Hängen Schulnoten mit dem persönlichen Verhältnis mit dem Lehrer zusammen?

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13 Antworten

Prinzipiell nein, Lehrer sind verpflichtet, neutral zu benoten. Wenn man zwischen 2 Noten steht, ist eine weitere Note von Nöten, die dann die Note in die eine oder andere Richtung kippen lässt.

In der Realität ist das dann aber schwieriger: Bei einer mündlichen Note wird immer das subjektive Empfinden des Lehrers und damit auch das positive oder negative Verhältnis zum jeweiligen Schüler eine Rolle spielen, egal wie sehr der Lehrer sich auch bemüht, objektiv zu bleiben. So ist der Mensch nun mal.

Dazu kommen dann noch Lehrer, die es nicht schaffen, objektiv zu bleiben, und dann schon mal aus der Laune heraus Noten verteilen.

Ein Nachweis einer Benachteiligung ist bei mündlichen Noten meist schwierig bis unmöglich, wie du ja selbst schon festgestellt hast.

Rein theoretisch ja, obwohl es nicht erlaubt ist und das nachzuweisen wird schwierig.

Hatte mal einen sehr guten Lehrer, der uns erklärt hat, dass ein Lehrer bei der Note immer einen gewissen Ermessungsspielraum hat und dass es manchmal gar nicht so leicht ist, sich für die bessere oder schlechtere Note zu entscheiden. Er hat es uns damals im Bezug auf Halbjahresnoten erklärt, dass er fair sein sollte (und der Lehrer war es wirklich zu 100%) und den Schüler aber auch motivieren möchte, sich im nächsten Halbjahr um die bessere Note zu bemühen. Für manche ist die schlechtere Note mehr Anreiz etwas zu tun, für andere die bessere usw.

Also ja, der Lehrer hat durchaus Möglichkeiten sich für die eine oder andere Note zu entscheiden und das zu begründen, ohne sagen zu müssen er hätte aus Sympathie oder Antipathie getan.

Hallo Miriam :)

Möglich ist es bestimmt dass Lehrer auch durchaus mal nach Sympathie entscheiden.. ich kenne das ja auch auf meinem Beruf ---------> Leute die ich mag können echt alles & noch mehr von mir haben, während solche die mir nicht so sympathisch sind  eher mit spitzen Fingern angefasst werden bzw. eher die Grenzen aufgezeigt bekommen.. ich weiß es ist unhöflich.. aber ich denke JEDER macht's irgendwann mal so^^ Ist doch nur "menschlich".

Jedoch - wenn jmd. auf bspw. 2,5 steht - zählt Sympathie eher wenig. Da beobachten Lehrer dann den allgemeinen Leistungsverlauf des Schülers, sein Verhalten (macht er mit? Hat er Interesse am Unterricht? Sind die HAusaufgaben stets erledigt worden? Wie führt er seine Hefte? Wie sind seine Beiträge zum Unterricht? Gibt er sich Mühe?) ... da wird dann anhand solcher Beobachtungen entweder auf- oder abgerundet. Wenn der Schüler eine solide Leistung erkennen lässt & sich anstrengte, bekommt er in der Regel die bessere Note - wenn nicht, dann eben nicht. Es spielen aber auch Dinge wie Freundlichkeit, gutes Benehmen, Zuverlässigkeit oder Höflichkeit eine Rolle.. je nach Lehrer wird das aber anders gewichtet!

Hoffe, dass ich dir helfen konnte :)

Hallo,

es gibt Lehrer, die gewisse Lieblinge haben und wieder andere, die sie gar nicht mögen. Ich sag mal so. Wie willst du beweisen, dass eine Note schlechter im Referat oder die 3- gerechtfertigt war oder nicht. Das kann man schwer beweisen und manchmal machen es genau diese mündlichen - und + aus. Theoretisch kann das passieren, aber man sollte nicht vorschnell urteilen. Manchmal ist etwas gerecht, kommt einem persönlich aber natürlich im ersten Moment nicht so vor.

LG SarahTee

Stop - Lehrer dürfen keine rein arithmetischen Noten geben, sie müssen pädagogische Noten geben.

Das bedeutet, dass zwischen ,4 und ,6 die Lehrkraft entscheidet.

In der Regel gilt:

- Die schriftlichen Noten werden stärker gewichtet. Wenn das nicht greift, weil ,5

- dann sieht man sich die Entwicklung an - ist bei den Noten ein Aufwärts- oder Abwärtstrend zu beobachten? Wenn es nur je eine Note pro Halbjahr gab

- sieht man sich die Gesamtleistung an - hat sich jemand bemüht? Einfach gepatzt in der Arbeit? Wie ist die Gesamtleistung?

- es kann auch sinnvoll sein, sich den Ordner zeigen zu lassen - sind die Mitschriften da/in Ordnung, wie sind Übungen in den Stunden erledigt worden etc.

So entsteht dann eine pädagogische Note, die der Lehrer begründen können sollte.

Also eigentlich darf der Lehrer das nicht, aber wenn er dir dann eine sag schlechte Mitarbeitsnote gibt dann ist es eigentlich so das du dann die schlechte Note kriegst.

Bei mir ist es so das ich in Religion 2,5 stehen aber der Lehrer meinte mir eine 3 in der Mitarbeit zu geben. Jetzt stehe ich auf 3. Der Lehrer mag mich aber auch nicht besonders... 

In Englisch stand ich auch 2,5 und in Mitarbeit hat sie mir noch eine 2 gegeben, denn ich bin ihre Lieblingsschülerin.

Daraus Schlussfolgern wir das es drauf ankommt mit welchem Lehrer man dieses Fach.

Ich hoffe es hat dir geholfen :)

LG delinskii

Du kannst dir dessen absolut sicher sein, das auch ein Lehrer der ja letztendlich auch noch ein Mensch ist. Ergo unter Umständen könnte in die Bewertung von einem Schüler respektive von einer Schülerin seine durchaus warum auch immer vorhandene Sympathie oder auch Antipathie für den oder die betreffende mit einfließen und dies ist ihm letztendlich auch ohnehin nicht respektive nur sehr schwer nachzuweisen.

Das persönliche Verhältnis zu den Lehrern spielt bei Noten immer eine Rolle, wenn auch nur unterbewusst. Sind halt auch nur Menschen

Zwischen zwei Noten kann man nicht stehen. Ab x,5 ist's die schlechtere und bis 0,49 die bessere Note - einfaches Runden

karinili 29.01.2016, 19:06

Mathematisch betrachtet ja.
Menschlich betrachtet, kann es durchaus sein, dass man trotz der "eindeutigen" Lage in Betracht zieht die bessere oder schlechtere Note zu geben – sei es als Anreiz für den Schüler, Aufgrund guter Mitarbeit oder Extraleistungen, die ein Schüler mit diesen 0,01 Prozent mehr oder weniger nicht gemacht hat, usw.

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Ein Lehrer hat mir mal gesagt , dass es auf Lehrer einen sehr großen Einfluss macht wie man persönlich zu dem Schüler steht . Und man durch dieses Verhältnis sehr viel an der Note drehen kann.

Kommt darauf an. Wenn du im Unterricht bloß laut bist und störst, dann ist es kein Wunder, dass der Lehrer dir die schlechtere Note verpasst.

Also bei uns an der Schule ist das Prinzip: Halbjahr schlechtere Note jahreszeugnis besseres

Ja der Lehrer  darf die Noten nach eigenem Ermessen (leicht) anpassen. Das wäre ihm nicht verboten!

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