Habt Ihr Angst vorm Tod und wenn ja, warum?

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16 Antworten

Moin,

früher da hatte ich mal Angst vor dem Tod. Vor 20 Jahren hatte ich dann einen Unfall mit dem Motorrad, lag dann 14 Tage im Komma. Seit dem habe ich keine Angst mehr, die "Lichter" gehen einfach aus du merkst nichts kein Gefühl, kein Schmerz alles ist gut.

Anders verhält sich die ganze Geschichte wenn man  Unheilbar krank ist wenn das unmittelbare Ende zeitlich abzusehen ist. Wenn man dann auch noch geistig auf der Höhe ist und alles wahrnimmt............ ja davor habe ich heut noch Angst.

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Kommentar von NoHumanBeing
09.07.2017, 09:22

Vor 20 Jahren hatte ich dann einen Unfall mit dem Motorrad, lag dann 14 Tage im Komma. Seit dem habe ich keine Angst mehr, die "Lichter" gehen einfach aus du merkst nichts kein Gefühl, kein Schmerz alles ist gut.

Ich war auch schon (bislang achtmal in meinem Leben) bewusstlos, wenn auch nie länger, als eine Minute (also kein Koma) und kann das bestätigen.

Allerdings: Während der Bewusstlosigkeit hast Du ja kein Zeitempfinden. Wenn Du wieder zu Dir kommst, hast Du keine Ahnung, wie lange Du bewusstlos warst. Aus Deiner Sicht "macht die Zeit einen Sprung" und es geht "sofort" weiter. (Zumindest war das bei mir so.)

Über den Tod sagt dies damit nur begrenzt etwas aus, denn wenn der Tod eintritt, wirst Dein Bewusstsein für immer "ausgelöscht". Es wird niemals zurückkehren, wohin also soll die Zeit "springen"?

Ich bin allerdings aufgrund dieser Erfahrung ebenfalls überzeugt davon, dass Du nichts wahrnehmen und nichts denken und ... einfach nicht mehr sein wirst, aber vorstellen kann ich es mir dadurch dennoch nicht. Du kannst Dir beispielsweise nicht einmal die Frage stellen, "wie es sich anfühlen wird", denn die Frage ergibt auf der rein logischen Ebene keinen Sinn. Wenn Du tot bist ... ist ja nichts mehr da, das überhaupt fühlen könnte. ;-)

Es ist extrem schwierig (unmöglich?), diesen Zustand überhaupt mit dem Verstand zu erfassen. :-)

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Ja, habe ich.

Ich denke, das liegt in unseren Genen. Angst ist ein guter Grund, eine Situation bzw. einen Zustand zu meiden und eine Spezies, die den Tod nicht meidet, wird nicht lange bestehen.

Andererseits bin ich mir allerdings auch bewusst, dass es wenig Sinn ergibt, Angst vor etwas zu haben, das sich letztlich ohnehin nicht vermeiden lässt. Ich habe dennoch Angst. Den Instinkt schaltet man nicht so ohne weiteres aus.

Wichtig ist, dass die Angst einen nicht "dominiert". In meinen Augen ist es ok, Angst zu haben, wenn eine tatsächliche Gefahr besteht, auch wenn diese lediglich gering ist. Die Angst bewirkt, dass Du Dich vorsichtig verhältst und wird Dir somit eher ein längeres, als ein kürzeres Leben bescheren.

Wenn Du allerdings anlasslos Angst hast, zu sterben, etwa durch "das allgemeine Lebensrisiko", dem Du nunmal ständig ausgesetzt bist, dann ist das nicht mehr förderlich, sondern schädlich, weil Du Ressourcen dafür "verschwendest", über eine Gefahr nachzudenken, der Du ohnehin nicht aus dem Weg gehen kannst. Diese Form von Angst nützt Dir nichts. Aber auch hier kommt es auf das Ausmaß an. Sich ab und an einmal Gedanken zu machen, auch wenn es dafür keinen besonderen Anlass gibt, ist auch ok und ist letztlich eine Form von Selbstreflexion. Hast Du hingegen ständig Angst, dass Du sterben könntest, sodass Dein Leben dadurch maßgeblich beeinträchtigt wird, dann ist das aber natürlich nicht mehr gut.

