Habt ihr Tipps für das erste mal campen mit Freunden?

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5 Antworten

In einer ländlichen Gegend kann man durchaus auch den einen oder anderen Grillplatz dafür "missbrauchen". Man sollte halt auch immer auf der Hut sein schnell dort verschwinden zu können. Aber aus eigener Erfahrung: Ich musste nur ein einziges Mal "flüchten". Ansonsten hat es nie jemanden interessiert.

An Grillplätzen kann man meist auch ein Lagerfeuer machen. Von der lauten Musik würde ich aber abraten (da gibts andere Möglichkeiten, wenn es sein muss). Wer sich ruhig und sauber verhält, der wird auch eher mal ausserhalb des eigentlichen Rechtsrahmens akzeptiert.

Wovon ich abraten würde wäre totales Wildcampen im Wald. Ich persönlich finde das zwar ganz toll, aber 1. beschäftige ich mich damit schon seit ca. 20 Jahren und 2. ist das, wenn ihr laut feiern wollt, definitiv der falche Weg. Nicht nur weil ihr auffallen werdet (und wahrscheinlich Ärger kriegt) sondern auch weil ihr der Natur (von der wir nicht so viel haben) nichts gutes damit tut. Und der Begegnung eines Wild-Camper-Frischling mit einer Bache würde ich nur ungern beiwohnen. Das kann ganz böse ausgehen :-)

Zu guter Letzt: Auch auf Campingplätzen werdet ihr mit eurem Kriterienkatalog nur wenig Erfolg haben.

Nee, Leute, für euer Vorhaben seid ihr in der Natur am falschen Platz!

Es gibt nicht nur behördliche Vorschriften, sondern vor allem gibt es da so ein paar ungeschriebene Waldäufer-Gesetze. Dazu gehört das folgende:

Man passt sich bei einem Overnighter (und auch sonst!) total an die Natur an. Also kein Lärm. Laute Musik könnt ihr besser im Partykeller machen.

Gründe:

  • Man geht in die Natur, um die Natur wahrzunehmen. Den Tierstimmen zu lauschen. Die subtilen Stimmungen der Dämmerung und der Nacht aufzunehmen.
  • Lärm stört die Tiere.
  • Wer sich unauffällig verhält, wird nicht entdeckt und bekommt keinen Ärger.
  • Und falls man doch ungebetenen Besuch vom Revierförster bekommt, dann ist der Grünrock sehr viel gnädiger, wenn man seine Naturverbundenheit mit Waldläuferqualitäten unter Beweis stellt.
  • Gleiches gilt fürs Feuer. Feuermachen ist die hohe Kunst des Bushcrafting. Nicht jeder, der ein Feuerzeug bedienen und irgendwas anzünden kann, kann auch ein gepflegtes Lagerfeuer unterhalten und es hinterher spurlos beseitigen.
  • Auch ein Feuer fällt auf und stört die Tierwelt.
  • Wer einen wilden Scheiterhaufen entzündet, verbrennt möglicherweise den Wald. Auf jeden Fall verbrennt er die Toleranz von Jagdpächtern und Waldbesitzern, und zwar auch gegenüber verantwortungsbewussten Bushcraftern, die mal einen unschuldigen Overnighter riskieren. Das gilt auch, wenn der Wald stehen bleibt, aber ein Haufen halbverkohltes Holz zurückbleibt. Oder gar Bierdosen oder sonstiger Müll.


Mein Tipp: Lernt erst einmal den behutsamen Umgang mit der Natur.
Sonst bleibt lieber weg.



In unserer Kommune benötigst Du für ein Lagerfeuer eine behördliche Genehmigung. Die Genehmigung wird nur für ein Lagerfeuer bis 21 Uhr erteilt und kostet zudem 25 € an Gebühren.

Die Erlaubnis, ob Du überhaupt dort campen darfst, kann Dir nur der Eigen-tümer des Grundstücks erteilen.

Ihr dürft wenn nur auf einem Grundstück dort zelten wenn ihr die Erlaubnis habt. Und Feuer machen im wald ist auch ziemlich riskant. Ich würde dann lieber einen Landwirt fragen ob ihr auf einer Wiese von ihm zelten dürft. Wenn dann nicht allzu trocken ist wäre ein feuer auch möglich, aber nur mit Erlaubnis vom Grundstückseigentümer. Naja und mit laut Musik hören ist es auch so ne Sache. Es kann natürlich sein das sich Wanderer oder Jäger beschweren.

Also zusammengefasst:
- Fragen ob ihr auf den jeweiligen Grundstück zelten dürft
- wegen feuer fragen
- und mit lauter musik ergibt sich dann

vergesst teller nicht fals ihr grillen wollt und zum fett feiern eignet sich ein Grillplatz außerhalb da kann man auch lauter sein

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