Haben Religionen rassistische Züge?

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11 Antworten

Religion ist tatsächlich sehr rassistisch, im Sinne von "Rassismus ohne Rassen" (https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen)

Religion ist grundsätzlich fremdenfeindlich, weil Religion nicht ohne Absolutheitsanspruch funktioniert. Eine Religion kann keine andere als "gut" ansehen, denn damit würde sie die eigene Lehre ganz klar negieren.

Die wenigsten wissen - bzw. wollen wahr haben - dass Religion lediglich ein politisches Konzept zur Machterlangung/erhaltung darstellt. Religion soll die Menschen zu einer homogenen, leicht zu regierenden Masse formen, mit der eine Regierugn legitimiert werden kann. Dieses Konzept ist erst durch die Säkularisierung ins Wanken geraten, weswegen Religion heute längst nicht mehr das ist, wozu sie einst erfuden wurde.

Lediglich einige kleine Gruppen, wie z.B. ISIS, halten noch an dem eigentlich Konzept der Religion fest. Alle anderen sehen nur noch auf die Inhalte der Reilgion und wollen damit friedliche Absichten suggerieren, die Reilgion niemals hat. Denn Religion bezieht sich immer nur auf den Frieden INNERHALB der Gemeinschaft.

Ohne explizite Feindbilder kann eine Religion nicht existieren. Schließlich soll sie ja die Menschen zu einem vorgegeben Lebensstil bewegen. Das geht nur, wenn man andere Lebenswege verteufelt.

Es ist völlig egal, ob ein relgiöser Mensch dies so sieht oder nicht. RELIGION als solches ist und bleibt Fremdenfeindlich!

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Kommentar von Eselspur
30.12.2015, 18:20

Diese Einstellung ist faschistoid.

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Hallo Dukkha!

Ich verstehe deine Frage, ich halte aber den Begriff "rassistisch" für unangebracht. Viele (alle?) Gruppierungen, die von ihren Mitgliedern als wichtig angesehen werden, haben Methoden entwickelt, dass die Rahmenbedingungen so sind, dass es wahrscheinlich ist, dass sie weiterbestehen werden. Oft führt das zu einer gewissen Abschottung und Einschränkung. Das betrifft Anhängern von Sportvereinen, politischen Parteien, Hobbies, Religionen gleichermaßen.

Rassismus bezeichnet eine menschenverachtende Einstellung und sollte nicht verharmlost werden, in dem alles mögliche, was man nicht mag, als "rassistisch" bezeichnet wird.

Zum Inhalt deiner Frage kann ich nur sagen, das das so nicht stimmt: Muslimische Männer dürfen nach üblicher Interpretation ohne Probleme jüdische oder christliche Frauen heiraten, bei Katholiken gibt es sogar offizielle Gebete bei Hochzeiten, je danach, ob der nicht katholische Ehepartner, einer anderen christlichen Konfession angehört, einer anderen Religion angehört, keiner Religion angehört, aber an Gott glaubt oder nicht an Gott glaubt. 

Übrigens: Seine Religion zu ändern ist nicht schwieriger, als die Religion, die wir als Kind hatten ernsthaft als Erwachsener zu leben. und wer es nicht ernst meint, kümmert sich im Normalfall sowie so nicht um irgendwelche Vorschriften!

LG Eselspur

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Kommentar von Dukkha
26.12.2015, 22:00

Hallo Eselspur,

Du schreibst zwar, dass du meine Frage verstehst, sprichst aber doch ein an meinem Thema vorbei und wiederholst meine Aussage.

Der Rassismus-Begriff wird heute nicht mehr nur als "Rassenfeindlichkeit" definiert, sondern als Hass auf das Fremde. Also auch Behindertenfeindlichkeit oder religiöse Diskriminierung wird unter Rassismus aufgefasst (zumal es biologisch auch gar keine Rassen gibt....) Hier gehst du meiner Frage aus dem Weg.

Mir ist es klar, dass muslimische Männer eine Christin heiraten dürfen, doch muslimische Frauen dürfen keinen Christen heiraten. Diese Regel impliziert eine Wertung zwischen Christen und Muslimen, so dass man alles nicht-muslimische als etwas schlechtes darstellt. Oder etwa nicht? Worin unterscheidet sich das von der Aussage, meine Tochter soll keinen Schwarzen heiraten?