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Hallo TollHerrStoll,

dass die meisten Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und möchten gern mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben. Wie Du gleich sehen wirst, ist das kein unerfüllbarer Traum.

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Kommentar von NoHumanBeing
11.07.2017, 18:45

Ich bin wirklich kein gläubiger Mensch, aber dieser Text berüht mich dennoch irgendwie.

Trotzdem hätte ich noch eine Frage.

Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens

[..]

Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges?

Wenn dem so ist, warum leben wir dann überhaupt jetzt - und sterben dann - und kommen dann zu neuem Leben?

(Wie eigentlich? Mit einem neuen Körper? Der alte wird ja bis dahin längst verrottet sein.)

Warum werden wir nicht erst dann geboren oder warum sind wir nicht bereits jetzt unsterblich?

Und werden wir dann nicht mehr zur Fortpflanzung fähig sein oder wie wird verhindert werden, dass die Erde (die schon jetzt für alle Menschen, die bisher gelebt haben, viel zu klein sein dürfte) vollkommen überbevölkert wird?

Außerdem: Trifft das gesagte nur auf Menschen zu, oder auf alles Leben? Andere Tierarten? Pflanzen? Mikroorganismen? Pilze? Das könnte wirklich eng werden. ;-)

Wenn nur für den Menschen: Wann genau ist es ein Mensch? Die Übergänge zwischen den Spezies sind ja prinzipiell fließend. ;-)

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Angst vor dem Tod brauchst du nicht zu haben, wenn er schmerzlos eintritt.

Das ist dann so wie wenn dein Licht im Gehirn abgeschaltet wird. Nichts gibt´s mehr, weder Freud, noch Leid, es ist dann einfach AUS.

Aber dein dann körperloses Wesen wandert in die Gedächtnisse der Hinterbliebenen, lebt da noch eine lange Zeit lang in deren Erinnerungen weiter.

Glaube nicht an ein weiteres Leben nach dem Tod in einer anderen Gestalt und in einer anderen Welt, das ist nach den Gesetzen der Natur, die dich ja auch geschaffen hat, niemals möglich.

Alles Leben auf unserer Welt, ob Mensch oder Tier, unterliegt einer begrenzten Funktions-Dauer. Und das ist auch GUT so, denn in der stetigen Änderung und Erneuerung besteht der Fortbestand unserer Welt.

Angst vor dem Tod kann man eigentlich nur haben, wenn er vorzeitig einzutreten droht in Folge einer Erkrankung oder bei Nochnichterfüllung der eigenen Vorhaben und Wünsche.

Stell´dir vor, es gäbe ein ewiges Leben, also kein Sterben und somit kein Abtreten aus unserer Welt, wie würde das dann aussehen, wie könnte sich das Leben weiterentwickeln (keine Evolution !) ?

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Angst vor dem Tod nicht. Bin irgendwie auch ein wenig gespannt darauf, was danach passiert/passieren könnte. Einen schmerzhaften/mühseligen tod zu haben jagt einem logischerweise schon ein wenig angst ein.

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Kommentar von NoHumanBeing
09.07.2017, 09:29

Angst vor dem Tod nicht.

Wirklich absolut nicht?

Falls dem tatsächlich so sein sollte: Bemerkenswert.

Und irgendwie ein bisschen beneidenswert ...

... aber zugleich auch ganz und gar nicht. :-)

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Angst vor dem Tod - nein.

Aber Angst (wobei ich mir nicht sicher bin, ob es das richtige Wort ist) vor einem langen, qualvollen Sterben.

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Ich hab kein Angst vor dem Tod, ich habe Angst vor dem Schmerz.
Ich habe ja auch keine direkte Höhenangst, sondern​ Angst vor dem Fall ...

