Hätte sich jedes Lebewesen so entwickeln können.

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7 Antworten

Weil Bären an ihre Umwelt optimal angepasst sind. Mutationen setzen sich nur durch, wenn sie der Spezies auch was nützen und der Mensch brauchte eine Menge davon, denn wir waren beim Rennen um die besten Plätze, sprich eine freie ökologische Nische, zu langsam. Das ist die menschliche crux. Wir können nichts wirklich gut. Nicht besonders gut rennen, hören oder sehen. Unsere Muskelkräfte sind auch sehr begrenzt, da steckt uns ein Schimpanse locker in die Tasche. Fliegen und unter Wasser atmen können wir gar nicht. Wir konnten unser Überleben nur durch Hilfsmittel sichern und da kam uns in der Tat unser Daumen sehr zu statten. Allerdings ist die Frage, ob unsere Häuser, Autos, Computer und sonstige Konsumgüter wirklich so hoch zu bewerten sind, denn wir sind als einzige in der Lage unseren Planeten zu ruinieren und das tun wir für all diese Errungenschaften auch rücksichtslos.

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Kommentar von Kartalx
27.10.2012, 12:07

Ja ich würde nur noch hinzufügen, dass wir Menschen das mit dem Körperlichen an sich nicht richtig nötig haben daher wir ja unsere Intelligenz haben und dadurch uns alles erleichtern. Würden wir aufeinmal auf alle Hilfsmittel verzichten würden wir im Laufe der Evolution bestimmt uns auch an die Wildniss anpassen können wobei wir bestimmt nie einen Bären erreichen könnten. Vorallem sind wir auch sozusagen Rudel-Pflichtig und nicht wie ein Bär ein alleinkämpfer oder so. Also da gibts unmengen an Faktoren die dabei mitspielen. Müssten die mal im Fernsehen diskutieren mit Wissenschaftleren wäre richtig interessant ^^

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Kommentar von Marrtenn
27.10.2012, 12:26

Das mit den Schimpansen würde ich auf diese Art nicht unterstützen. Wir haben uns ja wahrscheinlich aus derselben Art entwickelt wie Schimpansen. Die Kraft haben wir ja deshalb verloren, weil wir sie durch die Verwendung von Werkzeugen und Waffen nicht mehr brauchten. Die Natur verschwendet halt nicht gerne etwas.

Coolerweise müssen es wohl noch Affen gewesen sein, die den Umgang mit Feuer erlernten, weil erst der Genuss gegarter Nahrung die Energieersparnis beim Verdauen und die Kaumuskelrückbildung ermöglichte, die wiederum erst möglich machten, das das Gehirn größer werden konnte.

Es war also höchstwahrscheinlich nichtmal eine genetische Mutation, die die Entwicklung des Menschen ermöglichte, sondern eine Änderung im Verhalten.

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Viele Faktoren haben dazu beigetragen, dass der Mensch zu dem wurde, was er nun schlussendlich ist.

  1. Der Mensch ist in erster Linie ein Gehirnwesen (A. Tremel) Spezielle Struktur des menschlichen Gehirns ermöglicht Erziehung. Der Mensch benötigt jedoch auch Erziehung.

  2. Der Mensch ist ein instinktreduziertes Wesen (N. Tinbergen) Nur durch die reduzierten Instinkte, ist der Mensch erziehbar und lernfähig.

  3. Der Mensch ist ein unspezialisiertes Wesen, das biologisch mangelhaft ausgestattet ist. (A. Gehlen). Er hat keine natürlichen Waffen und unterentwickelte Organe sowie kein Haarkleid. Der Mensch ist auf das Lernen angewiesen und die Verwendung seiner Organe erlernen.

  4. Der Mensch ist ein Wesen, das zu früh zur Welt kommt. (Vgl. A. Portman) Der Mensch kommt hilflos, organisch unfertig, nackt auf die Welt. Er benötigt besondere Förderung.

  5. Der Mensch ist ein Wesen mit Geist und Vernunft. (vgl. H. Roth) Z. B. Wertempfinden oder Religion, diese Geistigkeit muss erlernt werden.

  6. Der Mensch ist ein Kulturwesen, er ist ein Produkt der Kultur und die Kultur ein Produkt des Menschen. Er muss lernen, in seiner Kultur zu leben.

