Haben wirklich alle Christen etwas gegen Homosexuelle?

... komplette Frage anzeigen

23 Antworten

Moin,

Nein, haben sie nicht - die Frage scheitert schon daran, dass es "die Christen" eigentlich gar nicht gibt :)

Homosexualität wird ausschließlich im Alten Testament direkt verurteilt; mi Neuen Testament gibt es nur Stellen, die als Aussprüche gegen Homosexuelle interpretiert werden, aber man nicht sicher weiß was damit gemeint ist.

Dort ist bspw. Von dem Wort "arsenokoitai" die Rede, welches sich nicht klar auf Homosexuelle beziehen lässt, sondern bspw. Auch Päderastie bedeuten kann, Tempelprostitution verurteilen kann oder oder oder (siehe http://www.religioustolerance.org/homarsen.htm)

Dass nicht alle Christen es so auslegen, zeigt bspw. Die evangelische Kirche - dort gibt es Gemeinden, in denen homosexuelle Paare sogar gesegnet werden :)

Die Zeugen Jehovas sind natürlich ein spezieller Fall, da sie eine fundamentalistische Sekte sind, die zudem noch eine eigens gefälschte und angefertigte Version der Bibel für ihre Auslegungen benutzen.

Daher wundert mich das nicht im Geringsten, hat aber mit der Mehrheit der Christen natürlich nichts zu tun, da die Zeugen Jehovas eine winzige Randgruppierung sind :3

Wie du an meiner Darstellung oben siehst, ist es Interpretationssache, ob Homosexualität wirklich eine Sünde ist; damit wirst du unterschiedlichste Meinungen hier erhalten.

Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt sogar christliche Geistliche, die sich deutlich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen aussprechen:

Der evangelisch-lutherische Pastor Nils Christiansen sagt sogar ganz klar "Homosexuelle auszuschließen ist evangeliumsfeindlich"

http://www.evangelisch.de/inhalte/84019/03-06-2013/homosexuelle-auszuschliessen-ist-evangeliumsfeindlich

Er begründet dies mit einer Haltung die ich ebenfalls vertrete:

Die Auslegung religiöser Schriften benötigt ein "Update" damit eine zeitgemäße Interpretation möglich ist, die der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts angemessen ist.

Nicht alles was in solchen Schriften steht, erfüllt heute noch seinen Sinn und sollte deswegen verworfen werden können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Enzylexikon
06.05.2016, 16:57

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger
Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung
durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten, nur weil einem die Antwort ideologisch nicht in den Kram passt.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine

Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte
am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen 
Horizont übersteigen.

0

Ich kenne Christen, die kein Problem damit haben, wenn jemand homosexuell orientiert ist. In unserer Gemeinde ist hin und wieder jemand, der keinen Hehl daraus macht, dass er entsprechend orientiert ist. Es gab mal jemanden, der damit ein Problem hatte, aber der hatte mit so ziemlich jedem ein Problem und ist auch sehr bald, nach kurzer Zeit als Mitglied der Gemeinde, wieder ausgetreten. 

Zeugen Jehovas kenne ich nur als Außenstehender. Ich weiß nicht, wie es innerhalb von Religion oder gar Familie von Zeugen Jehovas abläuft, was dort wichtig ist und wie alles gelebt wird, aber ich kenne ein paar Zeugen Jehovas und zumindest ihre Lehre begründet sich eindeutig auf der Bibel, einschließlich des Neuen Testaments und damit auch der Lehre Jesu Christi. Wie weit dabei die Ansicht geht, wirklich alle Punkte des christlichen Evangeliums zu akzeptieren, kann ich natürlich nicht wissen, aber zumindest auf einiges davon legen sie sehr großen Wert. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Moin,

ich bin Christ. Ich habe nichts gegen Homosexuelle. Jedem Menschen sei es vergönnt zu Gott zu finden. Ich maße mir als fehlbarer Mensch nicht an, als Richter aufzutreten - jemanden zu verurteilen, der glücklich mit seiner Entscheidung ist, homosexuell zu sein. (Vgl. Mt. 7, 1-5) 

Man sollte hier anmerken, dass das Christentum keine Verbotsreligion, sondern eine Gebotsreligion ist. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass man nicht durch Taten, sondern schon durch seinen Glauben gerechtfertigt wird. (Vgl. 1 Röm 1, 17) Was Gott doch wahrscheinlich will, ist doch nur, dass man in der Gemeinschaft zurecht findet und seinen eigenen Weg macht - um zu ihm zu finden.