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Kommentar von wildcarts2
30.12.2015, 18:14

Der Begriff Rassimus ist nicht unangebracht, sondern absolut zutreffend.

Religion war ursprünglich und bis ins 19. Jahrhundert auf ein einzelnes Volk bzw. eine Volksgruppe bezogen und gehörte fest zu einer Regierung. Wer zu einer anderen Religion gehörte, war im Regelfall auch einem anderen Volk angehörig. Religion baut grundsätzlich Feindbilder zu Anders/Ungläubigen auf, denn ohne dieser Fremdenfeindlichkeit funktioniert Religion nicht.

Muslimische Männer dürfen nach üblicher Interpretation ohne Probleme jüdische oder christliche Frauen heiraten, bei Katholiken gibt es sogar offizielle Gebete bei Hochzeiten, je danach, ob der nicht katholische Ehepartner, einer anderen christlichen Konfession angehört, einer
anderen Religion angehört, keiner Religion angehört, aber an Gott glaubt oder nicht an Gott glaubt. 



Das ist so nicht richtig. Denn du vermischst hier aktuellere ÄNDERUNGEN/INTERPRETATIONEN dieser Religionen. Würden sich die Mitglieder und Religionsführer an ihre eigenen Regeln halten, dürften sie keine Andersgläubigen ehelichen. Allerdings war es bei Juden und Moslems so, dass sie sich andersgläubige Frauen als Nebenfrauen nehmen durften. Bei den monogamen Christen war das aber verboten.

Du darfst auch nicht DIE Christen sagen, wenn du darin alles einbeziehst was sich heute so Christ nennt. Ein Christ ist eigentlich nur ein Katholik oder röm. Orthodoxer. Alles andere sind Ableger, Sekten, Nachahmer.

Übrigens: Seine Religion zu ändern ist nicht schwieriger, als die
Religion, die wir als Kind hatten ernsthaft als Erwachsener zu leben.
und wer es nicht ernst meint, kümmert sich im Normalfall sowie so nicht
um irgendwelche Vorschriften!



Das ist natürlich Unsinn. Die Religion bzw. das Weltbild, mit dem wir aufwachsen - unabhängig von dessen Intensität - legen wir nur unter größten Anstrengungen ab. Wer "einfach so" seine Religion wechselt, der tut dies nur Oberflächlich. Wer tatsächlich zu einem Glauben wechselt und ihn dann lebt, hat viel Arbeit hinter sich.

Ich kenne nur sehr wenige, die das geschafft haben. Anders ist es, wenn man seinen Glauben bzw. den erlernten ablegt und zum Realisten wird. Das ist wesentlich enfacher, weil man dazu nicht überzeugt werden muss, sich nicht hineinsteigern muss, sondenrn lediglich Faktenwissen aneignen. Schließlich ist die Sachlage glasklar. Es gibt ausreichend Beweise dafür, dass es keine Götter gibt und Religion nur erfundene Geschichten erzählt. Das findet man schnell heraus, wenn man sich nicht von Glauben überreden lässt.

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Das christliche Gebot (=eine Empfehlung, die man nicht zwangsläufig umsetzen muss), nur im Herrn zu heiraten (also nur innerhalb der eigenen Religion), hat nichts mit Rassismus zu tun.

Es geht dabei einzig um das Problem unterschiedlicher Werte, welche sich gegenseitig behindern können. 

Du weißt doch sicher auch ohne es selbst erlebt haben zu müssen, wie anstrengend es sein kann, mit jemandem zusammenleben zu sollen, der völlig konträre Wertvorstellungen hat als man selber.

Ein klassisches Beispiel ist mal ein Christ, der mit einem eingefleischten (also absolut feindlich gesinntem) Religionsgegner verheiratet ist. Was meinst Du, wie friedlich es in so einer Beziehung abgeht, wenn der Christ Aktivitäten umsetzen will, die dem Religionsgegner nicht in den Kram passen? Oder umgekehrt?