  7. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das immer auf soziale Beziehungen angewiesen ist.

Sodele, des müsste jetzt alles sein :) Ich geb dir mal kurz noch die Quelle, nämlich mein Schulbuch :D Ich musste das alles (natürlich viiiel ausführlicher) erst vor einigen Wochen für Pädagogik u Psychologie auswendiglernen :D

Quelle Pädagogik u Psychologie für das berufliche Gymnasium in Baden-Württemberg Band 1, Hrsg: Hobmaier; Altenthan, Betscher-Ott, Gotthardt, Hobmair, Höhlein, Ott, Pöll; Bildungsverlag 1

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Der Selektionsdruck ist ja nicht überall gleich. Genau deswegen gibt es Biodiversität, sprich: Alle Arten unterscheiden sich voneinander. Menschen haben stattdessen kein Fell, wie Eisbären, und auch eine andere Morphologie. Menschen haben keine Flügel, wie Fledermäuse. Menschen haben auch keine Federn, wie Vögel und so weiter.

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Bevor eine "kulturelle Evolution" beginnen konnte, mussten erst einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Intelligenz (Werkzeugnutzung, Abstraktionsvermögen, Handlungsplanung, etc.)

  • komplexe Sprache (welche wiederum einen kompexen Stimmband- und Artikulationsapparat voraussetzt)

Bei unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen, z.B. gab es Versuche, ihnen unsere Sprache beizubringen. Im Endeffekt scheiterte dies nicht an der mangelnden Intelligenz, sondern am Sprechapparat - sie sind nicht fähig, diverse Vokale und Konsonanten zu artikulieren. Hingegen können Schimpansen (und auch Gorillas) ziemlich komplizierte und abstrakte Zeichensprache erlernen und somit mit Menschen kommunizieren - sogar mit kreativen Abstraktionen. Die Schimpansendame Washoe wurde dahingehend besonders eindringlich wissenschaftlich untersucht: http://en.wikipedia.org/wiki/Washoe_(chimpanzee)

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Kommentar von TomBombadil2010
27.10.2012, 13:05

Gehört jetzt nicht ganz zum Thema, aber ich finde folgenden Bericht über Warshoe unglaublich rührend. Er demonstriert außerdem, wie menschlich Schimpansen tatsächlich sind.

One of Washoe's caretakers was pregnant and missed work for many weeks after she miscarried. Roger Fouts recounts the following situation: "People who should be there for her and aren't are often given the cold shoulder--her way of informing them that she's miffed at them. Washoe greeted Kat [the caretaker] in just this way when she finally returned to work with the chimps. Kat made her apologies to Washoe, then decided to tell her the truth, signing "MY BABY DIED." Washoe stared at her, then looked down. She finally peered into Kat's eyes again and carefully signed "CRY", touching her cheek and drawing her finger down the path a tear would make on a human. (Chimpanzees don't shed tears.) Kat later remarked that one sign told her more about Washoe and her mental capabilities than all her longer, grammatically perfect sentences."

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Der Grundstein für unsere heutige Lebensweise mit Häusern, Autos und Computern wurde vor ca. 10000 Jahren gelegt, im Rahmen der Neolithischen Revolution. Keine äußere Not, sondern ein Bewusstseinswandel zwang den Menschen zu einer neuen Lebensweise:

http://www.focus.de/wissen/natur/archaeologie-neues-denken-in-uralter-zeit_aid_186263.html

Aber die Hominiden waren schon sehr früh ziemlich clever. So entdeckte der Homo erectus das Kochen, eine weitere wichtige Voraussetzung für unseren Lebenswandel. Es ist vor allem das Gehirn, das den Menschen zu dem macht, was er heute ist und den Menschen von anderen Tierarten unterscheidet. Beim Bären fehlen diese Voraussetzungen.

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Weil Tiere nicht so umfangreich denken können wie wir. Schöne Frage übrigens. :)

Tiere können übrigens auch nicht sprechen, weil ihnen bestimmte Muskeln fehlen, um unsere Laute nachzuahmen.

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Kommentar von DarkSepia
27.10.2012, 11:56

Menschen sind Tiere und andere Tiere, nämlich Australopitecine haben sich nunmal so entwickelt, dass schlussendlich Menschen rauskamen.

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ihnen fehlte es am geist und an menschlichen händen.

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