Haben wir Menschen nicht das Recht,das wir alle überleben dürfen?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Wenn es mir möglich ist werde ich sogar extra versuchen einen Teil meines Geld zu überleben. Ich plane nämlich Kinder zu bekommen und würde mich sehr freuen, wenn ich ihnen und evtl. meinen Enkel einen Teil vermachen und ihnen so ein Leben (erst mal) ohne Geldsorgen geben kann...

Man weiß ja nie wie alt man wird oder was noch so unvorhergesehenes passiert...

Ich spende einen Teil von meinem Geld, auch schon in der Ausbildung wo ich selber nicht viel habe und arbeite ehrenamtlich. So helfe ich anderen und kann mein Gewissen beruhigen.

Ich kenne viele die nicht oder nur wenig (im Verhältnis zum Gehalt oder dem was sie immer sicher über haben im Monat) spenden. Immerhin arbeiten sie für ihr Geld und wollen es auch selber nutzen. Kann ich voll und ganz verstehen, ich werde vermutlich nach der Ausbildung auch nicht mehr spenden als jetzt, da es ja mein Geld ist, dass dann einfach "weg" ist...

Das Problem ist, dass viele für schöne Projekte spenden, die leider sinnlos sind.

Ich habe mal eine Reportage zu ich meine das war Haiti gesehen. In den armen Gegenden liegt noch immer der Schutt und weltweit wird sich dumm und dusselig gespendet für Schulen. Dabei gibt es schon viele Schulen, es fehlt an Lehrern und Schulmaterial! Zudem sorgt der Schutt und Dreck immer wieder für Krankheitsausbrüche aber keine Organisation will den weg räumen. Denn dann sieht es ja nicht mehr schlimm aus und die Leute spenden weniger...  In der Doku wurden dann 3 fertige Schulen in dem Dorf gezeigt, die aber nicht genutzt werden, weil eben Wege nicht frei sind oder Lehrer fehlen... Trotzdem begann gerade der Bau einer neuen Schule.

Anderes Projekt Brunnen für Afrika. Super Idee, aber oft werden die neuen Brunnen so gebaut, dass sie den alten ein paar Dörfer weiter das Wasser klauen. Der Grundwasserspiegel ist dort nämlich extrem tief. Schon ist wieder Bedarf einen neuen Brunnen zu bauen, weil der Brunnen der anderen ja kein Wasser mehr führt... Viele Organisationen bauen die Brunnen aber nicht so, dass sie langfristig Wasser führen, sondern nur so tief wie nötig um aktuell Wasser zu haben.  Sinkt der Spiegel (im vorher bekannten Maße) weiter, haben auch die ehemals neuen kein Wasser mehr...

Es gibt auch Organisationen die sinnvolle Projekte haben, aber auch viele die einfach unnötig sind.

Wenn sowas raus kommt verstehe ich aber, dass Leute unmotiviert sind zu spenden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Gedanke an sich ist schön. Das Problem ist aber, dass ca 80% der Bevölkerung anders denkt.
Das man arbeiten muss war schon immer so und wird auch so bleiben. Aber dennoch könnte es auch ärmeren Menschen besser gehen, wenn nicht jeder nur noch an sich selbst denken würde.
Ohne Gegenleistung hilft kaum noch jemand einem anderen.

Einem Bettler der nach "Essen" fragt wird an den Kopf geworfen er solle gefälligst arbeiten gehen.
Würde man ihm etwas zu essen kaufen, könnte man sich schlimmstenfalls sein wohlverdientes Feierabend Bier nicht gönnen.

Solche Dinge zb führen dazu, dass man ohne Geld nicht überleben kann.
Ich weiß, bin etwas abgeschweift. Aber sollte mal erwähnt werden. Wenn jeder mal mehr an seine Mitmenschen denken würde und helfen würde ohne etwas haben zu wollen, ginge es so einigen besser und Geld wäre nicht mehr das größte Problem

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch in diesem Fall gilt im Prinzip das, was auch bei ganz banalen Gerichtsverfahren gilt.

Recht haben und recht bekommen ist nicht immer dasselbe.

Haben wir Menschen nicht das Recht,das wir alle überleben dürfen?

Diese Frage bejahe ich uneingeschränkt. Auch unter der Voraussetzung, dass bei ständigem Zuwachs der Weltbevölkerung irgendwann einmal eine Kapazitätsgrenze erreicht werden könnte, bis zu der alle Menschen noch ernährt werden können.

Das Problem bei Deiner Frage ist nur, wo kann ich dieses Recht geltend machen und wer setzt sich dafür ein, dass mein Anspruch auch realisiert werden kann? Und damit ist der Punkt erreicht, an dem mir keine Antwort mehr einfällt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Fädenzieher im System sind schuldig ..aber niemand bricht es, demnach funktioniert es ...

