Habt ihr Ideen, wie man Menschen, denen es nicht so gut geht, helfen kann?

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7 Antworten

Vielleicht kann man auch mit einer Webseite Einiges erreichen und wenn es "nur" dazu ist, Menschen bei Bildungsfragen zu unterstützen, wo sie sich hinwenden können, welche Möglichkeiten sie haben etc., als Berater sozusagen.

Ist natürlich sehr zeitintensiv und man wird auch eher wenig Rückmeldungen bekommen, aber wer weiß, vielleicht ist man auch überrascht.. LG.

Das ist sehr nett von Dir und eine gute Idee so etwas anzubieten. 

Leider erfahren wir immer wieder, dass es so vielen Leuten nicht gut geht.

Das Problem ist, das man als Einzelner nicht wirklich allen helfen kann, auch wenn man gern würde. Bei uns schauen wir im Familien/Freundeskreise, dass es allen gut geht und helfen wo es geht natürlich kostenlos. 
Alles andere steht im Moment leider nicht in meiner Macht weil es einfach sooo viele sind die Hilfe bräuchten.

  • zu kannst du einer Menschrechts oder Umweltorganisation gehen wie z.b. Greenpeace oder Amnesty International
  • Kinder im Krankenhaus vorlesen
  • alte Menschen im Altersheim besuchen
  • im Tierheim mit Hunden gassi gehen (wenn du dich für Tiere interessierst)

Meiner Meinung nach muss man Leute so unterstützen, dass sie das, was sie besonders gut können, ausleben können, d.h. Talente fördern. Deshalb bin ich jemand, der denkt, das fast alles in der Kindheit geschieht. In der Kindheit entwickelt man seine Persönlichkeit, das Natürliche, sein Temperament und Art zu fühlen und zu denken. Und viele Kinder haben keine Orientierung, weil sie keine Gelegenheit hatten die richtigen Kreise um sich zu haben bzw. sich nie richtig anpassen konnten, weil sie innerliche Probleme hatten. Sonst wäre es sehr einfach in ein System zu kommen, in dem man gefördert wird. Jeder Mensch, der seiner selbst bewusst ist, findet seinen Weg. Doch andererseits leben wir in einer industrialisierten Gesellschaft, in der das Interesse der "Elite" das ist, gehorsame Arbeiter zu haben. Und das wird uns in  frühen Jahren gelernt. Falls du englisch kannst, schau dir mal diese Video an: Prince Ea - I just sued the School System. D.h. in unserer Welt ist es unmöglich ein soziales Gleichgewicht herbeizuführen, weil die Menschen, die sich damals gebildet haben, ein System aufgebaut und weitervererbt haben, das die Welt definiert. Großbankiers, Wirtschaft. Politik ist immer abhängig von der Wirtschaft. In einem armen Land gibt es nie eine standfeste Politik. Und wenn diese Leute gewollt hätten, dass es jedem gut geht, hätten sie es auch so umgesetzt. Du allein kannst nicht jedem helfen. Deshalb würde ich dir raten, dein eigenes Ding zu machen, weil das Leben begrenzt ist und es sich nicht lohnt, deine wertvolle Zeit dafür zu opfern, außer es macht dich glücklich. Eine gesamte Stabilität zu erreichen ist unmöglich. Du brauchst dafür Geld und Einfluss. Falls du sowas hast, kannst du dir Verbindungen zu einflussreichen Personen aufbauen und Wohlfahrtsorganisationen gründen, die darauf ausgerichtet sind, Menschen bei Sachen, in denen sie gut sind zu unterstützen. Doch das ist nicht in deren Interesse. Sie wollen verkaufen, sie verkaufen sogar Waffen für Profit, auch wenn das Krieg woanders bedeutet. Und um verkaufen zu können brauchen sie ein Produktion oder ähnliches. Und für sowas braucht man Arbeiter, nicht jeder kann ein CEO oder Abteilungsleiter sein. 

Fazit: Du kannst den Leuten in deiner Umgebung zwar helfen, doch das ändert nichts an der Gesamtlage. Dieses Thema wird sich immer wieder wiederholen, die Leute, denen es nicht gut geht, von denen du sprichst, sind nur wenige. Und in Deutschland kann es einem gar nicht sooo schlecht gehen, da habe ich andere Dinge gesehen. Meiner Meinung nach sollte es nicht das Ziel sein z.B. einzelne Leute zu fördern sondern eine gesamte Organisation aufzubauen, die jeden in seinem Gebiet fördern kann. Und dafür braucht man Geld, Verbindungen und eine Anhängerschaft. Religionen, Prinzipien usw. hätten niemals eine Chance gehabt, ohne eine entsprechende Anhängerschaft. 

Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Da sehe ich schon ein Problem. Selber habe ich aber auch nur jeweils eine Anfahrt berechnet und dann oft statt einer Stunde den halben Tag gemacht, bis zu 5 Stunden.

Niemandem ist irgendetwas verschlossen, nicht bei uns. Ich habe für Migrantenfamilien gearbeitet, die für ihre Kinder von der Sozialhilfe mit mir genau das gekauft haben, was sie ihnen als Einwanderer selber nicht bieten konnten. Bei anderen Familien reicht das Geld vorn und hinten nicht, egal wie viel sie haben.

Also ja, du kannst etwas tun, gerade Migrantenkinder sind oft benachteiligt, aber deine Arbeit muss auch deinen Auftraggebern etwas wert sein. Sonst ist es Nachsitzen.

Als Schulbegleitung oder Hausaufgabenbetreuung habe ich meine Arbeit gesehen. Nachhilfe kann daneben gehen. 


Ja, so Einrichtungen gibt es in jeder größere Stadt. Die Kinder können nach der Schule dort hin, bekommen etwas warmes zum Essen, machen ihre Hausaufgaben, und spielen mit anderen Kinder.

Vielleicht einfach mal ein ehrliches Kompliment und Lächeln schenken.

Vielen Dank für deine Antwort! :) Du hast recht! Schon allein damit kann man Menschen einen schönen Tag schenken! :) 

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Kein Problem, hier ist schon mal eins für dich: :)

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