Was ist allerdings ansprechen möchte: Das Wort Toleranz ist ein moderner Begriff. Den kennen die Schreiber der Bibel noch nicht. Toleranz heißt auch nicht gleich "gut heißen" , sonder schlicht neutrales dulden in der Grundbedeutung. Ich frage deshalb: Reicht es tolerant zu sein, oder sollte man nicht sogar seine Mitmenschen  mit offenen Armen in die Gemeinschaft aufnehmen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Raubkatze45
30.04.2016, 09:48

Ein  Glaube ohne Werke ist tot, das steht schon im Jakobusbrief.

2

Es gibt jede Menge Christen die nichts gegen Homosexuelle haben aber es gibt nun mal auch welche die etwas dagegen haben. Es gibt natürlich keine rationale Erklärung auf das Warum dahinter.

Bei den Zeugen Jehovas ist das ja wider was anderes. Das sind fanatische Sektenmitglieder bei denen im Leben irgendetwas falsch gelaufen ist. Da gibt es auch keine Erklärung warum die gegen Homosexuelle sind. Das wird so von "oben" vorgeschrieben und der dumme Sektenanhänger glaubt es.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Projektplaner13
03.05.2016, 00:23

...Kompliment...sehr gute Formulierung, liebe(r) randomhuman...von den Zeugen Jehovas...diese Scheinheiligen..., das sind aber nicht die einzigen, die das dumme Geschwätz der Möchtegern-Pfarrer - ich sage immer wieder : PHARISÄER - ( meine pers. Meinung, als Begriff zu denen ) ein dummer Pfarrer einer Freikirche sagte mal zu einem Betroffenen Homosexuellen : du darfst einfach nicht an dein Schwulsein denken, wie ein Dieb, der nicht ans Stehlen denken soll..  ( ich war Zeuge bei dem Gespräch )...unmöglich, unfaßbar...solchen Schwachsinn predigen die z. Teil...ich werde das, was ich mit denen erlebt habe, bald mal zu Papier, bzw. als Frage formuliert, auch hier einbringen...lg

0

Ich glaube, ältere Menschen haben ein konservatives Bild von Homosexuellen, während jüngere mit einer liberalen Weltanschauung aufgewachsen sind. Kann man natürlich auf keinen Fall über einen Kamm scheren.

Homosexuelle sind heutzutage was weitgehend Normales, was man im Fernsehen, in Serien, in Filmen usw immer wieder sieht, während es früher einfach ein totales Tabu war.

Es gab ja auch einen Paragraphen, der es unter Strafe gestellt hat das gleiche Geschlecht zu lieben. Der wurde abgeschafft. Aber manche halten eben an diesem konservativen Bild fest und wollen nichts dazu lernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Projektplaner13
03.05.2016, 00:13

...sehr gut, liebe(r) Nitra2014, es ist leider so im Leben...die dummen sterben nicht aus..., das betrifft die, die nichts dazu lernen wollen...ich meine eher jüngere Menschen, bei manchen älteren ist das nunmal so fest "verankert"...das konservative...sie dürfen nur nicht homophob sein oder werden, dann wehre ich mich auch gegen diese Einstellung der älteren Generation...lg

0

Irgendwie steht wohl in der Bibel dass es für einen Mann Sünde ist bei einem Mann zu liegen. Mir hat irgendjemand mal die Stelle gezeigt.

Es ist wohl so, wie immer, wenn es um Religion geht. Manche halten stur an der Meinung, die in ihrem jeweiligen Buch steht, fest, und andere, die sehen es etwas toleranter oder gehen mit der Zeit.

Eine richtige Begründung kann ich dir auch nicht nennen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Wilfri
01.05.2016, 14:53

Das gab es schon in Sodom und Gomorra. Auch vor der Sintflut hat man Homosexualität betrieben. Aber nicht nur das, es gab eine Unmenge Unzucht, die ebenso unmoralisch und verderblich ist. Dazu gehört Ehebruch, Gruppensex, Tempelprostitution, Anbetung der nackten Astarte und des Baal im Rahmen eines "Gottesdienstes", Vergewaltigung, abartige Liebesspiele usw. Irgendwie kann man letztlich alles damit begründen: Ich bin nun mal so. Ob das befriedigt, halte ich für sehr fraglich. Nach Gottes Ordnung wird es letztlich mit dem Tod bestraft, weil es Sünde ist.

