Habt ihr mal ein Führungszeugnis vorlegen müssen, wenn ja wofür?

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17 Antworten

Kommt auf die Branche an. Vor allem aber bei Kundenkontakt, größeren Bargeldsummen, Betriebsgeheimnissen und vor allem Berufen wo man Verantwortung für andere Menschen übernehmen muß.

Wer z.B. Fahrerflucht begangen hat wird wohl kaum Verantwortung übernehmen können. Und jemand der ständig betrügt, dem kann man auch kaum Geld oder Werksgeheimnisse anvertrauen!

Und wenn man früher die Wehrpflicht verweigern wollte, musste man auch ein Führungszeugnis einreichen. Denn wer mit nem Messer eine Omi abgestochen hat wird wohl kaum ernsthaft behaupten können dass er aus moralischen oder Religiösen Gründen keinen Dienst an der Waffe leisten kann!

Ich habe 2004 eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen und ich musste kein Führungszeugnis vorlegen ... man kann aber auch nicht pauschal sagen, dass das in dem Job immer so ist. Richtet sich eben danach, was die AG´s verlangen.

Selbst um einen Putzjob oder eine Stelle um Zeitungen austragen zu können habe ich schon diese Dinger vorlegen müssen. Dabei waren die angegebenen Putzstellen nicht im öffentlichen Bereich prinzipiell angesiedelt. Um als Krankenschwester arbeiten zu können war dies allerdings ebenso wenig nötig wie als Industriekauffrau. Da kommt schon Kopfkratz.

Da Datenschutz und Betriebsgeheimnisse bei den Unternehmen in der heutigen Zeit sehr groß geschrieben werden, wird fast jedes Unternehmen nach einem Führungszeugnis verlangen.

Ich musste bei folgenden Anliegen ein Führungszeugnis vorlegen.:

Hobby.: THW / Feuerwehr

Beruf.: Sicherheitsdienst

Sonstiges.: Kleiner Waffenschein ; grosser Waffenschein

Heutzutage verlangen alle Arbeitgeber in Sicherheitsrelevantenberufen ein solches Zeugnis. Teilweise jedoch auch andere Berufsgruppen wie z.b Zeitarbeitsfirmen, Rettungsdienste und vor allem Behörden oder Staatliche Einrichtungen bei denen man arbeiten möchte.

Ich sehe das auch nicht als negativ an, da ich denke das alleine zum Schutz der Kunden oder auch zum Schutz der Firma dies heutzutage LEIDER notwendig ist.

Als Nachteil dieser Vorgehensweise sehe ich jedoch das junge Leute die vlt. einen Eintrag haben, aufgrund einer Jugendsünde, schlechter gestellt sind.

Bitte Beachten.:

Es gibt 2 Führungszeugnisse

Zum Bewerben bei Firmen gibt es eins, dies ist auch für private Zwecke. In diesem Führungszeugnis steht meist nichts drinne wenn man z.b nur wegen kleinere Vergehen verurteilt worden ist, deren Frist abgelaufen ist. Diese kleine Führungszeugnis bekommst Du nach Hause geschickt.

Anders sieht es jedoch aus, wenn man sich im Sicherheitsdienst oder bei Behörden bewirbt. Dieses Führungszeugnis bekommt jedoch nur das Unternehmen geschickt für das du dies beantragt hast. Du selber bekommst das nicht zu Gesicht. Hier bekommt die Firma ein grosses Führungszeugnis geschickt.

Also könnte jemand, der bestens ausgebildet ist Beruflich keine Karriere machen, weil er ein schlechtes FÜhrungszeugnis in seiner Jugen zu stand gebracht hat? Könnte es sein, dass die Unternehmen ihn nur wegen des Führungszeugnisses nicht einstellen, und er selber wüsste gar nicht, warum ihm keiner nimmt?

Ich weiß, das die antwort darauf ja ist, nur mich schockt es... Ich bin davon zwar nciht betroffen, außer durch einen einzigen gemeldeten Diebstahl aber dennoch.

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Ich musste einmal zu Ausbildungbegin zur Ergotherapeutin das kleine Führungszeugnis vorlegen das ist das wo nur die aktuellen Straftaten drin stehen und für meine Zulassung für meine Examensbrüfung das große Führungszeugnis da stehen alle Straftaten drin. Wie schon Wellenschlag beschrieben.

Führungszeugnisse werden heute oft gebraucht, für eine Menge an Berufen.

Man unterscheidet dabei Belag-Art N und O.

Führungszeugnis N beinhaltet alle aktuellen Einträge, die nach ihrer Verjährung auch wieder gelöscht werden. N ist für private Zwecke gedacht.

Beleg-Art O ist nur für Behörden, diese Art wird an Privat nicht ausgehändigt. Deshalb muss man beim Antrag eine Behörde als Empfänger angeben. Man hat jedoch das Recht, das Führungszeugnis anzusehen, bevor es zugestellt wird. Die Betonung liegt auf Ansehen, eine Kopie erhält man nicht.

Belegart O vergisst im Gegensatz zu N keinen Eintrag.

Wer also z. B. Musik aus dem Internet illegal runterlädt und dabei erwischt und verurteilt wird, versaut sich im Grunde sein Führungszeugnis für staatliche Einrichtungen für das ganze Leben.

Wichtig ist noch, dass nicht alle Strafen eingetragen werden. Zu einem hängt dies von der Anzahl der Tagessätze ab, zum anderen von der Höhe der Geldstrafe. Nur wenn man diese Grenzen überschreitet, wird ein Eintrag fällig und man gilt als "vorbestraft".

mit dieser Erklärung kann man wenigstens etwas anfangen!

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Ich glaube wohl kaum, dass all die Menschen eine vermerk im Führungszeugnis bekommen, das es mittlerweile zu viele machen und eine Gesellschaft auch die arbeitenden jungen Leute braucht, damit wir später eure Rente finanzieren können : )

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Mach Dir keine Gedanken. Wenn Du Dir nichts zu Schulden kommen lassen hast, bekommst Du auf jeden Fall auch ein sauberes Führungszeugnis ausgestellt.

Als ich mich für die Ausbildung zur Förderlehrerin beworben habe, musste ich das und jetzt muss ich mir auch wieder eines austellen lassen, da ich ab August in einem Kindergarten arbeiten werde.

Als Ausbildungspate muss ich ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Überall wo du mit Geld oder Daten, Kindern arbeitest, legt du eins vor.

z.B. für den Schuldienst, allgemein für die Arbeit mit Kindern

jap sogar für nen Praktikum

Da ich verbeamtet bin, selbstverständlich.

muß man heute doch für fast alle berufe..

Fürs Bundesheer

für nen Waffenschein

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