LG Cherik

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Kommentar von SlowPhil
09.07.2017, 08:10
… Angst vor dem Fall…

Der Fall bringt Dich nicht um. Es ist der Aufprall.

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İch habe keine Angst vorm Tod, denn der Tod ist nicht das Ende sondern der Übergang zu einem anderen dasein!
Habe erbarmen zu all den Lebewesen auf dieser Welt, dann wird man auch mit dir behutsam umgehen wenn es soweit ist...

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Angst vor dem Tod? Nein.
Ich bin also Muslim und habe ja gar keinen Angst vor dem Tod. Weil, kurz beschrieben, nach dem Ich Tod bin, treffe ich mich mit meinem barmherzigen Gott.
Das glauben Muslimen über das Leben nach dem Tod;
Jeder hat Angst davor, zu sterben, und das ist auch richtig so.  Die Unsicherheit vor dem, was uns bevorsteht, ist natürlicherweise beängstigend.  Es kann sein, daß der Islam von allen Religionen die anschau-lichsten Einzelheiten davon aufzeigt, was nach dem Tod geschieht und was außer diesem noch folgt.  Der Islam betrachtet den Tod als natürliche Schwelle zum nächsten Existenzstadium.

Die islamische Lehre hält daran fest, daß die menschliche Existenz nach dem Tod des menschlichen Körpers in geistiger Form weiter fortbesteht und betont die physikalische Wiedererweckung.  Es gibt eine direkte Beziehung zwischen dem Verhalten auf der Erde und dem Leben im Jenseits.  Das Leben nach dem Tod wird ein Leben von Belohnungen und Strafen sein, das dem Verhalten auf der Erde entsprechend sein wird.  Es wird ein Tag kommen, an dem Gott die ersten und die letzten Seiner Geschöpfe wiedererwecken und über jeden gerecht richten wird.  Dann werden die Menschen ihren letzten Aufenthaltsort betreten, Hölle oder Paradies.  Der Glaube an das Leben nach dem Tod zwingt uns, das Rechte zu tun und uns von Sünden fernzuhalten.  Im diesseitigen Leben sehen wir manchmal die Frommen leiden und die Nicht-Frommen das Leben genießen.

Der Glaube an das Leben nach dem Tod ist einer der sechs Glaubensartikel, von denen ein Muslim überzeugt sein muß, damit sein Glaube Gültigkeit besitzt.  Ihn abzulehnen bedeutet, daß der Glaube bedeutungslos ist.  Man denke an ein Kind, das seine Hand nicht ins Feuer hält.  Es tut dies nicht, weil es davon überzeugt ist, daß sie verbrennen wird.  Was seine Hausarbeiten für die Schule anbelangt, ist dasselbe Kind faul, denn es mag nicht recht verstehen, was eine gute Ausbildung für seine Zukunft bedeuten wird.  Denken wir nun an einen Mann, der nicht an den Tag der Auferstehung glaubt.  Wird er sich vorstellen, daß der Glaube an Gott und ein gottergebenes Leben für ihn Bedeutung haben werden?  Er wird denken, daß ihm weder der Gehorsam gegenüber Gott nutzen, noch der Ungehorsam schaden wird.  Wie kann er mit solcher Einstellung ein Gottbewußtes Leben führen?  Mit welchem Ansporn würde er geduldig den Versuchungen des Lebens wiederstehen und verbotenen Genuß an weltlichen Vergnügungen meiden?  Und wenn ein Mann nicht den Weg Gottes befolgt, was nützt dann sein Glaube an Gott, wenn er welchen besitzt?  Das Annehmen oder Ablehnen des Lebens nach dem Tod stellt vielleicht den größten Faktor dar, der über den Lebensweg eines Individuums entscheidet.