Man kann dem widersprechen, ohne die Möglichkeit zu haben, das als allgemeine Sitte und Ordnung wirklich einzuführen.

1

Es wird nicht mehr allen gesagt. Nur denen deren Eltern streng gläubisch sind. Selbst um konfi Unterricht ist es mittlerweile normal.
Das Homosexualität eine Sünde ist ist altes denken ,nichts weiter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein nicht alle haben was gegen Schwule. Ich bin der Meinung, dass jeder das Recht hat sein Leben zu leben wie er möchte und zwar ohne, dass man ihn schief anschaut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Christen haben absolut nichts gegen Homosexuelle - sollten wir zumindest nicht. Es geht NIE gegen Homosexuelle Menschen.

Es wird allerdings diskutiert, inwiefern Sex außerhalb der Ehe und konkret in homosexuellen Beziehungen von Gott gewollt ist. Aus katholischer Sicht ist das letzte Papstschreiben zum Thema "Freude der Liebe" dazu interessant.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe kein Problem mit "solchen" Menschen, da es eine Sünde von vielen ist. Auch Scheidung ist Sünde, Lügen ist Sünde, etwas für wichtiger als Gott halten ebenfalls und die Liste ist beliebig fortsetzbar. Das findet sich alles auch in meiner Kirchengemeinde.

Auch ich sündige, und bin somit nicht "besser". Aber ich versuche, mich von Gott verändern zu lassen, zum Positiven. Auch mich liebt Gott (trotz meiner Sünden) und das möchte ich gerne weitergeben. Somit sollte ich auch Homosexuellen offen und tolerant begegnen.

Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach dass sich Homosexuelle meistens erst gar nicht für Gott interessieren. Und dass nicht alle Christen verstanden haben was Gottes Liebe bedeutet in der Umsetzung in ihrem Alltag.

Ich ekle mich sicher nicht vor Homosexuellen (was wohl auch eine Generationensache ist), aber ich muss auch nicht zuschauen wenn sie sich öffentlich abknutschen. Und das kann mich auch bei "normalen" Paaren nerven.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein. Und zumindest hier in Westeuropa hat sogar die große Mehrheit der Christen nichts gegen Homosexuelle. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt den Anspruch Jesu Christi, der für alle Christen gleichermaßen gilt. Leider ist es aber so, dass nicht alle Christen dies auch gleichermaßen ernst nehmen und befolgen. Viele folgen eben dem Strom der Zeit und meinen, eine andere Kultur benötige auch andere Gebote und Verhaltensregeln. Viele legen auch die Worte Christi (z.B. von der personifizierten Macht des Bösen und der Existenz einer Hölle) so aus, dass letztlich alle doch vom "lieben Gott" gleich behandelt werden. Man "sieht es nicht so eng". Ähnlich ist es beim Thema Sexualität außerhalb der Ehe und Homosexualität, wo sich ein Großteil der Christen der Meinung der Masse angepasst hat. Mit dieser Einstellung geht man scheinbar leichter durchs Leben, aber auch ebenso leicht in die Ewigkeit?

Jeder weiß bei solchen Fragen, dass es dabei nicht um Homosexualität als Veranlagung geht, sondern um das Ausleben dieser Neigung. Das ist nämlich ein Unterschied! Alle Christen sollten wissen, dass  Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung ebenso geliebte Kinder Gottes sind und ihnen deshalb mit Liebe und Respekt zu begegnen ist.  Ob  allerdings das sexuelle Ausleben dieser Neigung im Sinne Gottes ist, ist eine andere Frage. Gott hat Mann und Frau erschaffen, damit sie in Liebe einander ergänzen und teilnehmen an der Schöpfungsordnung. Mann und Mann, Frau und Frau können das nicht und müssten sich der sexuellen Akte enthalten. Liebe ist etwas völlig anderes als sexuelles Begehren. Ersteres kann auch ohne Sex bestehen und es ist keineswegs gegen die Natur, wie immer wieder behauptet wird.

Letztlich aber ist das Verhalten gleichgeschlechtlicher Paare eine Sache ihres persönlichen Gewissens, so dass wir nicht berechtigt sind, darüber zu urteilen.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LibertyFire
01.05.2016, 03:27

Und warum gibt es überhaupt homosexuelle Neigungen, wenn dein Gott sie verdammt? Ich kann mir deine Antwort schon denken. 

"Wir Menschen können nicht wissen, warum Gott..." 

