Haben uralte Handwerkberufe heute wieder eine Zukunft?

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6 Antworten

Steinmetze gibt es ja sogar noch -------> vor allem im Bereich von Grabsteinen oder anderer Natursteinbearbeitung. Wird sogar noch ausgebildet von entsprechenden Fachbetrieben :)

Ansonsten sind das alte Berufe, die von Maschinen ersetzt wurden bzw. daran "starben", dass ihre Erzeugnisse nicht mehr gefragt/nicht mehr gebraucht worden sind. In der Regel sind das Berufe, die nur noch bei Vorführungen auf "Mittelalterausstellungen" ankommen und ansonsten keine gesellschaftliche Rolle spielen. EInmal ausgestorben, haben sie auch keine Zukunft mehr vor sich.

Selbst Berufe wie Drucker oder Schriftsetzer sterben sukzessive aus, weil ihre Arbeit Maschinen übernommen haben. Ich habe mich vor 10 Jahren dafür interessiert, nach der Realschule Schriftsetzer zu lernen --------> gab es nicht mehr bzw. die Druckerei sagte damals, sie könnten mich zwar ausbilden, es würde aber keinen Sinn machen, da der Beruf ausstirbt & sie selbst nur noch zwei ältere Herren als Schriftsetzer beschäftigen, die beim Renteneintritt keine Nachfolger mehr erhalten.

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Kommentar von robi187
25.09.2016, 17:28

ja schon klar; aber es geht so viel wissen verlohren auch beim druck?

die heutige art ist zu wissenscahft gesteuert? vieles wissen der hochschulen kam einst aus dem handwerk? jetzt können sie immer weniger darauf zurück greifen und müssen mühevoll praktische archologie betreiben (was nicht schlecht ist)

mir sagte mal ein metall meister: mein bestes messwerkzeug ist mein vorschalg hammer und schlug 2 x auf einen verzogen spähne wagen der dann wieder mit 4 räder auf dem boden stand.

heute werden die sehr verzogen späne wagen entsorgt?

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falls man wieder mehr von ihren produkten brauchen würde, dann hätten sie eine zukunft.

aber es sieht nicht so aus, als würde die nachfrage nach rüstungen boomen.

zumal die leute ja eher nachgemachtes und damit billigeres bevorzugen - wer kann sich für sein rollenspiel schon eine echte rüstung leisten, in die entsprechend viele arbeitsstunden gegangen sind?

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Kommentar von robi187
25.09.2016, 14:21

mir geht es mehr um die verlorene handwerkskunst? teile taucher stebern ja uch aus? und wie steht es mit schlosser die noch was können?

sicher wird alles in masse viel billiger sein? und mit maschinen? dafür gibt es immer weniger gute produkte? oder produkte ohne sollbruchstellen?

und doch gibt es das kreative nur im können der handwerkskunst?

vielfalt der berufe = vielfalt der produkte?

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Steinmetz gibt es immer noch und wird es immer geben denn viele historische Bauten würden ohne die viel schlimmer ausschauen.
Kupferschmied um Schmuck herzustellen oder Dächer mit Kupfer auszustatten sind auch gefragt.
Rüstungsschmied gibt es nicht mehr aber viele Berufe die Rüstungssachen wie Panzer Kampfflugzeuge Waffen usw herstellen

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Hallo robi187,

es gibt handweksberuf die es heute nicht mehr in der alten form gibt?

es müsste wohl eher heißen, es gab.........

Wobei das auch nicht so ganz stimmt, z.B. der Steinmetz, der nicht nur Grabsteine erstellt, sondern auch noch nach alten Vorlagen Gesimse und Formteile für Kirchen macht! Zwar nicht mehr nur mit Hammer und Meißel, sondern mit kleinen Presslufthämmer!

Den Rüstungsschmied wird es wohl so nicht mehr geben, da keine Rüstungen mehr gebraucht werden, wobei es aber immer noch Waffenschmiede gibt, die Schwerter anfertigen und sicher auch noch Rüstungen für z.B. Ritterspiele!

Jedoch die handwerklichen Fähigkeiten dürften nicht verloren sein, denn viele der Techniken werden bestimmt vom Huf.- oder Kunstschmied angewandt!

Einzig der Kupferschmied, der Töpfe und Schalen treibt, dürfte nur noch in Schaubetrieben anzutreffen sein, wogegen diese im Orient sicher noch ihr Handwerk betreiben!

MfG

Norina

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Kommentar von robi187
25.09.2016, 18:14

man darf hier kein z.b. machen, denn dann wird dies zerlegt?

wie auch immer es geht wissen verlohren das alte handwerk sehr gut kannte und jetzt nur duch halbwissen erforscht werden muss?

auch könnte so macher sein brot damit verdienen? wenn es nur wenige in D das machen würden?

es macht hier keinen sinn sowas zu fragen?

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Bei manchen Historikern sogar sehr. 

Wenn Du mal auf youtube nach 

arte doku geschichte

bbc doku geschichte

schaust, dann wirst Du feststellen, dass manches alte Handwerk da unbedingt nötig ist, um Geschichte verstehen zu können. 

Nicht bei Burda und Springer. Aber auf reit.tv habe ich manches Video gesehen, in dem klar erklärt wird:

Wer es sich leisten kann und seinem Pferd bestmögliche Pflege angedeihen lassen will, der nutzt den Dienst eines Sattelmachers. 

In anderen Bereichen ist es ähnlich. Dank Internet spricht sich ja quasi rum, wo welches alte Handwerk lebt. 

Grundsätzlich hast Du recht. 

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Kommentar von robi187
28.09.2016, 12:29

es ist bekannt das es schaupieler oder musehen gibt? es geht mir um nieschen die ihre zukunft doch haben? ein geigenbauer ist eine nische hate? genauso der glockenbauer und doch haben die einen kleinen markt?

auch ein tante ema laden hat zukunft wenn er seinen markt gut kennt? die grossen haben bei solche niechen zu viel aufwand?

auch müller mit besondere mehle haben eine nische solange sie sich nicht auf mehrl 405 begrenzen?


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Als Nischenberufe um u.A. vll. Sammler zu bedienen, für die breite Masse aber denke ich nicht.


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