Habt ihr Erfahrungen mit Scientology gemacht?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich war da vor Jahrzehnten mal drin. Jugendsünde!

Der Gründer dieser Pseudoreligion, L.Ron Hubbard, war vorher Sciencefiction Autor.

Und genauso ist auch diese ganze krude Lehre. Sie gehört zu den Dingen, die die Welt nicht braucht.

Eine Sekte, die einem, wie alle Sekten, das Geld aus der Tasche zieht. Und den Verstand aus dem Hirnkasten.

Ausführlicher werde ich mal lieber nicht, sonst löscht der support meine Antwort.

Laßt alle Eure Finger weg von dem Kram!

Vielen Dank für den Stern!

MfG  Blumenacker

0

Erfahrungen habe ich nicht mit Scientology gemacht. Zu dem was man so von denen erfährt kann ich nur sagen "zum Glück". Es gibt einen recht interessanten Film, welcher da heißt "Bis nichts mehr bleibt". Darin geht es hauptsächlich um Scientology. Filme, selbst wenn sie als Dokumentation bezeichnet werden, würde ich aber dennoch nur als Unterhaltung sehen, egal was der Inhalt ist. Man kann erst etwas darauf geben, wenn man möglichst viele Quellverweise zurückverfolgen kann, die dann die Aussagen entsprechend bestätigen. 

Als Mormone weiß ich, warum ich das so halte, aber auch abgesehen davon lernt man es beispielsweise im Abitur, wenn man Fakten zusammensucht, dass man Quellen mit angibt und ebenso sollte es bei allen Aussagen sein, die den Anschein von Seriosität erwecken sollen. Immerhin weiß ich, dass in Bezug auf Mormonen viele falsche Vorurteile existieren, sogar sehr viele. Und die meisten davon haben nie in Bezug auf die Mormonen zugetroffen, während andere längst nicht mehr aktuell sind, die irgendwann einmal zugetroffen hatten. 

Was Scientology angeht, so würde ich meinen, dass man Informationen eigentlich auch nur aus erster Hand als authentisch ansehen kann, aber wenn man sich ein eigenes Bild machen möchte - und das folgende gilt bezüglich jeder Religion, in der es darum geht, neue Mitglieder zu rekrutieren - dann sollte man mit entsprechender Vorsicht herangehen.

Zum Beispiel würde ich bei einem solchen Auditing niemals auf die Idee kommen, etwas zu sagen, was man gegen mich in irgendeiner Form verwenden könnte und Beeinflussung zum sozialen Bruch zu Freunden oder Verwandten kann sich bei mir jeder abschminken. Nicht dass dies bei Mormonen in irgendeiner Form der Fall gewesen wäre, aber es wird sowohl gegenüber Scientology, als auch Zeugen Jehovas, aber leider auch gegenüber den Mormonen behauptet und zumindest bei letzteren weiß ich, dass dies absolut falsch ist.

Als noch niemand die Scientology kannte, hat mir mal jemand das Buch "Dianetik" empfohlen. Ist fast 40 Jahre her.

Und ich habe es rein aus Neugier gelesen.
Einfach so, denn man sollte auch hinsehen, wenn man etwas nicht mag.
Rückblickend könnte ich sagen "auch seine Feinde sollte man kennen".

An was ich mich noch erinnern kann, ist meine Fassungslosigkiet, wie jemand über 100e Seiten erklären kann, DASS er einem helfen kann, ohne die geringste Andeutung, WIE er einem helfen kann.

Ein aufrechter Mensch handelt anders. Zuerst hilft er, danach bespricht er vielleicht, wie er weiter helfen kann.
Dann hat er bewiesen, dass er helfen kann, und dann muss er keine Versprechen mehr abgeben.
Alles andere sind leere Versprechen.

Für mich war das nur ein Spinner unter Millionen, wusste nicht, dass sich so ein Schwachfug ausbreitet.

Mach dir einfach den Spaß, das Buch zu lesen. Wenn man sich nicht ständig aufregt, geht das recht zugig.
Es gibt da ja nichts zu verstehen, außer dass es da nichts zu verstehen gibt.

Was möchtest Du wissen?