Merkt ihr eigentlich nicht, wie schnell ihr in Erklärungsnot geratet oder euch in Widersprüche verstrickt? 

Und du willst, dass alle Christen, wenn sie auf Homosexuelle treffen, vorpredigen sollen, das sie ein sündhaftes Leben führen? 

Wo kommen wir denn da hin? 

"Liebe ist etwas völlig anderes als sexuelles Begehren."

Damit wirfst du Homosexuellen vor, dass sie ihre Partner nicht lieben. Welch Verleumdung. Welch beschränktes und von Vorurteilen begleitetes Menschenbild. 

4

Gerade die katholische Kirche geht mit Homosexualität teilweise sehr tolerant um. Gibt es da z. B. irgendwelche Vorfälle in Priesterseminaren, wird das meist als "dummer Bubenstreich" abgetan.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von KaeteK
30.04.2016, 10:23

Du schreibst Unsinn...lg

2

Normal sollte niemand etwas gegen Menschen haben. 

Man hat etwas gegen das was Menschen tun. Bei vielen Menschen fällt darunter die Homosexualität.

Der Ärger bei der Homosexualität ist auch etwas ganz anderes. Einige Homosexuelle haben die Tolerierung der Homosexualität falsch verstanden. Die Tolerierung ist lediglich eine Duldung. Es bedeutet folglich nicht, dass das provokante und aufdringliche in Szene setzen, und dies auch noch gepaart mit der fast krankhaften Vorstellung jeden über seine sexuellen Neigungen in Kenntnis zu informieren, gleichsam toleriert werden muss.

Es gibt Homosexuelle die mit ihrem Partner ein langes und unauffälliges Leben führen, und von der Gesellschaft in keinster Weise angegriffen werden.

Es hat also wenig mit dem Glauben zu tun, sondern eher etwas mit der Darstellung des jeweiligen Homosexuellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CalicoSkies
30.04.2016, 12:24

"Jeden über seine sexuellen Neigungen in Kenntnis zu informieren"?

Als Heterosexueller informierst du deine Umgebung ständig über deine Heterosexualität, von kleinen Aussprüchen wie "meine Frau / meine Freundin" bis hin zu öffentlichen Liebesbekundungen.

Wenn Heterosexuelle das also dürfen, dann Homosexuelle auch - wir leben schließlich in einer gleichberechtigten Gesellschaft.

Du scheinst anscheinend auch der irrigen Annahme zu unterliegen, die Schwulenszene wäre ein repräsentatives Bild von Homosexualität - bei dir scheint der CSD aber seinen Zweck völlig zu erfüllen: Nämlich dein konservatives Weltbild zu erschüttern und zu provozieren 😂

Du führst als Heterosexueller auch kein "unauffälliges Leben", also darf ich das als Homosexueller auch ;)

10

Wer sich Christ nennt, die Inhalte seines Glaubens kennt und sich vor allem seiner eigenen Unvollkommenheit bewusst ist, der wird kaum etwas "gegen Homosexuelle haben".

Wir Menschen, Christen sollen nicht über andere richten. - Das ist das alleinige Recht Gottes. So lehrt es auch die Bibel.

Dementsprechend sollte aber auch jeder sexuell gleichgeschlechtlich veranlagte Mensch darauf achten, die Anordnungen Gottes zu befolgen, damit er sich in keiner Weise schuldig macht und unter dieses Gericht fällt.   

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die biblische Normierungsantwort im Römerbrief Kapitel 1 Vers 27 dürfte eigentlich in seiner Aussage gegen ein homosexuelles Leben valide genug sein.

Das dies mit aller Überzeugung nicht meiner Lebenshaltung entspricht will ich an dieser Stelle nochmals deutlich machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von hummel3
01.05.2016, 08:28

Hallo Rosenblad, ich denke es macht Sinn diesen Vers sogar extra zu zitieren, denn nicht jeder kennt die Bibel:

"Desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Umgang mit dem Weibe und sind aneinander entbrannt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen."

So empfand es jedenfalls auch Paulus.

