Hängt IQ vom können der Schule ab oder wird man bei einem Test auch über die Psyscjologischen und Kognitiven fähigkeiten getestet?

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6 Antworten

Hallo,

normalerweise wird bei IQ-Tests kein schulisches Wissen abgefragt. Es geht vor allem darum, wie gut Du denken kannst. Gut mein auch: genau sein in der Anwendung von Worten und im Erkennen von Zusammenhängen.

Dein Denken beweist Du aber nicht nur mit Sprache, sondern auch beim Betrachten von Bildern, beim Merken von Informationen und beim Schnell-Sein mit dem Stift in der Hand (wobei letzteres weniger die Intelligenz selbst als vielmehr Deine Möglichkeiten, daraus etwas zu machen, betrifft).

Wenn Wissen abgefragt wird, dann nur zur Überprüfung, ob Deine Intelligenz sinnvoll gefördert wurde oder nicht.

Wichtig: Der IQ-Test misst eine Leistung. Wenn Du im Test nicht zeigst, was Du kannst, läßt das Ergebnis Dich weniger schlau erscheinen als Du bist.

Viel Erfolg!

priviet 08.10.2016, 22:48

wo kann man so eine Test eigentlich machen?

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Mit IQ meinst du vermutlich die Leistung in einem Intelligenztest, mit der dann die Intelligenz (das ist ein psychologisches Konstrukt) statistisch in relativem Bezug zu einer Normgruppe (z.B. 14-16jährige Hauptschüler) geschätzt wird.

Und ja, Intelligenz und Schulnoten korrelieren insgesamt betrachtet recht hoch miteinander (d.h. Schüler mit hoher Intelligenz neigen im Allgemeinen dazu, auch gute Noten zu haben).

Daher ist es z.B. in der Schulpsychologie für die Laufbahnberatung bei sehr schlechter Schulleistung wichtig, u.a. einen Intelligenztest duchzuführen, um zu besseren Hypothesen zu gelangen, was der Grund für die Noten ist (in der Regel erstmal eine Entscheidung, ob z.B. eine Über- oder Unterforderung vorliegt, oder ob es ganz andere Gründe gibt).

JanfoxDE 09.10.2016, 11:48

Es liegt nicht an der Intelligenz, ob du in der Schule gute Noten schreibst oder nicht. Jeder kann monotone Aufgaben erledigen (Lernen - schreiben - vergessen - lernen - schreiben - vergessen - lernen ...) 

Wenn nicht sind sogar die höheren Intelligenz irgendwann wie man im Englishen sagt "sick of this sh*t", weil das Schulsystem ziemlich monoton, eintönig und subjektiv ist. Die denken: ,,Sowas soll mein Leben beeinflussen? Niemals, höchstens eine Zeitverschwendung!"

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schloh80 09.10.2016, 13:45
@JanfoxDE

Na ja, das mag von Laien so gesehen werden, die Realität ist eine andere, was auch wissenschaftlich-methodische Gründe hat (wir sprechen hier eben über ein psychologisches Konstrukt).

Daher ist eine der wohl bekanntesten (ernstgemeinten) psychologisch-psychometrischen Definitionen in den Lehrbüchern:

"Intelligenz entspricht der Fähigkeit, in der Schule gute Noten zu bekommen."

Es ist natürlich korrekt, dass in den Metaanalysen insges. Intelligenz und Leistungsmotivation etwa gleich hohen Einfluss haben, wie auch (allerdings mit einem mittleren Einfluss) die soziale Herkunft. Es ist aber fast unmöglich, mit geringer Intelligenz dauerhaft einen höheren Bildungsabschluss mit guten Noten zu erreichen, egal wie motiviert jemand ist und aus welchem Elternhaus jemand kommt. Da ist ist die Studienlange eindeutig.

Und genau das ist dann das Problem in der Schulpsychologie, ambitionierten Eltern zu vermitteln, dass ihr Kind eben auf einer höheren Schulform wirklich real überfordert ist (und bleiben wird) und nicht "nur" ein Motivationsproblem hat oder alternativ einfach nur schlechte Lehrer. Mit Fleiß lässt sichn nur bis zu einem bestimmten Grad etwas ausgleichen.

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In der Schule wird Wissen vermittelt, keine Intelligenz.

Daher sind IQ-Test soweit wie irgend möglich unabhängig vom Wissen des Probanden. Sicher muss der zu Testende um die Bedeutung von Sprache wissen, die Bedeutung von Wörtern und die Bedeutung von Ziffern und Zahlen wissen. Aber bei dem IQ-Test, den Mensa e.V. verwendet, reicht Grundschulwissen aus.

Auch werden in einem IQ-Test keine psychologischen Fähigkeiten getestet, sondern die Fähigkeit, sich in unbekannten logischen Systemen zurechtzufinden. 

Es gibt eine Reihe vion Testverfahren zur  Feststellung der Intelligenz. Zum einen  gibt es reine Intelligenztests  andrerseits Test ,die auch die Emotialität begutachten. Es entscheidet der Tester welches Verfahren er nutzt.

Nein ob dus glaubst oder nicht dass sind komplett verschiedene sachen

Ja, in der Oberstufe solltest du schon ein wenig eq haben, da man das größtenteils braucht
Es gibt aber Fragen, in der man nur seine Meinung braucht oder wo man raten kann :D

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