Gottesbild der Christen .Wo es keinen Vorzug eines Geschlechtes gibt und geben kann .

Aber wer das Geheimnis des Kreuzes als Irrtum infolge von Unverständnis auslegt ,der sollte sich A mal mit der Kreuzes Theologie befassen und B mit dem Alten Jüdischen Opferkult in den sich das Opfer am Kreuze nahtlos einfügt.

Da ist es dann schon komisch wenn du uns noch das Bild MAria in der Kirche erklären möchtest ,wo  du laut deiner Aussag nicht mal die Essenz des Christlichen Glaubens begriffen zu haben scheinst.

Der Geist führt ein...nicht der Intellekt!

Johannes 14,33:

…22Spricht zu ihm Judas, nicht der Ischariot: HERR, was ist's, daß du dich uns willst offenbaren und nicht der Welt? 23Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 24Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.…

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Das NT steht in Kontinuität zum Alten Testament .Es kann nicht getrennt betrachtet werden .Auch wenn der reine Gesetzesglaube  durch Jesus Christus im Neuen Bund nicht mehr gilt .

Gott, zeigt sich in der Welt ,als Schöpfer welcher sich bei Noah (Genesis ) in einem ersten Schritt,( nach dem erfolgten Sündefall .das gleichkommt mit dem  sich abwenden von Gott, seitens des Menschen in seiner Freiheit ) jetzt auf den Menschen neu  zu- bewegt .

Danach zeigt sich Gott bei Abraham ,bei den Richtern bis hin zu den Propheten ,wo er sich immer Stück für Stück mehr zeigt . 

So erfahren die Menschen immer mehr wie Gott ist . Dieses sich Zeigen in der Welt gipfelt dann in der Person Jesus Christus .Der sich hingibt am Kreuz für die Welt .Wer Jesus kennt der kennt Gott .Und kann aus den Handlungen Jesu erkennen wie Gott ist und was er von uns erwartet .Ich glaube hier kann es kein Zweifel mehr geben ,dass Gott von uns die Nächstenliebe und das vergeben und das Opfer möchte .

Gott selbst gibt sich also hin für die Menschen .Deshalb ist er der Liebende Vater .Er gibt nicht irgendetwas,sondern sich selbst .

Jesus Christus sagt bei Johannes 10,30 :

Ich und der Vater sind eins.

und 

Johannes 12,44-45
…44Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. 45Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 46Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf daß, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.…

Gott kommt also selbst in die Welt auf dem Menschen zu um ihm zu helfen, die Kluft die zwischen Gott und dem Menschen entstanden war und immer noch ensteht zu überbrücken .Danach hinterlässt er dem Menschen noch den Heiligen Geist .

Die Bibel ist also eine Zeugnis darüber, wie Gott sich Schritt für Schritt dem Menschen in der Welt offenbart ...es ist ein Lernprozess für den Menschen über eine sehr lange Zeitperiode hinaus .

Gott zeigt sich hier also als  ein Wesen in drei Existenzformen : 

den Schöpfer =Vater 

den Erlöser = eingeborener Sohn 

den Wirker und Vollender = Heiliger Geist 

Es zeigt sich hier in dieser Selbstoffenbarung Gottes ,eine Dynamik in Gottes Wesen selbst,dass wir als Liebe erkennen können .

Deshalb können wir überhaupt erst sagen  Gott ist :liebender Vater .

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Weil das so schön vertraut klingt, da hat man noch einen lieben Papa...... natürlich nur für die, die immer fein so ticken wie vorgegeben, für den Rest ist dieser Papi ein erbarmungsloser, anbetungsgeiler, grausamer, blutrunstiger, egozentrischer, durchgeknallter Tyrann.

Es gibt wohl keinen guten Vater, der diesem angeblich Vater gleichen möchte, denn er wüsste, er wäre kein guter Vater mehr.

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sagen wir mal so:

der da oben hat uns die 10 Gebote mit auf den Weg gegeben.

Wenn sich alle Menschen danach im Leben richten würden, hätten wir Frieden und so etwas wie das Paradies auf Erden.

Es würde auch nicht solche bescheuerten Kriege geben oder Machtgerangel wie jetzt im Augenblick auf der Erde.

 Gott ist gütig und es sind die Menschen die sich ihre Hölle hier auf Erden selber geschaffen haben.

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Kommentar von sarahj
27.11.2015, 01:08

hat Gott eigentlich einen frieien Willen?

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Weil nach dem christlichen Verständnis des neuen Testaments das eben auch so ist.

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Weil er im AT als grausamer, eifersüchtiger, ungerechter, launischer,  massenmordender Psychopath dargestellt wurde. Das wollte man im NT vermutlich etwas geraderücken.

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Kommentar von Amphore
26.11.2015, 19:40

.... du musst da was im NT überlesen haben... er lässt seinen Sohn ans Kreuz schlagen...
warum dies notwendig war/ist? vlt nochmals die Bibel präziser lesen ;)
graussam und eifersüchtig sind von deinen Worten, die passenden, für beide Testamente...die Frage ist worauf sie sich beziehen!
Dem Menschen gilt Seine Liebe und seine Gerechtigkeit.

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Kommentar von sarahj
27.11.2015, 00:59

Nein, er war das nicht, was du da schreibst.