Die Toten haben gewissermaßen eine fortdauernde und bewußte Existenz im Grab.  Muslime glauben, daß eine Person mit ihrem Sterben in eine Übergangs-phase des Lebens zwischen Tod und Wiedererweckung eintritt.  Viele Ereignisse finden in dieser neuen “Welt” statt, wie beispielsweise die “Prüfung im Grab”, bei der jeder von Engeln über seine Religion, seinen Propheten und seinen Herrn befragt wird.  Das Grab ist entweder ein Garten des Paradieses oder ein Abgrund der Hölle; Engel der Gnade besuchen die Seelen der Gläubigen und Engel der Strafe kommen zu den Ungläubigen.

Der Wiedererweckung geht das Ende der Welt voraus.  Gott wird einem präch-tigen Engel befehlen, das Horn zu blasen.  Bei seinem ersten Blasen werden alle Bewohner der Himmel und der Erde bewußtlos, außer denen, die Gott verschont.  Die Erde wird flach, die Berge werden zu Staub, der Himmel wird auseinander-reißen, die Planeten werden verstreut und die Gräber werden umgedreht.

Das Horn wird erneut geblasen, woraufhin die Menschen aus ihren Gräbern auferstehen werden, wiedererweckt! Die Menschen werden mit ihren ursprünglichen, physischen Körpern aus ihren Gräbern wiedererweckt. Sie werden in die dritte und letzte Lebensphase eintreten.

Gott wird alle Menschen versammeln, Gläubige und Ungläubige, Ğinn und sogar die Tiere.  Es wird eine allumfassende Versammlung.  Die Engel werden alle menschlichen Wesen nackt, unbeschnitten und barfuß zu der Großen Ebene der Versammlung treiben.  Die Leute werden stehen und auf ihr Urteil warten und die Menschheit wird in verzweifelter Qual schwitzen.  Die Rechtschaffenen unter ihnen werden jedoch durch den Schatten von Gottes Prächtigem Thron beschirmt.

Wenn der Zustand unerträglich wird, werden die Leute die Propheten und Gesandten bitten, sich bei Gott zu ihren Gunsten einzusetzen, um sie vor dem Elend des Wartens auf die Abrechnung zu bewahren.

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Kommentar von YouOnlyLiveOnc
09.07.2017, 09:00

Die Waagen werden aufgestellt, und die Taten der Menschen werden gewogen.  Die Enthüllung der Berichte von den Taten, die im diesseitigen Leben verrichtet wurden, folgt dann.  Derjenige, der sein Buch in die rechte Hand gelegt bekommt, wird eine leichte Abrechnung haben.  Er wird glücklich zu seiner Familie zurückkehren.  Die Person aber, die ihr Buch in die linke Hand gereicht bekommt, wird sich wünschen, eher Staub zu sein, als in das Höllenfeuer geworfen zu werden.  Er wird dann bereuen und wünschen, daß ihm sein Buch nicht ausgehändigt worden wäre oder daß er es nicht gekannt hätte.

Daraufhin wird Gott über Seine Schöpfung richten.  Sie werden über ihre guten Taten und Sünden informiert und an diese erinnert.  Die Gläubigen werden ihre Fehler zugeben, und ihnen wird vergeben.  Die Ungläubigen werden keine guten Taten vorzuweisen haben, denn ein Ungläubiger wird in diesem Leben für sie belohnt.  Manche Gelehrten vertreten die Ansicht, daß die Strafe eines Ungläubigen aufgrund seiner guten Taten gemindert werden könnte, nicht aber die Strafe für die große Sünde, den Glauben zu verweigern.

Der Siraat ist eine Brücke, die über die Hölle befestigt wird und zum Paradies führt.  Jeder, der im diesseitigen Leben standhaft bei Gottes Religion bleibt, wird sie leicht überqueren können.

