Habt Ihr schon von dem Vorfall mit dem Kanghal in Baden-Württemberg gehört?

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Sollte der Kanghal in jedem Bundesland auf die Liste kommen?"

das bringt doch eh nichts *seufz* 

Diejenigen, die sich schlau machen bevor sie sich einen Listenhund kaufen, halten sich auch an die Gesetze. 

Die anderen denken: geht mich nichts an, ich will so einen Hund (erleben wir doch fast täglich hier und woanders).

Solange sich jeder Idiot mithilfe des Internets alles bestellen kann, wird sich auch das Milieu und Leute die hoffen damit Geld zu verdienen, nicht ändern. Schöne moderne Welt *würg*

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Die arme Frau..... R.i.P.


Danke für Deine Antwort. Ich halte von der Liste nichts. Mit meiner Frage wollte ich eine interessante Diskussion anregen, was mir auch gelungen ist. Kein Hund kommt böse auf die Welt.

Ich hab mittlerweile meine dritte Dobermannhündin und in den fast 30 Jahren kam es noch nie zu einem bedenklichen Vorfall.....

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@SusanneV

Hab schon verstanden, geht mir auch so, ich bin auch nicht für diese Listen. 

Kein Hund kommt böse auf die Welt.

das nicht nein, aber pauschalisieren würde ich das auch nicht. Denn schlecht sozialisierte und nervenschwache Hunde werden schon mit Absicht gezüchtet: in osteuropäischen Hinterhöfen genauso wie eben im besagten Milieu. Die Nachfrage nach "mutigen" Hunden ist doch enorm. Wie oft lesen wir nur alleine hier Fragen nach Rottweiler, PitBull und co.

In Wirklichkeit sind diese mutigen Hunde doch nur ganz arme, hilflose, ängstliche Tiere, die einzig durch falsche Aufzucht, Prägung und "Erziehung" gelernt haben:  Angriff ist die beste Verteidigung.

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Eine Freundin von mir hat Drei Kanghals,  diese sind ausgeglichen und freundlich . Meiner Freundin Ihre Kinder sind erwachsen .- Dennoch sind da Familie ,alle Glücklich und zufrieden. 

Ich fände gut, wenn  Hundehalter  besser kontrolliert würden.

Tatsache ist , dass ein Großer Hund nicht weiß , dass er Groß ist , ein Hund der auf eine Liste steht eine sehr kräftige Beißkraft hat.

Aber der Halter weiß es .

Und ich sehe ganz, ganz oft .. das Leute sich einen Größeren Hund als Ersthund anschaffen und schon mit einem Halben Jahr , der Hund Unsicherheiten zeigt , vorspringt , reagiert , an der Leine zieht  und der Halter dann sagt :  " Ich kann ihn kaum halten, er hört auch nicht . "

Kennt ihr das? Dann gehen auf einmal Ältere Frauen mit dem großen Junghund , weil der Besitzer berufstätig ist  und eigentlich vielleicht mit Hund umgehen kann. Während die Mutter sich mit dem Hund einen abzerrt;:" Ich kann ihn kaum halten, ich weiß nicht ob er jetzt beißt ?" Oder sie kriegen Panik, weil sie gar nicht wissen , wie sie mit deren Kinder Hunde umgehen sollen, wenn ihnen ein anderer Hund begegnet . 

Und genau , da Haben Hunde keinen Respekt , eigentlich gehen sie Gassi , und die Seniorin  wird nur hinterher gezogen. 

Oder  sie lassen den Hund dann auch  von der Leine, bemerken da kommt jemand mit Hunde, und schreien panisch den Hund an , damit der zurück kommt. Nur der Hund spürt die Panik der Seniorin und reagiert. Das ist mir schon mehrmals passiert. Und ich  bin dann hin bei diese alte Dame  um ihr zu erklären, dass der Hund deswegen den Kamm stellt , weil er denkt jetzt ist was.  " Dass sie wirklich in sich mehr gelassen bleibt und in ihrer Unsicherheit , bitte den Hund an der Leine hält. 

Wenn ich nicht  bestimmt und ruhig  reagieren könnte, hätten wir so manche Beisserei hinter uns. 

Hunde übernehmen , wenn die Menschen nicht in der Lage sind. Und dann gibt es oft schiefe Schuhe.

Andererseits, gibt es Hundehalter  mit ersten Hund, auch gleich natürlich ein großer Hund. Diese gehen in die Hundeschule, und danach zuhause ist das was sie gelernt haben wieder vergessen und vor lauter Alltag der Hund wieder unwichtig genug , so dass dieser nebenher erwachsen wird. 

Und dann fallen Worte: Ja , wir waren in der Hundeschule , aber gebracht hat es nichts. 

Deswegen denke ich , da  müssten Kontrollen her. **Ich denke aber auch , das wird nie, weil das kostet ",

Wo ein Hund in der Gemeinde angemeldet wird , sollte nach  einem Halben Jahr  mal von Hundeschulen aufgerufen werden zu  prüfen, ob der Hund in die soziale Richtung geht , oder ob der in die andere Richtung geht . Und das Ganze nochmal  mit einem Jahr und mit Zwei Jahren. Damit man sieht: die haben nicht  nur einen Hund sondern : Sie halten sich diesen Hund sozial und artgerecht . 

Lieben Gruß

Hallo,

nein, von diesem Vorfall habe ich noch nichts gehört, das würde an meiner Meinung auch nichts ändern.

Grundsätzlich ist für mich JEDER Hund und jede Rasse als Haus- und Familienhund geeignet. Es kommt dabei nur auf die verantwortungsvolle Haltung an, auf das Wissen des Halters und die entsprechende Erziehung.

Dabei bin ich allerdings so vermessen zu behaupten, dass es grundverkehrt und für mich völlig unverständlich ist, dass sich jeder Bürger so einfach mal einen Hund kaufen kann.

Auch die sogenannten "Listenhunde" finde ich völlig irrelevant und völlig an der Problematik vorbei.

Ich tendiere zu den Bundesländern, die

- erstens diese Listen abgeschafft haben

- zweitens von jedem Hundehalter einen Hundeführerschein verlangen

- drittens Hunde als "gefährlich" einstufen (mit den entsprechenden Konsequenzen für den Halter), die auffällig geworden sind (leider werden dadurch auch die Hunde "bestraft", die so unter dem Unvermögen ihres Besitzers leiden müssen).

Viele Grüße

Daniela


Grad Nr. 2 stimme ich voll zu. Es ist echt gruselig, wenn man oft in der Stadt Leute sieht, die einfach nullkommagarnicht mit ihrem Hund umgehen können.

"der ist doch (noch) so klein, der braucht das nicht können hihi"

Argh..

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@Violetta1

Ein Kanghal, der anscheinend auf einem nicht gut gesichertem Grundstück lebte, hat sich selbstständig gemacht und ein 72jährige Frau totgebissen......

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