Habt ihr ein Problem mit homosexuellen?

Das Ergebnis basiert auf 102 Abstimmungen

Nein 77%
Ja 12%
Neutral 11%

28 Antworten

Nein

Wir haben direkt neben uns ein schwules Paar wohnen, die jetzt sogar ein Kind haben. Die sind in der ganzen Siedlung voll integriert und beliebt, organisieren unsere Straßenfeste mit, sind nett und witzig. Da redet keiner, KEINER hinterm Rück über die.

Mich interessieren die Menschen, nicht deren sexuelle bzw. partnerschaftlichen Vorlieben. Meine sexuellen Vorlieben sind halt nicht nach außen sichtbar wie die von einem Schwulen, wenn der mit Partner auftritt. Wer weiß, was die Leute über mich denken würden, wenn sie meine Vorlieben kennen würden? :-)

Aber was interessiert mich an einem fremden Menschen, ob er Männer oder Frauen toll findet? Wenn ich mit ihm abends beim Crossbowl spielen vor dam Haus ein Bier trinken und über die neue Lordi CD schwätzen kann, ist mir das genau so ein netter Geselle wie einer, der halt ne Frau toll findet.

Es ist erwiesenermaßen *auch* ne Frage des Intellekts und der Bildung, ob man *eher* tolerant gegenüber Minderheiten ist oder *eher* nicht. In ner Hartz4 Hochhaussiedlung wirst du da ganz andere Ergebnisse bekommen.

Nein

Mir ist egal, ob jemand homosexuell ist oder nicht. Ich hab mit Homosexuellen kein Problem. Ich finde daran nichts schlimmes, wenn jemand homosexuell ist und finde es auch normal. Außerdem kann sich keiner aussuchen, was man ist. Für seine Gefühle kann man nichts und wenn man homosexuell ist, ist man nicht anders, als der, der man ist. Man ist trotzdem noch ein Mensch wie jeder andere.

Nein

Nein! Drei Freundinnen sind lesbisch, gefühlte zehn Bi. Habe drei Kumpels, die offen ihre Homosexualität ausleben - also als Paar zusammen wohnen. Alles nette Menschen - meine Freunde halt!

Neutral

Mir sind die sexuellen Vorlieben von Leuten im Allgemeinen sowas von egal. - Geht ja im Grunde auch keinen was an.

Solange alle Beteiligten einverstanden sind, sollen die Leute tun und lassen was sie wollen.

Nein

Ich bin allerdings auch gegen die Adoptionen und Kinderwünsche.

Das finde ich für die Kinder einfach ungerecht. Wie erklärt man einem Kind, dass es keine Mutter, aber zwei Väter hat? Wie erklärt man dann, wo die Kinder herkommen? Wenn es jetzt z.B. im Labor gemacht wurde... das würde mich als Kind schon sehr stören irgendwie. Aber vielleicht auch, weil es (noch) nicht "normal" ist...

Das Kind wird viel ausgegrenzt und gemobbt. Gerade wenn zwei Schwule einen Jungen adoptieren oder heranzüchten im Labor, stelle ich mir das sehr schwierig für ihn vor. Denn gerade Männer haben Probleme mit Schwulen und ich denke, das wird auch immer so bleiben. Die Ansichten gehen nur weiter auseinander, bleiben aber sehr intensiv.

Ich kann es mir einfach nicht vorstellen und ich kann es nicht gut heißen. Aber ansonsten dürfen sie sich gerne genauso lieben, wie Heteropaare. Ich habe auch einen schwulen Freund und er ist super lieb. Auch gegen Lesben habe ich nicht. Von mir aus dürfen sie alles machen, was ihnen gefällt, aber das mit den Kindern würde ich mir wirklich zweimal überlegen.

Selbst wenn das Kind "gezüchtet" wird, ist es dann für das Kind normal zwei Väter zu haben. Dieses denken das es "normal" ist eine Mutter und einen Vater zu haben wird nicht angeboren. Du kannst auch nicht sagen das das Kind zu 100% gemobbt bzw ausgegrenzt wird. Klar wird es den ein oder anderen Idioten geben, aber ich denke das wir mittlerweile in einem Jahrhundert leben, wo auch es auch "normal" ist zwei Väter oder zwei Mütter zu haben.

