Hängt der Ursprung unserer Logik darauf ab ob wir daran glauben oder nicht?

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So etwas nennt man in der Mathematik ein "Axiom", also eine Aussage, die als korrekt angenommen wird, aber nicht bewiesen werden kann. Axiome können erstaunlich "einfach" sein, sodass man kaum glauben kann, dass sie nicht beweisbar sind. :)

Beispiel:

x = x

Gilt das für jedes "x"? Lässt sich leider nicht beweisen, wird aber als wahr angenommen. :)

Ein anderes Beispiel ist:

Jede nicht-leere Menge natürlicher Zahlen enthält genau ein kleinstes Element.

Ein weiteres Stichwort wäre "Antinomie":

https://de.wikipedia.org/wiki/Antinomie

Allerdings würde ich deine Frage verneinen: Für die Logik ist es unerhebllich, ob wir daran glauben, oder nicht. :)

PS: Es gibt einen großen Unterschied zwischen philosphischer und mathematischer Logik! Ersteres ist teilweise "Geschwafel", letzteres ist "exakt". :)

PPS: Und das Beispiel "1 + 1 = 2" kann man - unabhängig vom Glauben - relativ leicht auf vielfältige Arten beweisen, sofern man eine Hand voll Axiome akzeptiert.

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Ehm, das Kalkül des natürlichen Schließens mit Syllogismen etc. ist ebenso ein ordentliches Kalkül wie jene, die in der Mathematik Verwendung finden.

Eigentlich divergieren beiden Disziplinen viel weniger, als manche es meinen möchten.

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Ersteres ist teilweise "Geschwafel"

Ist es nicht! Du hast sie nur noch nicht verstanden. Die Syllogismen van Aristoteles oder der Unterschied zwischen konträr und kontradiktorisch zum Beispiel sind immer noch gültig.

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Nun ja: Wenn man sich jetzt auf 1+1=2 bezieht, ist es ja nur ein Versuch, natürliche Begebenheiten in Worte zu fassen.
Wir stellen Thesen auf, beobachten, verbessern unsere Thesen und versuchen, diese in einfache Worte zu fassen.

Und dass man, wenn man einen Stein (z.B.) und noch einen Stein nimmt, nicht drei Steine hat, kann man getrost als bewiesen betrachten.

Logik ist bloss die Bezeichnung für diese Art des Analysierens.
(Logik bezeichnet ja auch in seiner altgriechischen Wurzel die "denkende Kunst" oder die "Vorgehensweise").

Den Glauben würde ich dabei als eher irrelevant bezeichnen.

Hallo,

Logik ist nicht glaubensabhängig. Das macht sie aus.

Nehmen wir an, Du legst einen Apfel auf einen Tisch. Dann legst Du noch einen Apfel auf den Tisch. Sonst ist der Tisch leer.

Glaubensunabhängig würde Dir nun jeder Augenzeuge bestätigen, daß 2 Äpfel auf dem Tisch liegen. 1+1=2

Zumal Logik nicht nur mathematische Zahlenlogik beinhaltet. Aber auch formallogische Schlüsse sind vom Glauben unabhängig.

Liebe Grüße, Cagliostro 

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Nabend,

ich möchte nach dem Erlangen meiner Fachhochschulreife Wirtschaftsinformatik an einer Fachhochschule studieren. Soweit kein Problem. Auch mein schulischer Notenschnitt von 1,9 halte ich für völlig in Ordnung.

Interesse an der Informatik und Wirtschaft habe ich auf jeden Fall. Ich lerne derzeit das Programmieren und habe mich auch schon mit vielen Themen der Informatik befasst. Auch, wenn dies nicht die höhere algorithmische Informatik auf Mathematikniveau war.

Viele würden mich nun darauf hinweisen, dass ich mich auf die Mathematik vorbereiten muss.

Nun ist es aber so, dass man für solch ein Studium sehr gut im abstrakten und logischen Denken sein muss und dies nämlich auch die Basis der Mathematik ist. Dies ist bei mir aber nicht ganz der Fall. In der Schule stehe ich mathematisch zwar auf einer 2, halte dies aber nicht für das Ergebnis meiner logischen und abstrakten Denkfähigkeiten. Denn im Moment ist es echt einfaches Niveau auf Basis des Formelauswendiglernens und weniger des "Verstehens" der Logik dahinter.

Da wäre das eigentliche Ziel normalerweise ja nicht das Verbessern der Mathematikkenntnisse sondern eher das des "Denkens". Denn dies stellt wie bereits geschrieben die Grundlage für erweiterte Kenntnisse dar.

 

Nun weiß ich aber einfach nicht, ob ich überhaupt eine "Hoffnung" haben soll. Denn laut Aussage einiger Personen wäre diese Fähigkeit angeboren...

Gruß

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Obwohl der Islam später dazu kam, aber mit dem Judentum in dieser Frage völlig übereinstimmt, sollte sich doch für den Menschen die Frage stellen, wer nun hier tatsächlich richtig liegt oder nicht.

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