Habt ihr die Erfahrung gemacht, dass Epilepsie auch heute noch ein Tabuthema ist?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hi,

ja ich kenne das. Habe temporallappen- Epilepsie.
Es ist immernoch dasselbe Stigma - nicht mehr ganz so schlimm wie früher aber immer noch. 

Das Jobcenter - ist immer das Gleiche mit denen.
Das schlimme ist- in meinem Fall- dass ich keinen Job mehr kriege, weil man ja ehrlich sein muss bei einem Bewerbungsgespräch - oder viele Leute ihren Job verlieren, wenn der Arbeitgeber das merkt.

Ich war länger beim Jobcenter und irgendwann haben sie mich dazu aufgefordert einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen.

Hab ich auch gemacht. Schreckliche Bürokratie.

Zum Glück hatte ich immer Hilfe von Menschen auf der Straße wenn es passierte. 

Wünsch dir alles Gute und lass dich von den Ämtern nicht unterkriegen!

Das ist leider so. Die Krankheit ist zu wenig aufgeklärt und mit falschen Vorurteilen nur so überhäuft.

Das Jobcenter will halt auch an Kosten sparen. Aber die Rente ist immer noch besser als HartzIV!!!

Mit den Ämtern war es bei mir nicht so schlimm, aber wehe, du erzählst deinen Mitmenschen etwas davon! Bei Krebs sind sie alle bei dir und helfen.

Hast du einen Anfall bist du der assoziale Säufer, der es nicht mehr schafft aufzustehen und nicht mehr sprechen kann. Man ist nicht normal, dumm, zurück geblieben... Hab mir schon vor Jahren geschworen, kein Menschen, der neu in mein Leben tritt, davon zu erzählen, ganz egal wie sympathisch oder vertrauensvoll sie auch wirken.

Nur hier anonym kann man noch drüber reden/schreiben!

Kann ein fachfremder Arzt erkennen, dass ich Epilepsie habe?

Liebe Community!

Seit dem 12. Lebensjahr leide ich an Epilepsie mit myoklonischen Anfällen (starken Zuckungen) und Anfällen, die fast immer im Schlaf auftreten. Die Medikamente haben schon einiges bewirkt, ich wurde aber nie anfallsfrei. Leider haben mir meine Eltern immer zu verstehen gegeben dass man mit dieser Krankheit "anders" ist und das viele Menschen Vorurteile haben. So habe ich die Epilepsie immer so gut es ging verheimlicht.

Eine Freundin hat es mal mitbekommen, fand das aber nicht so schlimm. Auch vor meinem letzten Freund, mit dem ich 3 Jahre zusammen war, konnte ich es nicht verheimlichen. Er bekam mit das ich regelmäßig Medikamente nehme und wollte wissen, warum ich kein Auto fahren darf. Sonst habe ich es nie erzählt. Immer aus der Angst raus, deswegen abgelehnt zu werden. Hatte irgendwelche Ausreden parat bezüglich Führerschein, Alkohohl trinken, etc.

Bei meinen Anfällen habe ich mir öfter mal auf die Zunge gebissen und entsprechend vernarbt ist sie inzwischen. Das sieht echt nicht schön aus. :-( Mich wundert dass mich der Zahnarzt, bei dem ich jetzt in Behandlung bin, mich noch nie darauf angesprochen hat. Vielleicht kann er es sich denken und will mich nicht in Verlegenheit bringen. Doch ich war jetzt ein paar mal bei einem HNO, da ich ständig Probleme mit den Nasennebenhöhlen habe. Mir wurde schon nahegelegt mich operieren zu lassen. Beim letzten Termin hat er mir noch mal in den Rachen geschaut und dabei meine Zunge genau gesehen. Dann meinte er, man sollte das mit der Op noch ein bisschen rausschieben. Ich wäre ja wohl ein ängstlicher Mensch und wenn dann ähm, na ja, noch andere Krankheiten hinzukommen, sollte man erst mal noch konservativ mit Spray behandeln. Er grinste dabei so komisch.

Kann er mit "anderen Krankheiten" vielleicht meine Epilepsie gemeint haben? Kann ja sein dass er so eine zerbissene Zunge nur bei Epi-Patienten gesehen hat. Tut mir leid, aber es wäre mir peinlich!

Können fachfremde Ärzte das ohne weiteres erkennen? Oder zumindest denken das ich eine Psychopathin bin und psychogene Anfälle habe, bei denen sich ja manche auch auf die Zunge beißen?

LG Tristal

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Komme ich aus der Erwerbsminderungsrente jederzeit wieder raus für ein Vollzeitjob?

Ich bin schwerbehindert mit 70%. Ich habe zwar einen Arbeitsvertrag seit 2009 doch in den letzten 1,5-2 Jahren war ich in 2 verschiedenen längeren Reha-Maßnahme. Seit einem dreiviertel Jahr bin ich wieder Zuhause und bekomme mittlerweile Erwerbsminderungsrente wegen meiner Behinderung (Epilepsie). Ich will jedoch meine alte Arbeit wieder aufnehmen. Was für Chancen habe ich aus der Rente "aufzusteigen" und wieder meinen Vollzeitjob auszuüben? Geht das jederzeit?

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