Die Menschen waren böse, und er bestimmte, daß dafür ein Opfer gebraucht wird. Ist doch lieb von ihm, oder?, seinen unschuldigen Sohn herzugeben, damit die Menschen für ihren schlechten Charakter (Ehebruch und solche Sachen) nicht selbst grade stehen mussten. Denk mal, das würde sich doch heute auch so mancher Kriminelle wünschen, daß ein anderer für sie in den Knast geht. Das ist ist doch echt krass moralisch.

Dazu muss man verstehen, daß Gott oft ein bisschen stinkig war, und dann nur mit Blutopfer oder auch mal mit Babytöten zu besänftigen war. Eine schlechte Eigenschaft, die er von seinen ungehobelten Vorgängern (den heidnischen Göttern) übernommen hat, und die er einfach nicht los wurde. Es war halt schon immer so, und konnte einfach nicht dagegen an. Vielleicht ist das mit dem Blutrausch ein bisschen so wie mit dem Rauchen - man kann einfach nicht aufhören.

Davor, im Alten Testament waren es oft unschuldige Lämmer die dann die Suppe auslöffeln mussten. Daher sagt man heute noch Unschuldslamm. Manchmal waren es auch andere Tiere, zum Beispiel die Saurier die nicht aufs Schiff durften als er mal sauer auf alle war, einmal war es auch ein geliebter Sohn. Aber da hat er nur Spaß gemacht und kurz vor dem Stich noch schnell ätsch gerufen.

Aber diesmal war es echt krass mit dem Brutrausch und er brauchte stärkeren Stoff als Lämmerblut. So ließ er diesmal seinen Sohn bluten. Der war zeurst nicht so happy damit und hat tatsächlich geklaubt, sein Papi hätte ihn verlassen. Es war dann aber eigentlich doch nicht so schlimm, denn er ist ja gleich wieder aufgestanden und zu Papi zurück. Der war von da an viel netter zu allen.

Aber weil er gar nicht wirklich tot war, war es eigentlich gar kein richtiges Opfer von dem Gott, und eigentlich hätte es ja auch von den Menschen kommen sollen, weil eigentlich war ja der Sohn der Gute und nicht die Menschen.

Jetzt komme ich aber ein bisschen durcheinander - also wie auch immer: jetzt trauen die Menschen nicht so ganz an die Vergebung der Sünden. Und ich glaube deshalb haben sie immer noch Angst vor der Hölle und machen sich jeden Tag Sorgen.

so war das.

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Lies mal Johannes 3,16.

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Als Vorbild, ein Vater soll lieben

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Kommentar von sarahj
27.11.2015, 01:15

das tun richtige Väter auch normalerweise. Kann es sein, daß Väter Vorbild für gott waren, als er erschaffen wurde?

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Kommentar von asophiele
27.11.2015, 19:40

Ich denke eher nicht, ich denk die Kirche stellte gute Väter und so auch Gott so da. Ich find es richtig so, aber jeder hat davon eine eigene Vorstellung ;)

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"Und warum ist die Banane krumm?"

Was für eine Frage? - Wenn du die Bibel selbst schon gelesen hast, dann weißt du auch, dass ER nach dem was die Bibel inhaltlich verkündet, auch als ein "Vater, welcher seine Kinder liebt" beschrieben wird.    

Hast du die Bibel dagegen noch nicht gelesen, dann empfehle ich dir dringend, dies nachzuholen. Die Frage beantwortet sich dabei von selbst.  

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Kommentar von sarahj
27.11.2015, 01:07

Meinst Du die Definition von "Liebe", wie man sie in Wikipedia findet?

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Kommentar von sarahj
28.11.2015, 00:58

es scheint trivial für Dich zu sein, wenn Du mit
  "warum ist die Banane krumm"
antwortest.

Dann sollte es ein Leichtes sein, mein Problem zu lösen.

Das Problem ist Folgendes:

ich kann da keine Liebe sehen. Ich sehe so viele Grausamkeiten, daß ich da wirklich keine Liebe sehen kann.

Und Du solltest das jetzt nicht abtun:
es ist ein uraltes, generelles und zentrales Problem der Christen.

Viele Philosphen sind zu dem Schluss gekommen, daß Gott eben nicht immer liebend ist. Oder auch nicht allmächtig. So erklären sich viele Juden den Holocaust.

Wenigstens sind sie irgendwie ehrlich.

Aber Christen betonen und wiederholen es ständig, reagieren dann aber gereizt, wenn man nachfragt.

Also müssen wir entweder unterschiedliche Assoziationen mit dem Begriff "Liebe" verbinden (danach habe ich gefragt),
oder ich habe etwas Entscheidendes übersehen (danach habe ich auch gefragt: wo kann man die Liebe in dem Mord an unschuldigen erstgeborenen Babys sehen. Tausende toter Babys die vom Herrn umgebracht wurden).

Ich kann mir vorstellen, welche möglichen Antworten kommen.
Weil ich sie mir a) vor langer Zeit selbst gestellt habe, und b) schon oft gehört habe.

Lass Dir also bitte was sehr Gutes einfallen. Keine Ausflüchte. Ehrlichkeit. Du sollst nicht lügen.

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