Habt ihr Meinungen und Kritiken zu meinem Gedicht?

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8 Antworten

Ein gutes Gedicht zeichnet sich durch Metaphern und Formulierung aus, die so einzigartig sind, dass man sie zwar vorher noch nie so gehört hat, aber augenblicklich sagt: "Genau so und nicht anders ist es!"

Das trifft leider auf Gemeinplätze wie "eine wie keine", "Liebe heißt nicht vergeben" "Du warst einsam", "mit dem Geschehen leben" oder "keine Zeit für das wahre Leben" nicht zu. Diese Formulierungen könnte man auch in einem Helene Fischer Schlager finden.

Und dort sollte man sie auch lieber lassen. Der Schritt von Kunst zu Kitsch ist – ebenso wie der Schritt vom Menschen zu Karikatur – der Schritt, der viel zu oft getan wird.

Aber – glaube mir! – erst ein gewisser Abstand von Banalitäten bringt Sinn ins Leben.

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Mir fehlt in deinem Gedicht die Dramatik. Scheinbar bist du unglücklich verliebt. Einerseits offenbarst du, dass du verliebt bist. Andererseits lässt du den Leser durch Zeilen wie "was auch immer" im Dunkeln, was denn genau zu deinen Schwächen führte, zu dieser Last und der Traurigkeit.

Auch dass derjenige sich in "dieser Nacht entschieden hat diese andere Frau" zu lieben ist recht lahm. Wenn du am Anfang des Gedichts mehr deine Gefühle zeigen würdest was DU empfindest, was es in DIR ausgelöst hat, wird es für den Leser vielleicht verbindlicher. Benutze ggf. Metaphern um deine Gefühle besser darzustellen.

Im Gesamten wirkt dein Gedicht sehr distanziert als würdest du darüber stehen. Ich glaube aber, dass du genau damit versuchst diese von dir beschriebene Situation zu verarbeiten.

Dinge sind dann wirklich gut wenn ein glaubwürdiger Hintergrund dahinter steht. Dieser Schutzschild von dir blockt diese Gefühle, und Menschen lieben Gefühle wie ein Feuerwerk. Zeige den Schmerz, zeige die Dramatik deine Gefühle und wie du die Situation mit deinem inneren Auge siehst. Versuche sie in Worte zu fassen und nicht zu filtern. Am Ende versuchst du einen Reim aufzubauen was aber nicht immer das Ziel sein sollte. Es gibt auch Gedichte ohne Reim.

Aber vielleicht irre ich mich auch und du hast dir das nur ausgedacht, in diesem Fall fehlt es dir an Vorstellungskraft :).

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ch muss sagen mir gefällt das echt gut :)
jedoch finde ich die beiden zeilen etwas schwierig:

"Ich"sagtest du immer "war eine wie keine!"

Fällt schwer dir das zu glauben nach dem du tatest:-was auch immer.

würde da vllt noch was ändern aber ansonsten respekt:)

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Kommentar von LiaCounter
08.04.2016, 23:21

Ich kann dir sogar begrüden wieso ich diese zwei Strophen mit reingenommen habe also das eine mit dem "was auch immer" ist eine Strophe ohne jeglichen reim sie soll zeigen wie allein ich mich in dieser Situation fühle und die Strophe mit "eine wie keine" das ist was persönliches das hat er um wen es in dem Gedicht geht nämlich sehr oft zu mir gesagt:) trotzdem danke für deine Kritik und dein Lob:)

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"Von der Liebe zu dir, führte zu Schwächen bei mir" ergibt meiner Meinung nach keinen grammatikalisch logischen Zusammenhang.

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Nicht schlecht !

Der Schluss sollte sich aus meiner Sicht ebenfalls reimen. Das wirkt sonst so abrupt...

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Kommentar von LiaCounter
08.04.2016, 23:22

Ist eine Trennung nach sowas nicht immer apprupt?!:)

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Hi. 

Ganz ehrlich: Ich finde, du solltest deine Gefühle lieber in Prosa ausdrücken. 

Gruß, earnest

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Ich finde es gut👍👌

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Kommentar von mychrissie
04.05.2016, 19:33

Bist Du immer so leicht zufriedenzustellen?

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gut aber wo sind die reime?

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Kommentar von LiaCounter
08.04.2016, 23:23

Liebe zu dir, Schwäche bei mir! Nur so als beispiel dir und mir reimt sich :) 

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