Haben schöne Leute bessere Gene?

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8 Antworten

Psychologisch wird Symetrie zwar bevorzugt, aber sonst sind Schönheitideale absolut subjektiv und geschellschaftsbezogen. Attraktiv ist das was der einzelne dafür hält. In Teilen Afrika ist zB. ist Fett sein auch ein Schönheitsideal weil es von Reichtum und ausreichend Nahrung zeugt. iese Trends kommen und gehen.

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Da magst du auf evolutionärer Hinsicht recht haben. 

Ich vertrete aber dass man so schön ist, wie man sich fühlt. Wenn man sich ganz und gar nicht sehen kann und wirklich glaubt hässlich zu sein, dann strahlt man das unterbewusst auch aus. Man wirkt dann unattraktiv auf andere. Stichwort Trauerkloß..

 Wenn du dich aber im Gegensatz super sexy und wohl in deiner Haut fühlst, dann strahlst du auch das aus. Et voilà: Die Sympathie steigt und andere um dich herum nehmen dich viel attraktiver wahr.

Das ist für mich Schönheit. Und natürlich wie man sich auf sozialer Ebene verhält. Stichwort Miesepeter

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Nein, eindeutig nicht. 

Wenn du dir Ronaldo Nazario de Lima anschaust, erkennst du, dass keine Korrelation zwischen Schönheit und Begabung beim Fussball besteht...

Wenn du dir Stephen Hawkings anschaust, siehst du, dass keine Korrelation zwischen intellektueller Leistungsfähigkeit und Schönheit besteht, ja nicht einmal zwischen Gesundheit und intellektueller Leistungsfähigkeit.

Weil schöne Wesen bessere Chancen auf Sexualpartner haben, entwickeln sich teilweise "Schönheitsmerkmale" die dann überhaupt nicht funktionell sind und beim Überleben eher hinderlich sind, z.B. der Pfau mit seinem langen Schwanz....

Anscheinend gibt es gewisse Merkmale, die Menschen als schön empfinden, und die tatsächlich in etwa mit guter Gesundheit oder Reproduktionsfähigkeit korrelieren (z.B. breite Hüften und grosse Brüste bei Frauen). 

Andere wiederum sind kulturell etabliert und jedem Aussentstehenden ist klar, dass sie eher kontraproduktiv sind, z.B. hohe Absätze, "Lotusfüsse" früher bei den Chinesinnen, oder stark gestreckte Hälse bei den Padaung in Myanmar.

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Die Natur unterteilt nicht in "Gut" und "Schlecht". Sie kennt auch kein "Besser", nur im Hinblick darauf, welche Individuen in ihrer Umgebung die besten Chancen habrn, um zu überleben.

Wenn du dich in der Welt der Reichen und Schönen einmal umsiehst, dann wirst du schnell erkennen, dass sie auch nicht seltener von schweren Krankheiten heimgesucht werden als die, die ärmer sind und nicht so gut aussehen. Sogar die Schönsten: Angelina Jolie hat Brustkrebs, Lady Gaga Lupus erythematodes, Halle Berry Diabetes - alles Krankheiten, bei denen auch die Vererbung eine Rolle spielt. Die innere Gesundheit kann man also bei keinem Menschen aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes ablesen. Auch nicht den Zustand seiner Gene.

Außerdem ist das, was wir als schön ansehen, immer dem Zeitgeist und der Mode unterworfen, aber nicht dem Pragmatismus. In früheren, noch gar nicht so lange zurückliegenden Zeiten galten Frauen mit Kurven als sexy und ein kleiner Bauch als attraktiv und schön. In unserer Überflüssgesellschaft hingegen gelten sehr schlanke, geradezu magere Frauen als besonders schön - jedoch hat dieser Magerwahn nicht unerhebliche gesundheitliche Folgen und Menschen mit viel zu wenig Körperfettreserven sind auch anfälliger gegen alle möglichen Krankheiten. Wer sich täglich (sogar mehrmals) duscht und wäscht und in einer sterilen Umgebung lebt, gilt als fein, geplegt und ordentlich, jedoch haben Menschern, die es mit der Hygiene übertreiben, sehr viel häufiger Allergien und ein schwaches Immunsystem. Schönheit kann also auch krank machen.

