Wie kann ich meine Eltern von einem Haustier überzeugen?

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11 Antworten

Überreden solltest du ganz schnell bleiben lassen. Alle Familienmitglieder müssen zu 100% mit dem Hund einverstanden sein sonst geht das auf Dauer nicht gut. 

Bist du dir denn bewusst was ein Hund bedeutet? Er will bevor du zur Schule gehst 30 - 60 Minuten laufen, das heißt für dich früh aufstehen. Nach der Schule will der Hund auch noch mal 2 stunden raus und arbeiten und das  bei jedem Wetter. Abends will er auch noch mal laufen. Dann musst du den Hund zusätzlich noch erziehen und egal wie alt ein Hund ist die Erziehung endet nie. Auch Kopfarbeit will er täglich machen um geistig ausgelastet zu sein. 

Hast du dazu jeden Tag Lust? Egal welches Wetter ist, egal wie es dir geht und wie viele Hausaufgaben du hast das ist das was du einem Hund bieten musst. Auch musst du häufiger mal treffen mit Freunden absagen oder verschieben damit der Hund die Zeit bekommt die er braucht. Zudem kannst du einen Hund nie länger als 4 - 5 stunden alleine lassen und das sollte nach Möglichkeit auch nicht dauerhaft sein. 

Bist du dir auch über die kosten bewusst? Die Anschaffung ist da das kleinste was Auf deine Eltern zu kommt. Es kann jederzeit eine Krankheit deinen Hund befallen oder einen Unfall passieren wo du für die Behandlung mehrere tausend Euro zahlen muss oder in dem Fall eher deine Eltern. Je nach dem was dann passiert ist muss der Hund vielleicht regelmäßig Medikamente nehmen die teuer sind. Hinzu kommt dann qualitativ hochwertiges futter, Spielzeug, Zubehör. 

Du bist grade mal 13. in den nächsten Jahren werden sich deine Interessen ändern und die Schule wird auch immer mehr Zeit einfordern. So ein Hund lebt 10 - 15 Jahre. Du weißt noch garnicht wie es nach der Schule laufen wird und ob du dann noch Zeit für einen Hund hast. Du solltest dich erst mal um dein Leben kümmern und dir eine sichere lebebsgrundlage aufbauen, wenn du das geschafft hast und dann noch Zeit für einen Hund ist kannst du dir immer noch einen kaufen.

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Kommentar von jilpeace
19.12.2015, 15:31

ich weis was ein hund bedeutet gehe nämlisch immer mir grimmel den hun meines besten freundes spatzieren morgens mittag und abends

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Überreden ist nicht drin.

Ihr könnt euch aber zusammensetzen als Familie und gemeinsam überlegen:

- was für/ gegen einen Hund spricht,

- welche Kosten und Verpflichtungen es mit sich bringt einen Hund zu halten,

 - wie viele Jahre man dann an diese Verpflichtungen gebunden ist,

 - Ob genug Zeit täglich vorhanden ist für den Hund

- ob ihr genug Platz habt für einen Hund/ einen Hund dort überhaupt halten dürft

Vergiss nicht: Ein Haustier bedeutet verflixt viel Verantwortung. Für den Rest des Lebens des Tieres.

Und: Ein Haustier muss nicht automatisch immer lieb, kuschelig, freundlich, fröhlich, nett, umgänglich, leicht zu handhaben sein. Auch Tiere haben ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Charakter, ihre eigenen guten und schlechten Vorerfahrungen mit Geräuschen/ Dingen/ anderen Tieren/ mit Menschen. All das beeinflusst das Verhaltund des Tieres und somit das Zusammenleben zwischen mMensch und Tier.

Was wäre, wenn der Hund sich nicht so entwickelt wie "man" ihn gerne hätte? Wenn er eine negative Eigenart entwickeln würde (warum auch immer)? Würdet ihr ihn dann unterstützen um das Verhalten zu ändern oder doch irgendwann die Geduld verlieren und ihn abschieben? Die Gefahr abzuschieben ist durchaus real. Es werden viele Tiere einfach ausgesetzt oder ins nächste Tierheim abgeschoben wenn sie unbequem werden (nachdem die süße Welpenzeit vorbei ist).