Paradies und Hölle werden nach dem Jüngsten Gericht die letzten Aufenthalts-orte der Gläubigen und der Verdammten sein.  Sie sind real und ewig.  Die Glück-seligkeit der Leute im Paradies soll niemals enden und die Strafe der Ungläubigen, die zur Hölle verdammt sind, soll nie aufhören.  Es ist nicht wie in einem Versuch-/ Irrtumsystem mancher anderer Glaubensrichtungen. Die islamische Sichtweise ist sophistischer und vermittelt ein höheres Niveau an Göttlicher Gerechtigkeit.  Dies kann man an zwei Dingen sehen: Erstens werden manche Gläubigen für unbereute Sünden in der Hölle leiden; zweitens besitzen sowohl Paradies als auch Hölle unterschiedliche Ebenen.

Das Paradies ist der Ewige Garten physischer Freuden und spiritueller Vergnügungen.  Es gibt kein Leid und körperliche Begehren werden erfüllt.  Alle Wünsche werden erfüllt.  Paläste, Diener, Reichtümer, Wein in Strömen (der jedoch nicht betrunken macht), Milch und Honig, angenehme Gerüche, milde Stimmen, reine Partner für Intimität – niemandem wird jemals langweilig und niemand wird jemals genug haben!

Aber das größte Vergnügen wird das Angesicht ihres Herrn sein, dessen Betrachtung den Ungläubigen nicht zusteht.

     Die Hölle ist ein scheußlicher Ort der Strafe für die Ungläubigen und der Reinigung für sündige Gläubige.  Qualen und Strafen für Körper und Seele: Verbrennen mit Feuer, siedendes Wasser zum Trinken, kochende Nahrung zum Essen, Ketten und erstickende Säulen von Feuer.  Ungläubige werden ewig darin verdammt sein, sündige Gläubige dagegen werden nach von Allah bestimmter Frist herausgenommen und das Paradies betreten.

Das Paradies ist für all jene, die Gott allein gedient haben, geglaubt haben und ihrem Propheten gefolgt sind und ein sittsames Leben nach den Lehren und Schriften geführt haben.  Die Hölle ist der letzte Aufenthaltsort für jene, die Gott leugneten, andere außer Ihn angebetet haben, den Ruf der Propheten zurück-gewiesen haben und sündige, reuelose Leben führten.

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Kommentar von dfllothar
09.07.2017, 09:15

Welchen Titel hat denn dein Märchenbuch ?

Alles Gute im Jenseits !!!

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Kommentar von YouOnlyLiveOnc
09.07.2017, 13:13

Die Realität, die die Leute nicht glauben wollen :)
Am Ende meines Märchenbuch steht, dass jeder Menschen die Wahrheit am Ende seines Leben erfahren und sehen wird, aber dann würde er gar nichts tun können, außer die wahre Schmerz, Trauer und Reue zu erleben...

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1. Nein, ich habe keine Angst.

2. Bei den meisten Menschen, die Angst haben, ist die Angst vor dem Tod schmerzvoller als der Tod selbst.

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Vorm sterben an sich nicht.

Aber ich hab Angst vor dem was danach kommt .. falls etwas kommt.

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Kommentar von NoHumanBeing
09.07.2017, 09:27

Das ist ... ungewöhnlich, aber ok. :-)

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Ich mache mir keine Sorgen bzw. Angst um meinen eigenen Tod, eher meiner Eltern und Familienangehörigen.. Like, wenn Ihr auch so seid.

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Vorm Tod nicht, nur vorm Sterben ;D

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Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und
ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf
mein Profil gehen.

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Kommt drauf an

Normal mässig nicht

bei einer meiner Panikattacken schon

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Weil jeder alles besser weiß und alles so fortgeschritten aber keine Sau weiß was nach dem Tod kommt

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Kommentar von dfllothar
09.07.2017, 17:51

Ich habe in meinem Testament festgelegt, dass ich im Falle meines Ablebens mein Laptop mit in den Sarg gelegt bekomme, mit voll geladenem Akku, so kann ich dir dann über GFschreiben, wie´s danach aussieht und was nach dem Tod so alles auf dich zukommen kann.

Ich, als Sau, hoffe dir dann eine Antwort geben zu können.

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