Habt ihr spaß beim arbeiten?

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Ich kenne beides, sowohl das Gefühl "kann ich mir für die nächsten 40 Jahre nicht vorstellen" als auch irgendwann das neue Gefühl, gar nicht mehr wechseln zu wollen. Die Veränderung hatte aber weniger mit dem Job zu tun, mehr mit mir selbst. Je älter ich wurde, desto schneller gingen die Jahre vorbei und desto mehr hat sich dieses "unvorstellbar, noch ewig so weiter ..." einfach verloren. Inzwischen hab ich das Arbeitsleben ganz hinter mir (staun).

Ich glaube das hängt auch sehr stark von den Kollegen ab.. Ich fühle mich auf meiner Arbeit sehr wohl, obwohl andere meinen Beruf sehr schnell (unberechtigt!) als langweilig abstempeln: Steuerfachangestellte. Aber hätte ich andere Kollegen die nicht so locker drauf sind, wäre das auch anders glaube ich.. Man braucht immer jemanden mit dem man mal ein bisschen quatschen und Spaß haben kann.. Bei uns geht alles sehr familiär zu.. Deswegen könnte ich auch nicht in so einer riesen Firma arbeiten wo niemand den anderen kennt..

Das hat etwas mit einer grundlegenden Einstellung und Erwartungshaltung zu tun. Ich habe erstmal mein Abi gemacht und danach zwei Ausbildungen. Die erste war ein Kompromiss meinem Vater zu liebe, die zweite danach das, was ich machen wollte. Heute habe ich eine sehr gute Kombination aus beiden, die mir zugute gekommen ist, als ich alleinerziehend war. Meine Alternative wäre, nicht arbeiten zu gehen und auf Ämtern Anträge auzufüllen und irgendwie mit wenig Geld über die Runden zu kommen und zu jammern.

Ich mag meine Arbeit, habe super Kollegen und irgendwie kommt immer eine neue Herausforderung dazu. Und wenn ich das nicht mehr mag, dann werde ich einen Weg suchen, etwas Neues zu finden, für das ich dann natürlich auch wieder neu anfangen und neu lernen muss.

Ich arbeite in einer öffentlichen Bücherei. Ich sitze am Schreibtisch, aber habe auch mit Menschen zu tun, wenn ich an der Ausleihe sitze oder Führungen mache. Die Mischung zwischen Arbeiten allein am Schreibtisch und Arbeit mit Menschen ist gut. Ich mag letzteres, aber ein wenig "Ruhe" tut zwischenrein gut.

Ich mache nicht den ganzen Tag nur eine Tätigkeit. Letzendlich sucht sich jeder halt den Beruf raus, wo er/sie für sich die größtmöglichen Chancen sieht bei gleichzeitigem Spaß an der Arbeit.

Sich im Job weiterqualifizieren und dadurch mehr Verantwortung übernehmen, anstatt auf dem Wissensstand bleiben, den man vor 3, 5, 6 Jahren hatte. Dann bekommt man natürlich keine spannenden Aufgaben angeboten.

Man kann Mitarbeiter einlernen, Auszubildende ausbilden, Teamleiter werden, sich in neue Bereiche einarbeiten (Marketing, Kundenmanagement, Führungsaufgaben übernehmen....)

Wer 30 Jahre lang immer nur dasselbe macht..... nun gut, wenn er es so will ist das ok, aber dann ist eben Routine = Langeweile angesagt.

Ich denke, das liegt immer an jedem einzelnen, ob er etwas aus seinem Leben, also auch aus seinem Job macht.

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