38 Antworten

Guten Mittag, Jaques, und einen ebensolchen in die ehrenwerte Runde!

Heute habe ich fast keine mehr, früher hatte ich sie parallel und in Serie. Wenn ich alleine meine Jahre als und im Vorstand von gemeinnützigen Vereinen zusammenzähle, komen ich auf mehr als meine Lebensjahre. Nur Sportverein war nie einer dabei, dafür aber Friedensarbeit, Kirchenasyl, Chormusik und natürlich mein Feuerwehrverein.

Neben Vereinsvorstand auch Chordirigent, Sänger und Ersatzsänger in mehreren Chören oder Ensembles, Gruppenführer in der Freiwilligen Feuerwehr und weiß Gott was noch alles. Ein bisschen hat mich das auch müde gemacht und etwas ausgelaugt, denn ebenher hatte ich ja auch immer anstrengende Jobs und eine vielköpfige Familie.

Heute pflege ich eher den Müßiggang und meine Hobbies. Natürlich "müsste" ich ein wenig mehr tun, aber auch das Alter fordert ein wenig seinen Tribut und so hege ich eher Pläne, mir dereinst als Rentner wieder ein schönes und erfüllendes Ehrenamt zu suchen.

Morgen aber bin ich natürlich wieder als Nikolaus im Einsatz ud habe mir extra einen halben Tag freigenommen.

Dir und euch allen einen schönen und (bei uns zumindest) sonnigen Sonntag!

Na dann wünsche ich dem Nikolaus einfach nur viel Spaß und ganz viele leuchtende Kinderaugen. LG! :)

2

Ich schließe mich Jaques an mein Lieber und wie heißt es so schön, schaffe in jungen und jüngeren Jahren die Erinnerungen von denen du im Alter zehren kannst und da hast du sicher einige schöne, oder?

Hab einen schönen Montag, GLG. :-))

2

Guten Abend lieber Jaques und den anderen Tollen hier,

da wir unseren eigenen Biotop- und Artenschutzverein haben und außerdem dabei sind uns neu selbstständig zu machen, bin ich damit vollkommen ausgelastet und von daher bekleide ich keinerlei zusätzliche Ehrenämter.

Nur ganz kurz, hab einen schönen Abend noch und auch die anderen Tollen natürlich, LG. :-))

Das mit den Biotop- und Artenschutzverein ist einfach fantastisch. Glaube dir, dass keine Zeit für weitere ehrenamtliche Tätigkeit bleibt.

4
@Neugier4711

Danke dir für deinen netten Kommentar und hab einen guten Montag inzwischen, LG. :-))

2

Richtig, liebe Freundin, konzentriert eure Kraft auf euer Vorhaben. Dafür viel Erfolg.

Einen schönen Abend noch und herzliche Grüße von W. GLG + ... :-)))

5
@Lazarius

Lieber Freund vielen Dank dir und ja, ist nötig.

Dir und euch einen schönen Tag heute noch und ich betrachte immer wieder ein paar Ölgemälde die mir sehr gut gefallen. Jetzt brauchts nur noch den letzten Schliff, dann ists fertig, noch 1-2 Tage, GLG. + .... :-))) fest!

2
@PicaPica

Bitteschön, sehr, sehr gerne, GLG + 👨‍👧‍👦😍💖

2

Wär das nichts für vorweihnachtliches Crowdfunding? Ist nur ne Idee.. Liebe Grüße!..

4
@Spielwiesen

Du wertvolle Schatzkisten-Freundin, du hast tolle Ideen, werde mal googeln.

Sei umärmelt und GLG. samt schönem Tag heute. Beute dich nicht selbst so aus. :-))

1

Ja, es ergibt ja manchmal durchaus Sinn, dass man sein Engagement auf eine Sache konzentriert und nicht, wie mit einer Gießkanne, über alles schüttet, wenn man wirklich etwas Nachhaltiges erreichen möchte.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und sende dir liebe Grüße! :)

2
@JaquesSchabrack

Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht lieber Jaques. Das merken wir auch immer wieder bei z. B. ausgebildeten Biologen, die wissen von Vielem etwas, wir von Etwas viel, dennoch werden die mit den Scheinchen bevorzugt, denn ohne Schein bist du Nichts und was nicht sein kann....

Was den Tag angeht, dito mein Lieber, GLG. :-))

2

Hallo zum 2. Advent, lieber JaquesSchabrack und ihr übrigen Netten!

Ich fuhr mit einem "Bus" Lebenshilfemitglieder in Kurzurlaube. Manchmal musste ich dort für sie mittags kochen, manchmal wurde auch vorab schon eine Köchin vor Ort gebucht. Das Frühstück und Abendessen bereiteten wir ihnen ebenfalls zu.

