Hätten antike Armeen wie die der Römer oder des Mittelalters auch nur den Hauch einer Chance gegen eine heute Armee?

14 Antworten

Als Fernkampfwaffen hatten die Römer ihre Pilums mit einer effektiven Wurfweite von 15 Metern. Typische Pistolen heutiger Streitkräfte schafen meist problemlos 50m, Sturmgewehre können schon ab 800m eingesetzt werden, mit schweren Maschinengewehren und Leuchtspurmunition könnte man auch problemlos größere Menschengruppen in 2 km angreifen.

Noch dazu erlaubt es moderne Aufklärungstechnik, eine solh farbenfrohe Legion schon aus hunderten km Entfernung zu erspähen, ohne, dass die Legion irgendetwas dagegen tun könnte.

Nicht den Hauch einer Chance, schon ein einzelner Soldat mit genug Munition und Sturmgewehr könnte eine recht gute Chance haben.

Wahrscheinlich würden die Legionäre ohnehin weglaufen weil sie glauben ein Gott oder Zauberer würde hinter dem unsichtbaren Angriff stecken.

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Nein, ganz sicher nicht. Dazu musst du dir nur den europäischen Kolonialismus als Modell angucken- beim Aufeinanderprallen von verschieden fortschrittlichen Techniken der Kriegsführung und verschieden effektiven Waffen gibt es nicht die geringste Chance für die weniger technisch fortgeschrittene Seite. Sicher gibt es Tote auch auf der Seite der technisch überlegenen- aber das steht in keinem Verhältnis.

Kommt auf die masse und das terrain an! In einer offenen feldschlacht hätten schwerter und schilde gegen bomber, mg, hubschrauber, panzer und artillerie einfach nicht den hauch einer chance! Würden die antiken armeen vllt aus dem hinterhalt angreifen, wo der abstand zwischen modernen und antiken kombatanten sehr gering ist, wäre es durchaus möglich, dass die antiken kämpfer die modernen überrennen, den moderne kämpfer haben kein schild, keine panzerung gegen stich und hiebwaffen und müssen auch irgendwann nachladen! Lg

...und müssen auch irgendwann nachladen

Nachdem man die 20 Schuß eines Sturmgewehrs und die 50 bis 100 eines MG auf die Angreifer verballert hätte - stimmt!

Sowas nennt man dann einen Pyrrussieg. Den könnte man dem Gegner nur oft genug erlauben und ihm gehen schlicht die Menschen aus.

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so leicht ist das nicht, nicht jeder schuss trifft, nicht jeder tötet! es gab zb einen fall, wo grenzsoldaten der ddr 67 schuss abfeuerten um einen flüchtigen zu treffen bei einer distanz von unter 100 metern, in vietnam kamen auf einen toten vietnamesen ca 1500 schuss der amerikaner, wobei das ein statistischer wert ist! lg

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@Lazybear

Eben, die meisten DDR-Grenzer wollten nicht töten, sondern das der Flüchtende die Flucht aufgibt. Und in Vietnam war SprayNpray...also in den Wald holzen was das Zeug hielt, weil man den Gegner nicht sehen konnte...deshalb auch haben sie das AgentOrange versprüht, damit es den Urwald entlaubt und der Vietcong keine Deckung mehr hat.

In einem gezielten Angriff, reicht ein Überflug eines modernen Jagdbombers um eine ganze Kohorte von römischen Soldaten platt zu machen...am ehesten zu vergleichen mit den LKW und Panzerkonvois im Irakkrieg (2ter Golfkrieg) die einfach mal so längs der Strasse weggeschossen wurden.

Übrigens haben moderne Soldaten nicht nur 1 20schuss Magazin dabei, und während der eine nachlädt schiesst sein Kamerad...ohne ballistischen Schutz, haben die Römer keine Chance. Ihre Schlachtformation war schon gegen die Germanen im Teuteburger Wald ein Nachteil. Von der Reichweite der Schusswaffen mal abgesehen, durchschlägt eine moderne Gewehrpatrone auch 1-2 Bäume und ist dahinter immer noch gefährlich.

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ob die ddr soldaten das wollten oder nicht, ist natürlich eine spekulation, wie das gesamte thema, fakt ist, dass sie einen tötungsbefehl hatten und strafen zu erwarten hätten bei unkorrekter ausführung, zudem wurden ideologisch gefestigte soldaten eingesetzt, ob nun der soldat vorgab daneben geschossen zu haben oder nicht, bleibt sein geheimnis! das was du beschreibst ist natürlich vollkommen korrekt, darum geht es auch, es geht in meiner hypothese darum, dass die antiken soldaten nur eine chance haben, wenn sie es schaffen ihren nachteil zu überwinden, die kurze reichweite! die römer haben nicht nur schwerter, sondern für die damalige zeit sehr effektive wurfspeere und bogenschützen, sowie andere vorrichtungen, die projektile mit hoher kinetischer energie einsetzten! flammenwerfer, brandbomben, schleudern, alles waffen die in der antike eingesetzt wurden! wie schon gesagt, es geht darum, ob sie es schaffen ihren nachteil auszugleichen, in dem fall ist ein sieg durchaus möglich, wenn nicht, dann eben nicht! lg

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