Es gibt darüber hinaus auch Krankheiten, die sich in bestimmten Umgebungen aus evolutionsbiologischer Sicht sogar wiederum als Vorteil herausstellen: Bei der Sichelzellenanämie können die roten Blutzellen wegen ihrer Sichelform nur eine begrenzte Menge Sauerstoff aufnehmen. Die Patienten sind daher weniger leistungsfähig, haben eine schwache Kondition und viele sterben auch jung an anderen Begleiterkrankungen. Trotzdem haben sie in Afrika einen Vorteil: Sichler sind wegen ihrer niedrigen Blutsauerstoffkonzentration sozusagen immun gegen die Malaria, ihre Erreger können im Sichlerblut nicht überleben. Somit können sich Menschen mit Sichelzellenanämie in Gegenden mit hohem Malariaaufkommen häufiger fortpflanzen - ihre Krankheit stellt sich also als für sie positiver Selektionsfaktor heraus.

An diesen Beispielen kannst du sehen, dass die Natur nicht wertet. Der Mensch jedoch nur allzu gerne.

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Als erstes: Was Du da als Frage formulierst, strotzt nur so von Vorurteilen und hat mit Wissenschaft absolut nichts zu tun.

Schönheit ist etwas, worüber man sehr unterschiedlicher Meinung sein kann. Und die körperliche Beschaffenheit von Menschen ist von so vielen Faktoren abhängig, die aber z.B. mit charakterlichen Fragen überhaupt nichts zu tun haben.

Und wenn es um reine Sexualpartnerschaft geht, die ich nicht als eine Partnerschaft auf Dauer sehe, sind Äußerlichkeiten doch das Letzte, das eine Rolle spielt. Und offen ist dann auch die Frage nach genetischen Zusammenhängen.

Übrigens ist es immer rein subjektiv, wie man seine Mitmenschen empfindet.

Es ist einfach falsch, hier zu postulieren, dicke Menschen wirkten auf jeden unattraktiv.  Und genauso falsch ist es, sie zu Kranken zu erklären.

Sie sind genauso gesund oder krank wie ihre schlanken Mitmenschen.

Sie sind übrigens auch genauso schön oder hässlich.

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Kommentar von Klavier11
19.06.2017, 00:09

Die Wissenschaft beschäftigt sich sehrwohl mit diesen Fragen. Sowohl in der Biologie als auch in der Psychologie - vor allem die Sozialpsychologie

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Ja das ist richtig wie du das sagst, das isg so dass die sich mehr fortpflanzen, man geht davon aus dass früher eben männer nicht nur ein weibchen hatten wie bei einigen affen und da ist das natürlich ein fortpflanzungsvorteil. die symmetrie des gesichts spricht absolut für gesundheit zb wenn man krank ist vermindert sich die symmetrie-wenn auch minimal.

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Sorry, aber sowas Absurdes habe ich schon lange nicht mehr gelesen...

Als ob das Aussehen eines Menschen irgendetwas mit seiner Gesundheit zu tun hat - wo soll denn da die Logik sein?

Schönheitsideale wandeln sich in Laufe der Zeit und "symetrische Gesichtszüge, volle Lippen, kantiges Kiefer, gesunder Körperferttanteil)" haben in der Menschheitsgeschichte keinesweg immer als schön gegolten - vielleicht beschäftigst Du Dich mal mit den Idealvorstellungen verschiedener Kulturen.

Und; Dass die Schönheitsidole unserer moderen Epoche alle nicht alt geworden sind, scheint Dir wohl auch noch nicht aufgefallen zu sein.

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Symmetrie spricht auch für höheren Fortpflanzungserfolg zb während der Menstruation haben Frauen ein unsymmetrischeres Gesicht als zur frchtbaren Zeit da sehen sie am besten aus. :D

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