2

Die Frage, ob ich etwas gegen Homosexuelle habe ist eigentlich unbedeutend. Entscheidend ist, was Gott davon hält. Und das ist ziemlich klar. Er hat Menschen nicht für diese Art Leben geschaffen und das sagt er auch sehr deutlich. In erster Linie hat also Gott etwas dagegen. Damit kann man auf die Dauer nicht gut leben. Und auf ewig das auszublenden ist auch nicht möglich. Irgendwann kommt die Frage wieder hoch. Und am jüngsten Tage wird die Frage endgültig beantwortet. Da Gott sich nicht ändert in der Frage des Rechts und der Gerechtigkeit, kann ich mir nur ein negatives Ergebnis vorstellen. Ich bin aber nicht zum Richter berufen und selbst wenn ich dem ganzen positiv gegenüber stünde, hätten die Homosexuellen nichts davon. Es würde immer seitens Gottes auf das gleiche hinauslaufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CalicoSkies
01.05.2016, 15:38

Lustigerweise sieht der Gott der evangelischen Landeskirche das anscheinend völlig anders, da dort homosexuelle Paare auch gegsegnet werden.

Also gibt es drei Möglichkeiten: Du lügst, die evangelische Landeskirche lügt oder es gibt keinen Gott - welche derr drei Antwortmöglichkeiten ich vertrete, weißt du ja :D

5

Hallo,

ich finde, die bessere Frage wäre gewesen, warum viele Menschen Homosexualität tolerieren oder ablehnen, denn das hat eigentlich mit dem Christentum alleine nichts zu tun, sondern betrifft ja die Menschheit insgesamt.

Und da ist es nun so, dass wir entweder weiblich oder männlich geboren sind, sowohl in den äußeren Merkmalen als auch im Fühlen und Denken. Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)

Das ist ja von der Natur so eingerichtet worden zum Zeugen und Aufziehen von Nachwuchs, das ist auch der Sinn und Zweck der Sexualität.

Alles andere ist demnach unnatürlich, und viele Menschen - ganz egal ob Christ oder Andersgläubiger oder Nichtgläubiger - haben da einfach einen gewissen Widerwillen und mögen es ganz einfach nicht. Wobei ja nicht die Menschen an sich abgelehnt werden, sondern die Praktik wider die Natur.

LG!

 

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fluffpandcorn
30.04.2016, 11:43

Ja natürlich , aber es ging mir in diesem Fall ausschliesslich um die ablehnung der homosexualität bei den Christen :) 

Danke für deinen Beitrag 

0
Kommentar von CalicoSkies
30.04.2016, 12:19

Das ist ziemlich kurzsichtig gedacht.

Sex dient eben nicht nur zur Fortpflanzung, sondern auch als soziale Interaktion und für den Gruppenzusammenhalt - da gibts inteessante Studien und Forschungen darüber, sowohl an Steinzeitmenschen als auch mit Schimpansen, unseren nächsten Verwandten.

"Widernatürlich" ist daher ein schlechtes Argument - vor allem, da Homosexualität auch einen evolutionären Sinn hat (Verhinderung von Überbevölkerung, Stärkung der Gruppe) und auch in der Natur vorkommt...Homosexualität kann deswegen gar nicht widernatürlich sein.

8
Kommentar von Meatwad
30.04.2016, 14:20

Und da ist es nun so, dass wir entweder weiblich oder männlich geboren sind, sowohl in den äußeren Merkmalen als auch im Fühlen und Denken.

Schon klar, du hast dazu geschrieben "Ausnahmen bestätigen die Regel". Aber so einfach kann man es sich nicht machen.

Es ist eben NICHT so, daß wir entweder männlich oder weiblich geboren sind. Bei vielen Menschen sind mehr oder weniger stark ausgebildete Merkmale des anderen Geschlechts vorhanden. Viele von diesen Menschen wissen gar nicht, daß dies bei ihnen der Fall ist. Von hormonellen Schwankungen einmal ganz abgesehen. Hier gibt es alles, aber mit Sicherheit kein allgemeines schwarz/weiß.

4

Wenn es um die Praxis in der Homosexualität geht, da gehen die Ansichten weit auseinander. So, wie manche Vegetarier sich vor Fleisch ekeln, so gibt es auch hier "Geschmacksrichtungen".

Nur um das geht es Dir wohl?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von marylinjackson
01.05.2016, 16:08

Die Betonung in der Fragestellung auf die Sexualität ist  sehr einschränkend. Und mit meiner Antwort habe ich wohl die Daumen-runter-Leute im Intimbereich verletzt.

Besser wäre der umfangreichere Begriff der Homophilie.

Persönliche Statements zur Sexualität sind immer sehr aufdringlich und werden gezielt genutzt, damit andere zu verletzen.

1

Was möchtest Du wissen?