Hättet ihr Lust, nach diesem Prolog ein Buch weiterzulesen?

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10 Antworten

„bis auf den letzten Krieger, die letzte Frau und das letzte Kind vernichtet.“ Allzu pathetisch und unlogisch: Einer muss ja übrigbleiben, der den vorletzten getötet hat.

„Der Mond ließ ihr dunkles Haar glänzen und spiegelte sich in ihren Augen wieder, jedoch bemerkte sie es kaum“ könnte sie auch nicht ohne Spiegel.

„dieser Schein reichte aus, um plötzlich einen kleinen türkisblauen Splitter neben ihr aufblitzen zu lassen und ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

„Und komme ja nicht auf die Idee, ihn zu behalten!“ Allzu umgangssprachlich, besser: „wage es nicht, ...“

Ja, okay, hast Recht ;)

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Darf ich ein bisschen was an deinem Text verbessern? Ich konzentriere mich nur auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung, gegebenenfalls auf die Wortwahl. Am Inhalt werde ich nichts verändern. Es soll schließlich dein Text bleiben.

Bring ihn mir. Sie erinnerte sich noch genau an seine Worte, als sie immer tiefer in den dunklen Wald lief. Ihr Ziel war der Berg der Großen Göttin, ein eher unscheinbarer Hügel, der für die vier Völker jedoch eine große Bedeutung hatte. Denn ohne ihn hätte der Ewige Krieg niemals beendet werden können und die vier Völker hätten sich gegenseitig bis auf den letzten Krieger, die letzte Frau und das letzte Kind vernichtet. Ein lautes Krachen im Unterholz ließ sie zusammenfahren [ein Wort]. Suchend drehte sie den Kopf [besser als "ihren Kopf", finde ich] in alle Richtungen, konnte jedoch niemanden sehen. Und denk daran, wahrscheinlich werden sie dich verfolgen. Seine Stimme hallte in ihrem Kopf nach. "Worauf habe ich mich da nur eingelassen?", murmelte sie leise und setzte ihren Weg zum Berg der Großen Göttin fort. Nach gut zwei Stunden erreichte sie eine große Lichtung und blieb stehen [oder: "und hielt eine Augenblick inne"]. Die Bäume standen in einem perfekten Kreis um einen mit Gras und Blumen bewachsenen Hügel. [Klingt m.E. besser als die Version mit dem Relativsatz.] Sie genoss noch kurz den Anblick der still daliegenden Lichtung und stieg dann seufzend auf den Hügel. Der Mond ließ ihr dunkles Haar glänzen und spiegelte sich in ihren Augen wieder, jedoch achtete sie kaum darauf, da sie ihren Blick konzentriert über den Boden streifen ließ. Unbewusst ging sie direkt auf den vierfarbigen Stein in der Mitte des Hügels zu, kniete sich auf das Gras und legte ihre Hände auf den kleinen Felsen. Je ein Viertel des Steins hatte die Farbe eines Elements und markierte den Anfang eines der Gebiete der vier Völker. Er war der Mittelpunkt des Tals. Dort lebten die vier Völker. Jedem Volk war ein Element zu eigen. Ignis war das Volk des Feuers, Aqua das Volk des Wassers, das Element von Aer war die Luft und die Erde war das Element von Terra. Dunkle Wolken tauchten plötzlich am Himmel auf und trieben direkt auf den Mond zu. Sie riss sich zusammen und stand wieder auf, um ihre Suche fortzusetzen [ein Wort]. Kurz darauf war der Mond fast ganz hinter den Wolken verschwunden. Es fiel nur noch ein schwacher Schein auf die Lichtung. Doch dieser Schein reichte aus, um einen kleinen türkisblauen Splitter neben sich aufblitzten zu sehen. Sie bückte sich und hob den Stein, der  so plötzlich ihre Aufmerksamkeit erregt hatte, auf. Er war schmal und vielleicht halb so lang wie ihr kleiner Finger. Bring ihn unverzüglich zu mir. Und komm ja nicht auf die Idee, ihn zu behalten! Seufzend hielt sie den Splitter in den Händen, während sie überlegte, was sie jetzt machen sollte. Ein frischer Wind streifte von hinten durch ihr Haar. Ein Schauer lief ihr über den Rücken und nahm ihr die Entscheidung ab. [Mach nicht so viele Relativsätze. Das klingt immer ein wenig konstruiert und nach Schulaufsatz.] Denn ihr leichtes Zittern kam nicht von der Kälte des Windes. [Ein "leicht" in den beiden aufeinanderfolgenden Sätzen musst du streichen.] Sie musste sofort verschwinden. Der Wind trug den Geruch fremder Völker mit sich. Sie wurde verfolgt.