Wir fuhren mit zwei Bussen, einen davon fuhr mein Lebensgefährte. Diese Reisen machten wir, wenn machbar, zusammen.

Die Beifahrer, die wir Fahrer aussuchten, freuten sich wie Schneekönige! Das Navi fanden sie faszinierend, vor allem, wenn die Stimme zu hören war! Im Bus habe ich auch manchmal ein Lied angestimmt, und manche sangen begeistert mit.

Wir zeigten den Leuten Sehenswürdigkeiten. Fuhren mit ihnen zu Orten, die ihnen gefallen hatten. Die meisten essen sehr gerne. So gingen wir auch mit ihnen in Cafés. Das fanden sie toll.

Es war eine schöne Zeit, denn ich kann gut auf diese Menschen zugehen und ebenso gut mit ihnen umgehen. Ich war sehr beliebt bei ihnen, zumal sie uns öfter klagten, dass manchmal recht ungute Betreuer mit ihnen unterwegs waren!

In meinem Sportverein war ich über Jahre Schriftführerin. Das machte ich auch sehr gerne, da ich das Schreiben seit meiner Kindheit mag!

https://www.youtube.com/watch?v=HndYc9jCSfU

Melanie Thornton "Ihr schönstes Weihnachtslied"

Habt alle noch einen schönen und gemütlichen 2. Advent!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für deine schöne Antwort und den schönen Weihnachtsklassiker.

GLG W. 🎅‍☃️

6

Liebe Freundin.....was für eine schöne und empathische Antwort

Dazu der Weihnachtssong mit Gänsehaut-Feeling

Beliebt bist Du auch hier bei vielen Menschen....besonders bei mir

Dein Engelchen

Liebe Adventsgrüsse an Euch 2....

4

Einfach toll. Es gibt doch keine größere Freude, als anderen Menschen eine Freude zu machen. Daumen hoch!

Hab eine schöne Woche. LG! :)

1

Ein Allroundtalent bist du liebe Birgitmarion. Siehst du diese Leutchen noch manchmal?

Hab einen schönen Tag heute, LG. :-))

1
@PicaPica

Du meinst die Leute, welche in der Einrichtung leben? Manchmal, wenn ich ins Café gehe, sehe ich das eine Pärchen. Die freuen sich immer, wenn wir auch dort sind! GLG und schönen Mittwoch, Birgitmarion

1

Guten Morgen,

ich war bis 2018 ehrenamtlich auf vielerlei Ebene tätig und bin (obwohl ich es gern gemacht habe vom Jugendhaus über das ich reinrutschte und Kolping über Sportverein und Heimatverein bis zum Gemeinderat) davon abgekommen, irgendwas ehrenamtlich zu machen - man wird eher noch kritisiert oder gar beschimpft und beleidigt von Leuten, die mit nix zufrieden sind, alles sowieso besser können und besser wissen und gern den dicken Maxe markieren wollen. Einen Dank wird man kaum erfahren. Keiner strengt sich gerne an, investiert Zeit und Geduld und Liebe und womöglich Geld und wird am Ende dafür noch von der Seite her angemacht, weil es einem nicht passt - es sei denn, er hat's nötig um sich ein "Image" aufzubauen.

Ich war mit 16 Jahren im Leitungsteam des damals selbstverwalteten Jugendhauses, von dort aus führte der Weg in die Kolpinggruppe (mit 19/20) und dann ein paar Jahre später (22 oder 23 war ich da) in den Gemeinderat. Ich war auch in anderen Vereinen tätig, u.a. war ich 2. Vorsitzender in einem Heimatverein, in den ich mit 19 Jahren stieß. Nebenher habe ich mit zwei anderen Altenwerk gemacht, das hat mit Kolping kooperiert. Bis zu meinem Umzug war ich in einigen Vereinen aktiv, Gemeinderat habe ich nur für eine Periode gemacht.

Da rutschte ich rein, weil mich jemand ansprach und ich noch zu unerfahren war - hätte ich das gewusst, wie das da abgeht, hätte ich sofort nee gesagt ... aber trau dich das mal als gerade mal Anfangszwanziger, wenn dich so ein einflussreicher alter "Doyen" der Stadt anspricht und dir noch Lob um den Mund schmiert. Mit meinem JA bin ich sauberer gefahren, ein klares NEIN hätte mir im Vorstadtmilieu das Genick gebrochen.

Ich fand's okay, aber ich muss sagen - es hat auch viele Umstände und viel Ärger mit sich gebracht, Gemeinderat war zum Schluss unerträglich ... man ist der Leo für alle und wird sogar dann von wildfremden Leuten belästigt, wenn man im Jogging durch den Norma rennt, in der Freizeit im Garten liegt oder mit den Kiddies auf dem Spielplatz hockt.

