Haben viele reiche den Kontakt zu der Gesellschaft verloren?

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7 Antworten

Geld, zu viel Erfolg, Komplimente und auch Ruhm verderben bekanntlich den Charakter und lassen Arroganz und Klassendenken aufkommen. Es gibt viele Faktoren durch die Menschen meinen etwas besonderes zu sein und zu einer besseren Schicht zu gehören. Nur wenige bleiben authentisch und bodenständig. Ich glaube aber nicht, dass alle Besserverdienenden nicht um  das Leid anderer wissen und vielleicht auch zu Hilfe bereit sind. 

LG 

Vielleicht haben es auch viele einfach nur satt, immer wieder blöde Kommentare zu hören, nur weil sie sich durch harte Arbeit und Durchhaltevermögen einen gewissen Wohlstand erschaffen haben.

Mittlerweile ist es ja schon fast so, dass man sich ab einer gewissen Einkommensgrenze dafür entschuldigen muss.

Fast jeder gesunde Arbeitnehmer (bis zu einem gewissen Alter) hat heute die Möglichkeit, genug Geld zu verdienen um ein unbekümmertes, sorgenfreies Leben zu führen. Man muss nur etwas dafür tun.

Vom rumjammern ändert sich nichts....

Ein paar Jahre die Backen zusammenkneifen und die Türen stehen einem offen....

Da kann ich dir grundsätzlich nur Recht geben!

Allerdings haben wir Menschen hierfür ein paar ganz gut funktionierende Fähigkeiten entwickelt, z.B. können wir uns enorm gut selber belügen, blind machen für andere (v.a. deren Probleme, mit denen wir nicht umgehen können oder wollen), Egoismus, Narzissmus, usw. 

Nicht allen sind die guten Fähigkeit wie Empathie, Mitgefühl, Anteilnahme, etc. gegeben.

Aber wie heisst es so schön: Du musst lernen, die Menschen um dich herum zu lieben bzw. mit ihnen umgehen lernen - andere Menschen gibt es hier nämlich nicht :-)

Hi, also ich bin mir sehr sicher, dass die meisten Reichen den Kontakt zum "normalvolk" verloren  haben. Die Menschen der Oberschicht leben wirklich in einer Art Blase. Ich kann diese Erfahrung aus erster Hand bestätigen, da meine Familie wohl "dort oben" einzuordnen wäre, wobei meine Eltern sich wirklich bemühen, so bodenständig wie möglich zu bleiben. In der reichen Gesellschaft ist es nun einmal so, dass es viele gar nicht kennen, nicht reich zu sein. Dementsprechend ist das Leben eines Normalbürgers genau so fremd für sie, wie das Leben der Reichen für einen Normalbürger. Jedoch ist es absurd, wie sich manche besser betuchte menschen verhalten. Für diese Menschen existiert nur noch ihre Blase. Einige Bekannte unserer Familie sind aber wirklich der Innbegriff dieser Blase. Ist schon lustig, wie die sich benehmen.

Jedenfalls denke ich, du hast recht.

Alles Gute

Vielleicht liegt es auch daran, dass selbst Kleinverdiener versuchen, in ihrer Lebensführung mit wohlhabenden oder reichen Menschen mitzuhalten.

Dazu wird medial der Eindruck erweckt, dass wer arbeiten geht, ohnehin zum doofen, uninteressanten und langweiligen Rest der Gesellschaft gehört.

Wer auf so was reinfällt, ist nicht unbedingt arm aber immer arm dran.


Viele sind einfach nur "Konzernverwöhnt", d.h. werden z.B. nach IG-Metall bezahlt.. kenne solche Leute auch zu Hauf, sie sind nicht wirklich "reich", verdienen aber alle mehr als 3000€ brutto im Monat, was für mich schon sehr viel ist (nur mit Ausbildung)...

Akademiker sind sowieso lieber unter sich, was ich auch irgendwo nachvollziehen kann, allerdings haben viele Menschen ein gestörtes Verständnis davon, was "viel" Geld ist

Wenn man mit Geld umgehen kann, kann man sich auch Sonderleitungen leisten. Reiche haben mehr Ahnung von Geld als alle denken. 

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