Habt ihr Vorbereitungen getroffen für den Fall daß der Ehepartner stirbt, wenn ja, wie?

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11 Antworten

Sauber geregelt:

  • Patientenverfügung
  • Vorsorgevollmacht
  •  Tabellen mit allen Passwörtern und allen Accounts die man so hat
  •  Liste aller Sammelkarten und ob und wo man einlösen kann
  • Aufstellung aller Bankkonten
  • Kontovollmachten für beide für alle Konten
  • Aufstellung aller Versicherungen mit Scheinnummer
  • Wichtigste Unterlagen in einem Banksafe
  • Testament
  • Aufstellung der notwendigen Handlungen im Todesfall wie: Chef vom Tod informieren, z.B. Schlüssel dem Arbeitgeber wiedergeben, Dienstwagen zurückgeben, Handy auch, bei wem ggf. noch welche Leistungen angefordert werden können- Gewerkschaften zahlen z.B. auch Sterbegeld- etc.

Damit fühlen wir uns gewappnet- und sollte uns beiden zeitgleich etwas passieren, haben die Kinder dieselben Unterlagen zur Hand- ein spezieller Ordner, wo alles o.g. in Kopie drin ist, nebst Vollmacht das Schließfach zu öffnen im an die Originale zu kommen- und natürlich ein Hinweis auf den Safeschlüssel

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Kommentar von christl10
12.07.2017, 17:09

Vorbildlich! Bist Du ein Beamter oder Steuerberater? 

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Interessante Frage, bringt mich gerade ins grübeln;-). Wir haben einen Erbvertrag in dem wir gleichzeitig die Betreuung und die Vermögensvorsorge des (noch) minderjährigen Kindes geregelt haben, falls uns beiden etwas geschieht.  Die Vorsorgevollmacht beim Notar war zu dem Zeitpunkt noch nicht so angekommen. Darum und um die Patientenverfügung kümmere ich mich gerade und bin am vorbereiten. 

Alles was sonst mit einem Haus an Papierkram anfällt, muss immer der abheften, der Zeit hat, daher kennt auch jeder die Ordnung des Anderen. Finanzen besprechen wir gemeinsam, wobei die Beobachtung der Börse in die reine Zuständigkeit meines Mannes fällt. 

Dann haben wir einen Ordner  in dem alles was innerhalb einer engen Frist nach Tod veranlasst werden muss drin ist. Den Ordner kennt auch meine Schwester falls uns beiden etwas geschehen sollte. Mit dem Rest für den Fall... ich kann mir nicht um alles Gedanken machen. 

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Wir haben ein gemeinsames Testament. Das bewahrt  jeder für sich auf.
Finanzen sind z. T. getrennt
Ich bin für Krankenkasse, manche Versicherungen, Rechnungen u. ä. zuständig und auch für meine Kapitalanlagen. Das alles ist  in beschrifteten Ordnern aufbewahrt. Falls mir etwas passiert, findet mein Partner alles sofort samt den nötigen Vollmachten.

Das meiste habe ich natürlich auf meinem Rechner. Damit kann mein Partner im Notfall nichts anfangen, weil er PC abstinent ist.

Falls ihm etwas passiert, sieht es schlecht für mich aus. Er hat ganze Schränke voller Unterlagen. Schon in Mappen und Ordnern. Nur habe ich nicht den Hauch von Ahnung,  wie sein Ablagesystem funktioniert.

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Um finanzielle Angelegenheiten kümmern wir uns beide. Also jeder weiß genau Bescheid über Versicherungen, Geldanlagen etc. 

Aber wie Kohlrouladen, ERbsensuppe oder Rehbraten gemacht werden weiß nur ich. Da könnte ein Problem auftreten.  

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Abgesehen von einem Testament sollte für den Verbliebenen klare Richtlinien und Erklärungen vorhanden sein, entweder in einem Ordner, oder in einer Datei auf dem PC, auf die der Partner Zugriff hat ohne oder mit einem ihm bekannten Passwort.

Natürlich müssen die Regularien nicht fachmännisch sondern ganz einfach erklärt werden, damit es auch der begreift, der sich damit in den letzten 30 Jahren nicht auseinandergesetzt hat.

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Ich bin nicht verheiratet.

Aber ich bin gerade dabei, das alles notariel zu regeln. So das meine Familie Zugriff auf alles Finanzielle und Versicherte hat. Und eine Patientenverfügung für den Fall der Fäll.

Man bedenke: Ohne ausreichende Vollmacht hat auch der Lebenspartner, Ehepartner, Kind, Eltern KEINEN Zugriff auf Konten, Gelder etc.! Einfach Ehemann zu sein reicht nicht!

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Ja und zwar mit einem Berliner Testament http://www.erbrecht-heute.de/Berliner-Testament.html 

Das haben wir übrigens nicht beim Gericht, auch nicht beim Anwalt hinterlegt, das kostet nur unnötig viel Geld, sondern es ist, wie alle anderen wichtigen Unterlagen, zu Hause in einem Ordner abgeheftet. Ich habe mich erkundigt, das reicht für den Ernstfall vollkommen.

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Es gibt bei uns den Notordner - und natürlich (!) eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung!

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Wir machen alles zusammen und ich halte das auch für sinnvoll dass beide darüber Bescheid wissen. Habe nämlich gesehen was das für ein Mist ist, als meine Mutter gestorben ist und mein Vater von den Finanzen keine Ahnung hatte

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meine Eltern haben beim Notar eine Vorsorgevollmacht gegenseitig erteilt

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Kommentar von webya
11.07.2017, 19:07

in der Vorsorgevollmacht seht aber nichts drin, was für Versicherungen es gibt oder wie das Geld angelegt wurde. 

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das ist leichtsinnig und sehr mittelalterlich .... ( nicht zeitgemäß) 

man kann die Arbeitsteilung auch übertreiben - wie hast du denn deinen Partner/ deine Partnerin von den Geldangelegenheiten ferngehalten? 

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Kommentar von christl10
11.07.2017, 18:13

Sie hat einfach null Interesse, auch wenn ich es ihr anbiete. 

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