Vielen Dank für eure Antworten schon mal im Voraus ["im Voraus" wird bei GF immer wieder falsch geschrieben. Man schreibt es wirklich nur mit einem "r". :-))]

 LG Skye

Hier noch einmal der Text ohne meine Anmerkungen. Dann liest er sich flüssiger:

Bring ihn mir. Sie erinnerte sich noch genau an seine Worte, als sie immer tiefer in den dunklen Wald lief. Ihr Ziel war der Berg der Großen Göttin, ein eher unscheinbarer Hügel, der für die vier Völker jedoch eine große Bedeutung hatte. Denn ohne ihn hätte der Ewige/ewige Krieg niemals beendet werden können und die vier Völker hätten sich gegenseitig bis auf den letzten Krieger, die letzte Frau und das letzte Kind vernichtet. Ein lautes Krachen im Unterholz ließ sie zusammenfahren. Suchend drehte sie den Kopf in alle Richtungen, konnte jedoch niemanden sehen. Und denk daran, wahrscheinlich werden sie dich verfolgen. Seine Stimme hallte in ihrem Kopf nach. "Worauf habe ich mich da nur eingelassen?", murmelte sie leise und setzte ihren Weg zum Berg der Großen Göttin fort. Nach gut zwei Stunden erreichte sie eine große Lichtung und hielt eine Augenblick inne. Die Bäume standen in einem perfekten Kreis um einen mit Gras und Blumen bewachsenen Hügel. Sie genoss noch kurz den Anblick der still daliegenden Lichtung und stieg dann seufzend weiter den Hügel hinauf.

Der Mond ließ ihr dunkles Haar glänzen und spiegelte sich in ihren Augen wieder, jedoch achtete sie kaum darauf, da sie ihren Blick konzentriert über den Boden streifen ließ. Mit schlafwandlerischer Sicherheit ging sie direkt auf den vierfarbigen Stein in der Mitte des Hügels zu, kniete sich auf das Gras und legte die Hände auf den kleinen Felsen. Je ein Viertel des Steins hatte die Farbe eines Elements und markierte den Anfang eines der Gebiete der vier Völker. Er war der Mittelpunkt des Tals, in dem die die vier Völker lebten. Jedem Volk war ein Element zugeordnet. Ignis war das Volk des Feuers, Aqua das Volk des Wassers, das Element von Aer war die Luft und die Erde war das Element von Terra.

Dunkle Wolken tauchten am Himmel auf und trieben direkt auf den Mond zu. Sie riss sich zusammen und stand wieder auf, um ihre Suche fortzusetzen. Kurz darauf war der Mond fast gänzlich hinter den Wolken verschwunden. Es fiel nur noch ein schwacher Schein auf die Lichtung. Doch dieser Schein reichte aus, um einen kleinen türkisblauen Splitter neben sich aufblitzten zu sehen. Sie bückte sich und hob den Stein, der  so plötzlich ihre Aufmerksamkeit erregt hatte, auf. Er war schmal und vielleicht halb so lang wie ihr kleiner Finger. Bring ihn unverzüglich zu mir. Und wage ja nicht, ihn zu behalten! Seufzend hielt sie den Splitter in den Händen, noch unschlüssig, was sie jetzt machen sollte. Ein frischer Wind streifte von hinten durch ihr Haar. Ein Schauer lief ihr über den Rücken und nahm ihr die Entscheidung ab. Ihr leichtes Zittern kam nicht von der Kälte des Windes. Sie musste sofort verschwinden. Der Wind trug den Geruch fremder Völker mit sich. Sie wurde verfolgt.

...... (To be continued.) :-))

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Die "Große Göttin" habe ich als Eigenname verstanden. Bei der "ewige Krieg" / "der Ewige Krieg" war ich mir unschlüssig, ob du das als Eigenname verwendest. In letzterem Fall kannst du natürlich bei der Großschreibung bleiben.

So, das hat Spaß gemacht, aber jetzt muss ich mich wieder anderen Dingen widmen. Schließlich habe ich auch noch ein Leben außerhalb von GF. :-))

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@adabei

Ja, die "Große Göttin" ist ein Eigenname und der "Ewige Krieg" auch, allerdings hatte ich den "Dunklen Wald" auch als Eigennamen gedacht, da war es schon Absicht, dass das "Dunklen" große geschrieben war

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Zunächst das Positive: Du kannst spannend schreiben und auch deine Wortwahl, Grammatik und Rechtschreibung - wenn auch noch nicht ganz fehlerfrei ist - hebt sich wohltuend von dem ab, was ich vielfach schon von sogenannten "Autoren" gelesen habe. (Das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe, hat ein Kollege von mir verfasst. Gottseidank hat er mich nie wirklich gefragt, wie es mir gefallen hat ...;-))

Wie stekum bereits bemerkte, klingt manches vielleicht etwas zu pathetisch. Weniger ist manchmal mehr. Was die Satzzeichen betrifft, mag das vielleicht künstlerische Freiheit sein, aber dennoch gibt es Satzgrenzen. In "normalem" Deutsch würde man oft einen Punkt setzen, wo du ein Komma gesetzt hast.

