Haben wir das Recht auf Sozialhilfe ?

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4 Antworten


......Mein Verlobter ist über eine Verpflichtungserklärung nach Deutschland gereist....

Und wer hat sich darin zu was verpflichtet?

Ich vermute einmal, das diese in etwa diesen Inhalt hat:


Verpflichtungserklärung für langfristige Aufenthalte

Ein nationales Visum zur Einreise für einen langfristigen Aufenthalt (mehr als 90 Tage) kann in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt während des Aufenthalts im Bundesgebiet gesichert sein wird.
Dies ist dann der Fall, wenn der Lebensunterhalt einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes ohne öffentliche Mittel bestritten werden kann.

Ashitutu 25.11.2016, 23:02

Danke für die Antwort. das Visum gilt 2 Jahre (nur noch bis Sommer 2017). Derjenige, der Verpflichtungsgeber ist jedoch jemand den ich nicht persönlich kenne

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Die Abgabe einer Verpflichtungserklärung dient der Absicherung der Kosten für den Lebensunterhalt zu Gunsten eines Drittstaatsangehörigen
und ermöglicht diesem den Nachweis im Verwaltungsverfahren, dass die
wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Erteilung eines
Aufenthaltstitels im Hinblick auf § 5 Abs. 1 AufenthG erfüllt werden. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Verpflichtungserkl%C3%A4rung_(Ausl%C3%A4nderrecht)

Du hast dich dazu verpflichtet, deinen Verlobten finanziell zu unterhalten. Nur unter dieser Voraussetzung hat er eine Genehmigung zur Einreise bekommen. Jetzt willst du diese Verpflichtung dem deutschen Steuerzahler aufs Auge drücken. So nicht, meine Liebe! Wenn du ihn demnächst heiraten möchtest, dann bringe ihm die deutsche Sprache bei .... oder wie verständigt ihr euch ansonsten? Auf Englisch? 

Ashitutu 25.11.2016, 23:06

Danke für die Antwort :) die Verpflichtungserklärung habe jedoch nicht ich abgegeben, sondern jemand anders. Wie ich bereits beschrieben habe ist er bemüht zu arbeiten. Meine Frage war ob er in der Zeit, in der er einen Sprachkurs besuchen wird finanzielle Unterstützung bekommt, um in den nächsten Monaten in Vollzeit arbeiten zu können. 

Lg

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Für den Lebensunterhalt dieser Person und so weiter sorgen muss die Person, die sich dazu verpflichtet hat. Das ist der Sinn und der Inhalt einer "Verpflichtungserklärung"!

Klappt das nicht, folgt (theoretisch) die Abschiebung ins Heimatland.

Anders sieht es nur aus, wenn dort ein Asylgrund besteht.

Gruß aus Berlin, Gerd

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