7 Antworten

ich betreibe seit über 4 jahren aikido. angefangen habe ich erst mit 40. am anfang kam ich mir vor wie ein "bewegungslegasteniker" was sich aber nach einiger zeit gab.aikido ist nicht für jemanden der mal eben ein paar tolle griffe oder würfe lernen will um sich zur wehr zu setzten. aikido schult , wie schon zuvor beschrieben, die harmoniesierung von körper und geist. durch das fortwährende üben werden bewegungsabläufe immer besser und präziser. so kann der lernende mit der zeit diese in krisensituationen gebrauchen. geübt wird dieses im freien training/randori. wichtiger für mich ist jedoch der entspannende aspekt beim training. wie sagte es ein freund und trainingskamerad von mir: ein bisschen (ärger stress probleme) lässt man immer auf der matte

Ist halt ne Asiatische Kampfsportart. Die Lehre bezieht sich darauf, dass man die Kraft des Gegners gegen Ihn selbst richtet. Insofern ist Aikido weniger... sagen wir mal Aktiv als z.B. Tae Kwon Do oder Karate. Zudem beschäftigt sich Aikido auch ein wenig mehr mit der inneren Kraft. Meditation ist hier ein wichtiger Bestandteil. Zudem ist das Schwert (Oder besser das Bo Ken) auch ein wichtiger Bestandteil im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten.

Ja ich mache jetzt dann schon seit 3 Jahren AiKiDo. Es ist super. Wenn du Angegriffen wirst kannst du dich verteidigen ohne deinen Gegner zu verletzen allerdings kannst du ihn blockieren, sodass er sich nicht mehr bewegen kann. Lg minikim1

vielleicht verpackst du alle deine aikido fragen mal in einer großen frage, wär evtl besser... ich hab keine erfahrung mit aikido, nur mit judo, aber ich halte kampfsport grundsätzlich für etwas sehr vernünftiges und rate dir, guck dir ein paar probe trainingseinheiten an und entscheiden dann selber

Ich bin ja altmodisch. Ich bin immer dafür, dass totale Kampfsport-Neulinge zu allererst mal ein Weilchen beim Judo reinschnuppern. Allein um zu sehen, wie sie sich überhaupt beim Kampfsport fühlen. Wenn die charakterliche Eignung da ist bzw. die innere Haltung gegeben ist, würde ich jede Art von Kampfkunst als Sport empfehlen.

ja, sehe ich ähnlich, obwohl man auch sehen muss, welche art kampfsport/kampfkunst man machen will, defensive oder eher offensive... judo ist toll:-)!b

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@judofrosch

Judo ist ohne Frage toll. Zumal ein Teil der hochgraduierten Kempo-Leute z.B. niemals richtig fallen gelernt hat. Wichtig ist, rauszufinden, ob jemand die innere Eignung für eine offensive Kampfkunst hat.

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Ich sehe das eher altersbedingt oder besser bedingt durch die körperliche und geistige Entwicklung.

Für gewisse Kampfsportarten braucht man erst eine gewisse geistige und Körperliche Reife. Dadurch, dass es bei Judo üblich ist, dass hier sehr viel junge Menschen damit anfangen, sind hier die Anforderungen nicht so hoch gesteckt (Wer hier groß raus kommen will, muss sich natürlich ebenso höheren herausforderungen stellen)

Bei anderen Kampfsportarten (Ich denke hier vor allem an Tae Kwon Do oder Karate) sind für die effektive Nutzung und Ausübung eine Entwicklung der Muskulatur wichtiger als beim Judo. Zudem spielt hier oftmals die geforderte Disziplin eine größere Rolle.

Wenn man ein wenig Älter ist (Teenager) würde ich zum Anfang eher Ju Jutsu oder Hapkido empfehlen und nicht Judo, da diese Kampfsportarten ein größeres Feld an betätigungen abdecken und wenn einem gewisse Dinge mehr liegen kann man sich weiter spezialisieren.

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Auf jeden Fall. das fördert die Harmonie zwischen Körper und Geist. Absolute Empfehlung.

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