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Meiner Meinung nach, sollte man etwas gegen die verzogenen Drecksblagen machen, die denken, dass es angemessen ist ein Kind zu mobben. (Bzw. die Eltern, bei Kindern kommen ja so Homophobe Ansichten nicht aus den nichts)

Außerdem wächst das Kind ja bei Gleichgeschlechtlichen Eltern auf, deshalb ist es ja dann normal für sie.

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@Heterophob

Ich finde es vor allem gut, wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren, weil es definitiv besser ist bei gleichgeschlechtlichen Eltern, die einen lieben, als im Heim aufzuwachen.

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Auch wenn homosexuelle Männer ein Kind haben, ist eine Frau involviert....Kinder werden nicht in Laboren gezüchtet. Kann natürlich passieren, dass die Befruchtung der Eizelle in der Petrischale statt findet, aber auch diese befruchtete Eizelle wird in eine Frau eingepflanzt.

Da ist für mich eher der Knackpunkt: Ich finde jeder Mensch, auch ein Mensch, der bei zwei Homosexuellen aufwächst, hat ein Recht auf seine Abstammung.

Was mich stört, ist, wenn Kindern zB erzählt wird, sie hätten keine Mutterr oder keinen Vater, sondern "zwei Mütter", "zwei Väter". Biologisch gesehen haben diese Kinder Eltern wie alle anderen Leute auch und sie haben auch ein Recht das zu wissen.

Ich ziehe mir das Beispiel übrigens nicht aus den Fingern. O-Ton Kita-Kind: "Ich habe keinen Papa, nur zwei Mamas".

Auch einen abwesenden Vater kann und sollte man dem Kind erklären. An der Biologie hat sich nun mal nichts geändert.

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@Glasdach

Natürlich hat ein Kind das Recht das zu erfahren, die Frage ist eher wann. Wenn ein heterosexuelles Paar ein Kind adoptiert, werden sie wohl auch nicht ihrem 3-jährigen Kind erzählen, dass es adoptiert ist, sondern warten, bis es alt genug ist, um das auch zu verstehen.

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@randomUser01

Wenn sie schlau sind, erklären sie es in kindgerechter Art und Weise von vornherein. Das ist alles gar nicht so schwierig. Je länger man damit wartet, desto schwieriger wird es....einfach weil das Kind dann ja schon ein bestimmtes Bild davon entwickelt hat, welchen Platz es in der Familie hat und wenn man dann ankommt und im Grunde sagt "ach so, eigentlich ist alles doch anders" ist das viel schlimmer.

Für sowas gibts auch passende Bilderbücher etc. Sobald die Kinder anfangen zu fragen (und das ist so in dem Alter) wie das war als sie klein waren, ob sie auch mal im Bauch von Mama waren etc....wird es Zeit für eine wahre Antwort. Logischerweise kindgerecht verpackt, aber das versteht sich ja von selbst.

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Naja, das mit der Adpotion ist natürlich ein Thema worüber man diskutieren könnte - zumal ich das nicht "sooo" schlimm finde, wenn es die Richtigen sind.

Szenario 1: Kind hat keine Eltern und kommt in ein Heim, wo es möglicherweise keine Liebe erfährt.

Szenario 2: Kind hat zwei Mütter/Väter, wird geliebt, ist glücklich und wird gut umsorgt.

Also ich tendiere da eher zu Szenario 2 ... Du bleibst bei 1? o_O

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@PeterP58

Die meisten Homosexuellen-Adoptionen drehen sich in der Praxis gar nicht darum. Da geht es eher um eine Art Stiefelternadoption....also dass ein Partner schon ein Kind hat oder (auf welchem Weg auch immer) ein leibliches Kind zeugt und der andere Partner es auch adoptiert.

Bei der "normalen" Adoption sehe ich nicht, dass Homosexuelle da besondere Chancen haben. Es gibt weit mehr adoptierwillige Paare in Deutschland als zur Adoption frei gegebene Kinder. Da wird im Sinne des Wohlergehens des Kindes entschieden und im Normalfall wird man da ein (ansonsten gleich gut geeignetes) hetereosexuellen Paar vorziehen, weil das Kind da beide Rollenmodelle hat und eben auch weniger Fragen von außen ausgesetzt ist.

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Meine Freundin hat zwei Mütter und ist über glücklich also das war ne absurde Aussage

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