Häufig kalte, blaue Hände!?

7 Antworten

Das Phönomen kommt mir eventuell bekannt vor. Ich hatte lange Jahre tendenziell kalte Hände und kalte Füße. Als ich mit Anfang 50 in Psychotherapie ging, hab ich das mit meinem Psychotherapeuten ("Facharzt für psycho... Medizin") besprochen. Er sagte, das kann in der Kindheit entstanden sein; wenn der kindliche Körper durch irgendwelche Einflüsse Energiemangel erfährt, würde der Organismus "zentrieren", d.h. er zieht Energie aus den Extremitäten ab, um die "Mitte", das "Zentrum" funktionsfähig zu halten. Wenn der Organismus das mal "geübt" hat, dann macht er das in ähnlichen Situationen später wieder. Also bei irgendeinem "Streß" oder nur in der Erwartung von "Streß" zentriert der Organismus wieder. Ein altes "Programm", das ziemlich automatisch immer wieder abläuft. Während ich in der Therapie war und über belastende Dinge aus meiner Kindheit und Jugend sprach, trat dieses Phänomen zeitweise sogar hüufiger bzw. intensiver auf. Selbst unter der Bettdecke hatte ich so kalte Füße, das ich nicht einschlafen konnte! Habe mir oft warme Socken für die Nacht angezogen...

Nach Ende der Therapie haben diese Erscheinungen auch wieder nachgelassen, sind seltener und schwächer geworden.

Hilfe könnte darin bestehen, unbewußten Streß aufzudecken und zu beheben. Angst/Ängstlichkeit/Unsicherheit zu überwinden, gelassener zu werden. Entspannungsübungen. An der eigenen Selbstsicherheit arbeiten. Um zumindest in diesen Bereichen die Ursachen bzw. vermeintlichen Quellen von "Streß" abzubauen.

Es könnte sein, dass Du ein Problem mit der Durchblutung hast. Aber wirklich helfen wird Dir nur der Gang zum Arzt - und das bald.

Pass bloß auf, dass das nicht vom Herzen kommt.Blaue Hände können ein Anzeichen dafür sein. Geh morgen früh zum Arzt

Was möchtest Du wissen?