Wir sind eben sehr verwöhnt vom unnötigen Luxus und können uns nur schwer vorstellen, dass wir auf etwas verzichten müssten, damit man mehr teilen kann. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, es ist nur so, dass jeder Mensch im Leben arbeiten muss. Das liegt in der Natur des Menschen. Die Leute, die nicht arbeiten wollen, bekommen dementsprechend auch kein Geld, weil sie sich nicht für andere Menschen anstrengen. Auch Steuern spielen eine Rolle. Die Steuern in Deutschland sind extrem hoch, 20 Prozent, aber sonst wäre kein Hartz 4 möglich. Wie,  denkst du, hat der deutsche Staat es geschafft,  so viele Flüchtlinge durchzufüttern, ohne selbst pleite zu gehen? Genau. Durch die hohen Steuern unserer Einkommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
artdirector 24.06.2016, 08:05

ziemlich quatsch :) in 50 jahren gibt es nur noch 500 jobs - aber 8.000.000.000 menschen ....   sollen die sich dann alle umbringen ? der mensch ist NICHT gebohren um zu arbeiten. deine vorstellung ist ziemlich mittelalterlich - und entspricht so ziemlich der - die mir meine oma mit 92 jahren geben würde ...   inzwischen wurde aber die dampfmaschine erfunden ...

wenn wir alle freie energie habe, uns teleportieren können, planeten besiedeln, clonen.. .etc...   was glaubst du dann wie viele leute noch bei lidel an der kasse stehen werden ?

0
artdirector 24.06.2016, 08:10
@artdirector

und außerdem sind wir pleite...  zum glück brauchen wir nicht mehr lange dieses lustig bedruckte papier namens geld

0
MatiFragt 24.06.2016, 08:12
@artdirector

Nope. Sind wir nicht. Nur weil wir viele Schulden haben, heißt das nicht, dass wir pleite sind. Wir bezahlen die höchsten Beiträge in der EU. Wir nehmen die meisten Migranten auf. Wir haben (fast) die stärkste Wirtschaft in der EU. Geld wird durch digitale Banküberweisungen ersetzt.

0
GanMar 24.06.2016, 08:45
@artdirector

wenn wir alle freie energie habe, uns teleportieren können, planeten besiedeln, clonen.. .etc...

Aha. Du willst die freie Energie also selbst gewinnen. Du willst teleportieren, Du willst im eigenen Hobbykeller eine Rakete basteln, Du clonst in Deinem Kühlschrank Deine eigenen Wiener Würstchen...

Und wer bringt Dir Lesen und Schreiben bei? Lehrer gibt es nicht mehr. Wer holt Deinem Abfall ab? Bei der Müllabfuhr arbeitet niemand mehr. Ach ja: Hobbykeller. Den mußt Du wohl mit nackten Händen selbst graben, Bauunternehmer gibt es keine mehr. Und die Bibliothek hat auch geschlossen, also keine Chance, noch ein Buch zu bekommen, wo drin steht, wie man seinen defekten Kühlschrank repariert.

0

Wer raubt überhaupt den Menschen das Recht zu überleben? - Außer durch Morde, Kriege bzw. durch die Folgen menschengemachter Seuchen, sehe ich dieses "Recht" durch niemanden bedroht.

Man darf nur umgekehrt nicht erwarten, dass "Jedermann bzw. Jedefrau" der Welt für den kompletten Rest der Menschheit sein komplettes Vermögen hergibt, wenn Staaten oder bestimmte Ethnien und auch Kulturen (Islam z.B.) selbst für das "Unwohl" ihrer Bevölkerung verantwortlich zu machen sind. - Dazu ist der Mensch in seinem sozialen Verhalten einfach nicht bereit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es liegt ja nicht am Geld, Geld allein ist ja sowieso völlig nutzlos. Es liegt an der Versorgung aller mit dem Nötigsten und da fehlt es schlicht und einfach an den Strukturen, die vorhandenen Güter sinnvoll und gleichmäßig zu verteilen.

Dieses Problem ist aber oft aus politischen Gründen nicht zu beseitigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Wir das Volk müssten doch ,durch soviele Spenden und 
Hilfen es geschafft haben

Nein, deine großzügige Spende fehlt noch.
Das haben wir gern. Mit dem Finger auf andere zeigen und selbst nichts tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt kein Recht zu überleben. So läuft das in der Natur nicht, jedes Lebewesen stirbt irgendwann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Problem ist der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), welcher will, dass wir Menschen sterben (1.Mose 3,4; 2.Kor.11,14; Jes.25,8).

Vom "Recht des Überlebens" lese ich in "Gottes Wort" (Joh.17,17) keine Silbe.

Wohl aber: wer sein Leben hingibt für Christus, wird es gewinnen (Mt.10,39; 16,25; Röm.6,23).

Die "Weltkirche" (Eph.2,2) hat das größte Vermögen auf dieser Welt, weil sie es von ihren "Schäfchen" (und dem Staat) "ergaunert" (Offb.17,1-5).

Doch wird diesem Treiben bald ein Ende gesetzt, indem der "Boss" der selben gefangen geführt wird (Offb.20,2).


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Menschen sind von Natur aus egoistisch und gierig (wenn man es mal mit der Tierwelt vergleicht).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

solange wir keine zivilisation sind, die andere planeten kostengünstig bevölkern kann - haben wir nur begrenzt platz auf diesem planeten - und auch die resourcen sind leider begrenzt.

das ist ein wenig so wie auf einem minecraft server und den tier-regeln...  mehr als 1000 tiere pro chunk sieht nich nur echt gemein aus - es laggt halt auch...

ehrlich gesagt verstehe ich deine frage auch nicht wirklich. arbeite mal daran dich verständlich auszudrücken :) 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?