Einzig das Altenwerk war im Rückblick richtig, die alten Leute waren dankbar und ehrlich, die haben sich immer gefreut und ich hatte trotz des großen Altersunterschieds richtig Spaß mit ihnen - ich hatte ganz viel zurück bekommen an ehrlicher Dankbarkeit, Herzlichkeit, Wärme und Liebe :-)

Jedoch hat man in den meisten Vereinen anders als beim Altenwerk keine Gegenleistung - man setzt seine Arbeits- und Tatkraft ein, wird aber noch diffamiert und belästigt oder beschimpft. Das ist mir zu doof.

Ich bin heute noch Mitglied einiger Gruppen und einer Partei, aber ich werde nicht mehr ehrenamtlich tätig und bin eher Zaungast. So ist es "absolut gut" (Frank Zander) ... wünsche euch einen schönen zweiten Advent ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=nbgRvxOKxUg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja, es ist manchmal nicht leicht. Man muss auch lernen Nein zu sagen und aufpassen, dass man nicht ausgenutzt wird. LG! :)

9
@JaquesSchabrack

Ja, das war mit Anfang 20 noch problematisch. Andererseits hätte mir ein Nein in meiner Heimat das Genick gebrochen - ich wäre "untendurch" gewesen. Ich habe das bei anderen so miterlebt und bei mir war es nach dem Rückzug aus Vereinsleben uns Kommunalpolitik genauso. Auf einmal war ich das Kameradenschwein, der Abtrünnige; war ich minderwertig, wurden wir bespitzelt und belästigt von Leuten, die uns bis dahin Freundschaft vorgespielt hatten.

Es gab sogar eine indirekte Morddrohung, die beim Einkaufen meiner damaligen Freundin und heutige Frau (wir heirateten im Juli) ausgesprochen wurde und uns beiden gegolten hatte. Danach versuchte der Aussprechende, sie mit dem Einkaufswagen zu rammen (es war auf einem Supermarktparkplatz) und hielt fest, wir seien schlechte Menschen, würden unsere Strafe bekommen und sollten auf uns aufpassen. Das Argument war, dass wir uns aus den Vereinen zurückgezogen hatten und ich nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert hatte. Zudem gab es schwerste Diffamierungen im Vorgriff, üble Nachrede, Nachstellungen; meine Frau wurde über einen ekligen Lauschangriff ausspioniert.

Ich wusste nicht mehr weiter und wir fürchteten zeitweilig beinahe um das Leben, obwohl derjenige, der die Morddrohung aussprach ein verbitterter und psychisch schon mehrfach auffällig gewordener älterer Mann war, dem man so was eher nicht zugetraut hätte. Aber andererseits: Wer weiß denn schon, wie jemand im alleräußersten reagiert ... wir waren verängstigt. Haben einen befreundeten hochrangigen Polizeibeamten um Rat gefragt. Er glaubte nicht, dass gegen und eine Bedrohung vorliege, hielt es aber für zweckmäßig, die Begegnung mit der Person zu vermeiden.

Ich hatte in dem Zusammenhang auch obskure nächtliche Anrufe von einem alten Mann, den ich dann gestellt habe. Der hauchte und pfiff nachts einige Wochen lang immer so ins Telefon und eines Tages erkannte ich seine Stimme, bat ihn mit Namen, das bitte sein zu lassen. Seither zuckte er immer so komisch, wenn er mich sah. Indirekt hat er einem meiner Bekannten zugegeben, dass er es war und warum er es war.

Einem anderen habe ich nach einer sehr schweren und geschmacklosen, gegen meine Freundin/Frau und mich gehende und wirklich tiefe Beleidigung sowie dem erwähnten Lauschangriff und einem Einbruch in meine Garage, bei dem ich ihn zufällig erwischte weil ich abends die Mülltonne rausstellen musste, direkt die Rückkehr in den Böhmerwald empfohlen. Da hat er zu weinen begonnen. Er hat gebeten, ihn nicht anzuzeigen und kniete am Boden, er habe seine Enkelchen so lieb und will nichts Gefängnis, sondern noch mal in sein Geburtsdorf, wo er Geld dazu gegeben habe für "a kleins Kircherl" zur Erinnerung an die Vertreibung. Es war nicht schön, einen alten Mann so bitterlich weinen zu sehen, aber der ließ uns fortan in Ruhe. Ohne klare Kante, dessen bin ich sicher, hätte der bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiter gemacht.

