Habt ihr schon mal seröse oder unseriöse Erfahrung als Arzneimitteltester gemacht?

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6 Antworten

Wenn das Mittel schon in anderen Ländern zugelassen ist, wirst du keine großen Zahlungen erwarten können. Denn es ist anzunehmen, dass das Risiko dementsprechend gering. So hart es klingen mag, aber kleines Risiko = kleines Geld. Die Arzneimittelforschung ist bei allen Bemühungen um die Gesundheit der Menschen auch (oder vllt sogar in erster Linie) ein Mittel, um langfristig die Gewinne der Pharmakonzerne zu steigern. Mehr zur Forschung an Probanden: http://www.probanden-studien.de/informationen/probanden-forschung-medikamententester-sind-wichtig-fuer-medizinische-forschung

Ich denke es kommt wirklich drauf an: Ich habe mal während meiner Ausbildungszeit eine Verhütungspille ein halbes Jahr genommen, die in anderen Ländern schon zugelassen war. In diesem halben Jahr bin ich besser betreut worden als jemals später wieder. Mir ist auch alles genau erklärt worden. Ich wäre aber ansonsten sehr skeptisch und eher abgeneigt.

Das Risiko richtet sich nach der Entwicklungsstufe, in der sich ein Medikament befindet.

Ich habe schon an Studien teilgenommen für bereits zugelassene Medikamente, wo es darum ging, die richtigen Dosierungen zu finden. Damit habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Mein Sohn hatte an Studien im Zulassungsstadium teilgenommen. Auch da gab es keine negativen Erfahrungen.

In jedem Fall findet ein erstes Vorgespräch statt, um herauszufinden, ob du überhaupt geeignet bist für die Studie. Wenn das positiv verläuft, wirst du von einem Arzt gründlich durchgecheckt inklusive Blutbild und ggf. ergänzenden Untersuchungen wie MT u.ä. Dann kannst du, wie übrigens zu jedem anderen späteren Zeitpunkt auch, weitermachen oder aussteigen.

Du wirst laufend ärztlich überwacht. In der Regel wird eine Studie abgebrochen, wenn irgendetwas Auffälliges passiert, aber auch wenn erkennbar wird, dass ein Medikament nicht die erhoffte Wirkung bringt.

Ein Risiko bleibt natürlich immer, unser Körper ist keine Maschine und funktioniert auf Wechselwirkungen. Also kann ich dir nur raten, dir anzuhören, worum es genau geht und ggf. mit den schriftlichen Informationen, die du dort bekommst, noch deinen Hausarzt zu konsultieren. Und erst dann entscheide dich :-)

Ich würde lieber auf das Geld verzichten. Denn nicht umsonst wird viel Geld angeboten. Und das es schiefgehen kann, hat man ja, ich glaube es war letztes Jahr, bei den 6 Männern in England gesehen, wo man die Test nicht mehr im Griff hatte.

Hier habe ich noch eine Artikel dazu gefunden.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/131/72059/

Auch ich würde das niemals machen - für kein Geld der Welt! Gerade auch vor dem Hintergrund des Ergebnisses des Tests den Elkera grad ansprach.

Ich habe es noch nie gemacht, werde es nie machen. Mein Körper ist doch kein Versuchslabor.

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