Deshalb MUSS man sich absolut SICHER sein

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Hi, 

Weiß ja nicht ob deine Eltern zufällig auch mal WDR schauen, aber da wurde mal ausgerechnet was ein Hundeleben kostet und kamen bei ca 13.000-18.000 Eur raus, das entspricht dem Wert eines Kleinwagens. Das muss man erstmal stemmen können. 

Und es gibt auch Erwachsene, die gerne ein Hund hätten und trotzdem kein halten können, da auch zb bei Mietwohnungen der Vermieter ein Wort mitzureden hat, Allergien bestehen können oder schlicht vielleicht keine Zeit da ist. Das muss alles im Vorfeld geregelt sein. 

Und viele Kinder wünschen sich Hunde, was natürlich ist, wer hat nicht gerne ein loyalen Freund und Zeit hat man als Kind auch,  nur in 2-3 Jahren wirst du zb in eine Ausbildung gehen, dann bist du mehr als 8 Stunden gar nicht zuhause, in den Alter kommt dann vielleicht auch der erste Freund um die Ecke, der auch Zeit mit dir verbringen will. Mit 18-20 willst du vielleicht auch ein Führerschein und Auto und eine eigene Wohnung, auch das kostet Zeit und Geld. Und was passiert mit den Hund dann? Wie loyal kannst (nicht willst oder möchtest) du dann noch sein?

Bedenke der Hund lebt ja nicht nur 3 Jahre, sondern 10-15 Jahre und möchte solange auch versorgt werden. Und nicht immer dran denken wie toll ein junger Hund ist, sondern auch mal nachdenken ob du an einen Dementen, an Alterserkrankungen leidenden Hund, der nicht mehr stubenrein ist und merkwürdig aussieht (graue Nase, nicht mehr alle Zähne drin, schlechten Augen und humpelnd durch Arthrosen und Co) auch noch soviel Freude hast.

Wenn also deine Eltern kein Hund wollen, macht es so kein Sinn auf Biegen und brechen sie zu zwingen, der Hund müsste den Preis zahlen dafür. 

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also erstens kann ich deine eltern sehr gut verstehen ein hund bedeutet sehr viel arbeit. überzeuge sie in deiner seblbstständichkeit und das du dich um ihn kümmern wirst. hunde sind wie beste freunde sie begleiten einen überall hin sind aber sehr anstrengent: 3mal täglich gassi gehen, wohin mit ihm wenn es in die ferien geht usw. du musst ihnen beweisen das du dich sehr für einen hund interesirst viel diskutirn und dabei IMMER agumente haben. ich hoffe das ich dir helfen konnte und wünsche dir viel erfolg

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Kommentar von jilpeace
05.04.2016, 19:36

danke

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Wie lange wäre das Tier überhaupt allein? überreden bringt übrigens nix, das führt zu Hunden die im Tierheim landen oder vernachlässigten Hunden

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Aus welchen Gründen erlauben es Deine Eltern nicht?

LG

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Gar nicht. In wenigen Jahren bist du volljährig und ev. wirst du dein Elternhaus dann verlassen..Ein Hund lebt mindestens 15 Jahre - wer soll den dann versorgen? Ein Hund ist auch nicht billig und man muß sich viel mit ihm beschäftigen....Deine Eltern wissen schon, warum sie keinen Hund wollen..

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Kommentar von HannahHi
19.12.2015, 17:51

Mindestens 15 jahre ist jetzt auch übertrieben

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Gar nicht, du kannst dich nicht allein um einen Hund kümmern.

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Mache Dir bewusst wieviel Verantwortung das ist, und wenn Du dann immernoch einen möchtest, dann lade mal einen Freund / Freundin mit Hund (muss natürlich ein gaaanz süsser und lieber sein...) zu Euch ein. Das hilft oft :-)

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Zeig ihnen, dass du bereit bist auch mit 13 schon die Verantwortung für einen Hund übernehmen kannst. Schau, ob du beim Nachbarn mal mithelfen darfst, Gassi gehen, regelmäßig füttern usw.

Gibt es nicht auch die Möglichkeit ein Tier auf Zeit in Pflege zu nehmen oder als Urlaubsbetreuung?

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gar nicht!

welche gruende geben deine eltern an?

 ein hund hat es verdient von der ganzen familie gewuenscht und geliebt zu werden.

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