habt ihr verbesserungsmöglichkeiten, ist das so gut?

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3 Antworten

Bitte nicht persönlich nehmen, aber das Anschreiben ist eine Katastrophe.

durch Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit habe ich erfahren, dass Sie ab dem 01.08.2017 einen Ausbildungsplatz zur Rechtsanwaltsfachangestellten anbieten.

 

Wo Du die Anzeige gelesen hast, ist hier irrelevant und kommt höchstens in die Betreffzeile.

Die Ausbildung als Rechtsanwaltfangestellte möchte ich gerne machen, weil ich großes Interesse an der der Rechtsprechung und dem Gerichtswesen habe.

 

Bitte keine Konjunktive, wie "möchte", "könnte" oder "würde" verwenden. Ansonsten sagt der Satz wenig aus und kann einfach gestrichen werden.

Du würdest Dich ja kaum bewerben, wenn Du kein Interesse daran hättest.

Ansonsten hoffe ich, dass Du wirklich daran Interesse hast. Spätestens bei einem Vorstellungsgespräch müsstest Du das irgendwie nachweisen.

Was interessiert deich denn konkret daran? Darauf würde ich hier genauer eingehen.

Beim Anlegen und Führen der Akten kann ich meine organisatorischen Fähigkeiten miteinbringen, dabei habe ich schon Erfahrung, da ich im März 2015 ein Praktikum beim Rechtsanwälten erfolgreich absolviert habe, deshalb bin ich meinen Aufgaben schon bewusst

 

Sorry, aber der Satz ist inhaltlich und grammatikalisch eine Katastrophe. Der Satzbau ist übel. Spätestens jetzt würde ich die Bewerbung zur Seite legen, zumal du für den Beruf ja auch mehr oder weniger selbständig Schreiben verfassen musst.

Kann man ein Praktikum auch erfolglos absolvieren?

Da ich gerne mit Menschen zusammenarbeite und sehr genau bin freue ich mich darüber die Mandanten in der Kanzlei zu empfangen.

 

Auch hier gilt: Kein Inhalt und kein Zusammenhang. Was hat denn eine Genauigkeit mit dem Empfangen von Mandanten zu tun? Wenn Du gern mit Menschen arbeitest, dann könntest Du auch jeden anderen Beruf dieser Welt erlernen. Es gibt ja kaum Jobs, in denen Du immer allein arbeitest.

Wie Sie aus meinem Lebenslauf entnehmen können, habe ich zwei Prakitkas absolviert.

 

Zum einen heißt das "Praktika" zum anderen kannst Du das weglassen. Da sieht der Leser einerseits im Lebenslauf, andererseits anhand der Beurteilung.

 

 Bei diesen konnte ich erste Erfahrungen mit dem Umgang von Kunden sammeln

 

Hier musst Du ansetzen: Welche Erfahrungen hast Du dort gemacht? Was hast Du dort bereits an fachspezifischem Wissen sammeln können? Welche Tätigkeiten hast Du dort ausgeführt.

Über den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten habe ich mich gründlich im Berufsinformationszentrum und im Internet informiert und bin mir somit dessen Aufgaben bewusst.

 

Das musst Du auch weglassen. Wenn Du dich nicht informiert hättest, würdest Du dich nicht mehr bewerben.

Ansonsten der Hinweis, keine Selbstverständlichkeiten im Anschreiben zu verwenden. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Anschreiben.

 Ich bin organisiert und immer gut vorbereitet, ausserdem übernehme ich gerne Verantwortung.

 

Auch das sagt wenig bis gar nichts aus.

Pünktlichkeit und Freundlichkeit können Sie bei mir vorraussetzen.

 

Siehe oben. Keine Selbstverständlichkeiten erwähnen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Deiner Bewerbung fehlt:

  • eine kreative/individuelle Einleitung
  • Warum willst Du diesen Beruf erlernen (genauer)?
  • Warum willst Du in genau dieser Kanzlei lernen?
  • Welches Wissen aus Praktika bringst Du mit?
  • Was sind deine individuellen Stärken?

 

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  • Mit dem ersten Satz zeigst du schon, dass du da nicht hin willst, sondern dich bewirbst, weil du es musst (Agentur nicht erwähnen)
  • Danach einen kleinen Eye-Catcher liefern wie: Dank meines Praktikums bei XXX (Rest steht ja im Lebenslauf), konnte ich schon viel praktische Erfahrung sammeln. Dazu gehören die Bereiche....
  • Danach kannst du auf dich eingehen
  • Dann auf die Firma angehen, warum du die Firma attraktiv findest und warum es dich besonders motiviert (Berufsfeld, Entfernung, Außendarstellung, Stellenausschreibungspunkte, usw.)
  • Auf den Lebenslauf gar nicht eingehen, der wird in der Regel sowieso als erstes angeschaut und dann entschieden, ob man das Anschreiben liest.
  • Kurz vor dem Ende noch einmal die Stärken deklarieren und am Schluss:
  • Kein Konunktiv! Gerne überzeuge ich Sie in einem Gespräch oder Über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr!

Um sich ein wenig abzuheben (Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis und Bewerberfoto und im Lebenslauf noch einmal mit Datum und Unterschrift - eingescannt. Kein Muss, aber effektiv)

Viel Glück!

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Den Ausbildungsweg zur Rechtsanwaltangestellte würde ich gerne begehen, da ich großes Interesse...

Versuche Worte wie "weil" in schreiben wie diesen zu vermeiden.

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