Hängt der große Erfolg Bayerns mit der langjährigen CSU-Regierung zusammen oder doch eher von der geographischen Lage?

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7 Antworten

Die Wirtschaft ist das liebste Kind der Bayern. Entsprechend haben viele Großkonzerne wie BMW, Audi, Bosch, auch Daimler uvm. in vielen Kommunen eine hervorragende Wirtschaftsleistung generiert, die sie als Global Player zum Aushängeschild deutscher Fleißarbeit macht. Diesen Kommunen geht es fantastisch, solange man sich die Mieten dort überhaupt noch leisten kann. Wer dort nicht beschäftigt ist, merkt sehr schnell, wie die Preisspirale in utopische Höhen geht und darf nicht mehr mitspielen. Die Schere geht immer deutlicher auseinander. Wenn man dagegen die strukturschwachen Regionen in Franken oder der Oberpfalz setzt, wird schnell klar, für wen hier Politik gemacht wird. Den Oberbayern den Laptop, den anderen die Lederhose.

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Der Erfolg Bayerns hat mit der CSU nichts zu tun.

Wenn du dir die wirtschaftlichen Daten in Bayern genauer ansiehst, dann wirst du schnell feststellen, dass es vier wirtschaftlich erfolgreiche Regionen gibt:

Die Großräume München, Augsburg und Nürnberg, welche von kleinen Zwischenspielen mal abgesehen, durchgängig von der SPD regiert wurden.

Der Tourismus in Oberbayern, der tatsächlich mit der geographischen Lage, jedoch nichts mit der CSU zu tun hat.

Darüber hinaus hat Bayern jahrelang vom Länderfinanzausgleich als Nehmerland profitiert.

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Kommentar von maxiderbajuware
03.03.2017, 23:47

Das ist der wohl größte Schwachsinn, den ich heute gelesen habe. Die wirtschaftliche und politische Stärke Bayerns haben fast ausschließlich mit der CSU (insbesondere FJ Strauß) zu tun. Die meisten wichtigen industriellen Werke liegen außerhalb der Städte und liegen damit nicht in der deren Hoheitsgebiet (z.B. EADS). Die Macht in Bayern haben nicht die Städte sondern der Staat. Und ja Bayern war früher ein Nehmerland, aber dieses Geld wurde von der CSU-Regierung gut angelegt und so ist Bayern heute das wichtigste Geberland und der Geldesel der Bundesrepublik. Falls Sie einem Punkt widersprechen, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich freue mich auf eine sachliche Diskussion :)

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Bayern war frueher ein rueckstaendiges Agrarland, sie hatten die sogenannten Zwergschulen, das sagt alles.

Die Bundesrepublik steckte viel Geld in Bayerns Infrastruktur, diese waren die Voraussetzungen, damit sich Industrie ansiedelt.

Muenchen wurde durch die Olympiade eine U-Bahn spendiert und auch sonst auf Vordermann gebracht.

Warum, nach der Einheit, Siemens von Berlin nach Muenchen gegangen ist, das muessen Insider schreiben, da moechte ich niemanden zu nahe treten.

Heute, als wirtschaftlich staerkstes Bundesland moechten sie am liebsten ihre Hilfe fuer schwaechere Bundeslaender, einstellen.

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Kommentar von teletobbi
03.03.2017, 23:54

Aber Westberlin bekam zur Zeit des kalten Krieges auch sehr viel vom Länderfinanzausgleich, Bremen genauso und diese Städte sind heute nicht für ihre ökonomische Stärke bekannt.

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Bessere Politik als in rotgrünen Ländern wie NRW, Bremen, Berlin etc. 

Mehr leistungsfähiges mittelständisches Gewerbe als im Norden und Westen.

Mehr Tüftler, ähnlich wie in Bawü.

Mit Tourismus hat das wenig zu tun. 

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Nein, sondern mit Transferzahlungen (Länderfinanzausgleich) des Bundes an die Bayern.

Schließlich brachte es Franz Joseph Strauß (CSU) auf den Punkt: "rechts ist, wo ich bin".

Auf einer Pressekonferenz hieß es: "Gott habe gesagt...".
Da rief Franz Joseph Strauß dazwichen: "Was soll ich gesagt haben?"

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Das geht Hand in Hand...

Bayern hat eine strategisch sehr günstige Lage. Mit der arbeitet die Landesregierung aber offensichtlich auch sehr vernünftig.

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Größtenteils Ja.

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