Bei mir waren Sudetendeutsche das Hauptproblem - stehe ich auch offen dazu. Gesellig, katholisch, nach außen hin freundlich; Ziergarten, Herzlichkeit, Volksmusik und Eichenschrankwand - Blumenschmuck und Siedlerbund. Ganz schlimmes Milieu. Die waren solange nett zu mir, wie ich in den Vereinen war, aber als ich damit aufhörte, auch aus beruflichen Gründen und um mehr Zeit für private Dinge zu haben (und weil die Vereine wie gesagt distanzlos wurden und man oft belästigt worden ist), schlug mir blanker Hass entgegen - siehe oben. Auch der Mann mit der Morddrohung ist ein Sudetendeutscher.

Ich litt unter Bluthochdruck, Aggressionsstörungen und Schreckhaftigkeit und ergriff fast paranoide Maßnahmen zum Eigenschutz. Ein Psychologe sagte mir, ich sei psychisch und organisch völlig gesund, solle aber drüber nachdenken mein Umfeld zu wechseln. Habe es getan, es ist viel besser geworden und ich habe viel gelernt in kurzer Zeit. Ein oder zwei Jahre länger, und wir wären beide im Tollhaus gelandet - eventuell sogar in der Gummizelle. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, meine Heimatstadt wieder zu besuchen. Habe auch fast alle Kontakte abgebrochen; die sollen sich jetzt denken, was sie wollen.

5
@rotesand

Tja, Sachen gibt´s. Die Welt ist voller Idioten. Schön das du es geschafft hast, dich da zu distanzieren.

5
@JaquesSchabrack

Ja, es war schon heftig. Ich habe mir gesagt ... wenn ich mal wirklich gaaanz viel Zeit habe, schreibe ich ein Buch darüber. Es ist noch Frust vorhanden, aber es hilft mir allein schon, hier ein bisschen abzulästern oder das mit anderen Menschen direkt zu machen, wenn sich die Gelegenheit gibt. Ich bin keine "männliche Lästerschwester" oder so, aber ich möchte nichts gut reden, das leider einfach nur schlecht war.

5
@rotesand

Ja, mir scheint es auch so, dass du das noch nicht wirklich bewältigt hast und da noch viele persönliche Verletzungen bei dir nachhallen. Ich denke, nachdem was du hier schilderst, ist das auch durchaus verständlich. LG! :)

5
@JaquesSchabrack

Es ist vor allem im letzten Jahr (mitunter dank der Hilfe einiger netter Leute inklusive meiner Frau) schon viel besser geworden, ich halte diese Entwicklung für mich persönlich auch fest und ziehe dann Vergleiche. Aber nach allem, was war, kann man das nicht einfach vergessen.

6

Habe deine Unterhaltung mit Jaques gelesen mein Lieber und muss sagen, das war wirklich heftig.

Sonst hätte ich dir fast geraten in der Partei zu bleiben und dich irgendwann zur Kanzlerwahl aufstellen zu lassen... Wärst sicher ein umsichtiger Kanzler.

Dir und der Deinen wünsche ich einen guten! Tag und dass du das Alles als interessante Erfahrung verbuchen kannst, GLG. :-))

1

Moin,

in der Vergangenheit habe ich durchaus mehrere Ehrenämter ausgeübt: Folgend ein kurzer Auszug - es gab da noch Einiges mehr:

  • in verschiedenen kirchlichen Einrichtungen
  • als Schöffe
  • in einer politischen Partei
  • bei THW / später Feuerwehr
  • Tierschutz
  • und nicht zuletzt Hilfe für Andere bei GF. Und wenn da dann z. B. bei Suizidfällen oder in anderen kritischen Situationen Rückmeldungen kommen, dass meine Hilfe Andere vor Schaden bewahrt hat, oder das Menschen durch mich gerettet werden konnten, ist es eine tolle Anerkennung.

Ja - auch GF zähle ich zum Ehrenamt. Denn jede ehrenamtliche Hilfe für Andere fällt m. M. nach in diese Kategorie.

Heute beschränken sich meine Aktivitäten allerdings "nur" noch auf aktive Mitarbeit bei GF, im Tierschutz und in der Partei.

Schönen Sonntag euch - und bleibt gesund

 - (Deutschland, Gesellschaft, Soziales)  - (Deutschland, Gesellschaft, Soziales)  - (Deutschland, Gesellschaft, Soziales)

Da kann man wirklich sagen, dass du ein sehr engagierter Mensch bist. Fanke dafür. LG! :)

2

So gesehen sind wir Alle in dieser Creme de la Creme-Runde im Ehrenamt tätig lieber grisu.

Und "nur" noch im Tierschutz und in der Partei tätig, das sagt sich so nebenbei.

Hab einen schönen Tag heute, LG. :-))

Und die Sprüche sind wieder sehr gut. Der erste ist mir auch ziemlich bekannt. ;-))

1

Was möchtest Du wissen?