Habt ihr als Buddhisten Ziele?

4 Antworten

Es gibt natürlich viele Arten "weltlicher Ziele". Als legitim betrachte ich all jene die sich innerhalb der Laien-Silas bewegen.

Diese Ziele relativieren sich natürlich im Laufe des Lebens.

Richtig angewandt halten einen diese "Ziele" nicht vom Nirvana ab, sondern sind quasi sogar eine wichtige (temporäre) Voraussetzung dafür. Ohne moralisches Leben gibt es keinen geistigen Fortschritt.

Im Laufe der Zeit wird "der" Buddhist die Wertlosigkeit, sich an "weltliche" Ziele anzuhaften, erkennen.

Ich kann mit dem Nirvana nix anfangen und will da auch nicht hin.

Mein Ziel ist es, glücklich zu werden und anderen dabei zu helfen auch glücklich zu werden.

Ruhe reinbringen. Die Leute mal machen lassen. Und die Tiere und Blumen auch. Und wenn wer was braucht helfenpopelfen.

Daneben versuche ich nix wegzunehmen, keinem blöd zu kommen und zu wissen, wo die Grenzen sind.

Dinge wie geschäftlicher Erfolg, oder gesellschaftliche Anerkennung reizen mich nicht. Ich bin aber politisch aktiv, weil ich zu einer besseren Welt beitragen will.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit mehr als 30 Jahren praktizierender Buddhist

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