Das Genre ist nicht neu und solche Geschichten sind schon vielfach geschrieben worden. Dennoch bin ich überzeugt, dass es immer noch einen Markt für derartige Plots gibt. Ich bin nicht unbedingt die Adressatin für dieses Buch, dennoch würde ich mich auch nicht direkt sträuben, es vielleicht dennoch zu lesen. Ich habe auch lange geglaubt, dass die "Hunger Games" von Suzanne Collins nichts für mich wären. Als ich jedoch einmal angefangen hatte, habe ich alle drei Bände innerhalb eines Wochenendes gelesen.

Schreib auf jeden Fall weiter, wenn es dir Spaß macht. Man muss ja nicht gleich eine große Autorin werden sondern kann auch einfach für das eigene Vergnügen schreiben. Du wirst sehen, dass du mit der Zeit auch immer besser wirst. Solltest du den vollständigen Text irgendwo veröffentlichen wollen, dann such dir auf jeden Fall einen guten Lektor/eine gute Lektorin.

Carry on. :-))

P.S: Darf ich fragen, wie alt du bist?

Danke für dein Lob und auch deine Kritik :) Ich weiß, dass solche Bücher schon massenhaft geschrieben wurden, aber ich schreibe nur zum Spaß. Es wäre natürlich toll eine große Autorin zu werden, aber es ist dann doch eher unwahrscheinlich.

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Ach ja, und ich bin 14

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Dann hab ich ja noch Zeit, so gut in der Rechtschreibung zu werden wie du ;)

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Hab die nur erste Hälfte gelesen... 1. Solltest du alle Gänsefüßchen setzen, ansonsten wird's verwirrend (hast am Anfang irgendwo eine eingeschobene Erinnerung einer Rede) 2. Mir gefällt die Ich-Perspektive nicht, aber das ist ja bei jedem anders 3. Klingt es mir zu eintönig formuliert

Ähm, was genau soll ich denn in Gänsefüßchen setzen?

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@Skye14

Gedanken eines Protagonisten mit "Gänsefüßchen" zu versehen ist unnötig und sogar störend. Das macht man allenfalls in einem Schulaufsatz. So viel darf man einem Leser schon zutrauen, dass er Gedanken bzw. einen inneren Monolog von der reinen Beschreibung aus der Erzählperspektive unterscheiden kann.

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'Und denk daran...'

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@Hannibu

Ah, okay, danke :) Ich schreibe eigentlich einfach nur immer Gedanken nicht in Gänsefüsschen, sondern kursiv und ich wollte, dass sie die drei Sätze (oder vier?) denkt, da sie sich ja erinnert

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@Skye14

Bei dieser Schreibweise solltest du auch bleiben.

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Bemerkenswerte wortwahl!! Aber was für eine Stimme sagt "bring ihn unverzüglich zu mir & denk gar nicht erst dran ihn zu behalten" oder so in der art?

Also dieser Stein ist, na ja, heilig, aber in alle Winde verstreut. Und es gibt vier Völker, also vier unterschiedliche Gruppen, die diesen Stein haben wollen. Und die Stimme ist von ihrem Auftragsgeber, der natürlich möglichst mehr Teile des Steins haben möchte, als die anderen Gruppen.

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Das musst du dann in der Geschichte erwähnen. wenn der leser zu viel nachdenken muss wird ihm das buch zu langweilig

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@jessilol

Der Prolog sollte absichtlich nicht so viele Informationen geben, sondern nur neugierig machen. Ich wollte in den nächstten Kapiteln dann immer mehr sozusagen "auflösen"

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@jessilol

Habe es Versehen auf "Daumen hoch" gedrückt. Ich bin da ganz anderer Meinung als du. Langweilig wird es, wenn bereits am Anfang zu viel erklärt wird. Gerade wenn etwas noch etwas geheimnisvoll klingt, bleibt die Spannung erhalten. Der Leser will nicht alles "brühwarm" serviert haben. Es soll Raum für Phantasie und Vermutungen bleiben.

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Du musst unbedingt mal Die Chroniken Der Unterwelt lesen.. die Bücher sind super!

Ah, okay :)

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Wow, echt gut geschrieben und total spannend. Ich würde es auf jeden Fall weiter lesen. Stell es doch auf Wattpad - hab da auch einen Account. Deine Geschichte würden bestimmt viele lesen! :)

Ich bin nicht auf Wattpad, ist das gut?

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@Skye14

Ja, ich finde es sehr gut. Habe mich auch erst vor ein paar Monaten angemeldet. Man kann teilweise echt tolle Geschichten dort lesen

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Ich würde weiterlesen wollen ☺👍

Ich will weiter lesen....

Das ist voll gut, ich würde es weiter lesen

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