Aber dasselbe Problem haben wir Menschen schon, wenn es nur "kleine" Unterschiede in den Glaubensansichten gibt. Da kann ein Katholik und ein Mormone genauso gut nicht zusammenpassen wie ein Atheist mit einem Neuheiden...

Das Gebot, sich vorrangig (nicht ausschließlich!) mit Gleichgesinnten zu verbinden dient also eher dem Frieden als irgendeiner rassistischen Ideologie. Es ist ein Hilfsmittel für Menschen, die sich nicht in der Lage sehen, sich halt auch mal durchzusetzen, wenn es um Glaubensfragen geht. 

Man geht vielen nutzlosen Problemen damit eben einfach aus dem Weg.

warehouse14

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Kommentar von Dukkha
26.12.2015, 21:47

Danke für die Antwort.

Ich kann aber deine Argumentation nicht wirklich nachvollziehen. Wenn es soweit kommen würde, dass du bereit wärst einen Menschen zu heiraten, dann hast du doch schon sehr viele Gemeinsamkeiten mit diesem Menschen und sicher keine
konträre Wertvorstellungen.

Was heisst überhaupt konträre Wertvorstellungen? Ich denke, der Konsens zwischen dir (einem Christen?) und einer Jüdin ist wahrscheinlich ziemlich gross in Bezug auf ethnische und moralische Fragen. Von konträren Wertvorstellungen kann man doch nicht sprechen?

Und ist es wirklich so schwer auf die religiösen Riten und Dogmen des Partners rücksichtzunehmen der Liebe wegen?

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Kommentar von wildcarts2
30.12.2015, 16:59

Das christliche Gebot (=eine Empfehlung, die man nicht zwangsläufig umsetzen muss), nur im Herrn zu heiraten (also nur innerhalb der eigenen Religion), hat nichts mit Rassismus zu tun.




Doch, das hat es definitiv. Es ist genau das selbe, wie im Islam, Judentum etc. - was von Christen lustigerweise angeprangert wird. Eine Religion, also eine politische Instanz, die sich in solche Dinge einmischt, überschreitet ihre Kompetenzen. Denn es gibt keine Grundlage dafür, dass sie moralische Entscheidungen ihrer Mitglieder abnehmen könnte.

LIEBE ist grundsätzlich ÜBER Religion/Glaube. Wen sich zwei Menschen lieben (was die Vorraussetzung einer Beziehung sein sollte), ist völlig irrelevant, ob man unterschiedliche Religion, Herkunft, sozialen Status etc. hat. Wenn dies doch ein Thema ist, dann liebt man sich nicht!

Ein klassisches Beispiel ist mal ein Christ, der mit einem eingefleischten (also absolut feindlich gesinntem) Religionsgegner verheiratet ist. Was meinst Du, wie friedlich es in so einer Beziehung abgeht, wenn der Christ Aktivitäten umsetzen will, die dem Religionsgegner nicht in den Kram passen? Oder umgekehrt?



So sehr ich Zeugen Jehovas (die Organisation, nicht die Mitglieder) auch verurteile, so muss ich eines sagen: In dieser Hinsicht könnten sich manche eine Scheibe abschneiden!

Wenn jemand ZJ wird, der Partner aber nicht, so funktioniert es in den meisten Fällen. Zwar werden Bekehrungsversuche seitens der Sekte immer kommen, aber in den seltensten Fällen konnte ich beobachten, dass die Beziehung gescheitert ist oder Probleme diesbezüglich auftraten.

Die Partner wurden immer mit Respekt behandelt und man hat sie nie bedrängt. Anders herum haben die Andersgläubigen Partner nur in sehr seltenen Fällen Probleme gemacht. Einige waren sogar sehr gerne gesehen, obwohl sie ganz andere religiöse Vorstellungen hatten.

Solches SCHWARZ-WEISS-MALEN, wie Gläubige oft tun, zeugt ganz klar von Rassismus!

Das Gebot, sich vorrangig (nicht ausschließlich!) mit Gleichgesinnten zu verbinden dient also eher dem Frieden als irgendeiner rassistischen Ideologie.



Diese Aussage zeigt, dass du nicht im Geringsten weißt, WAS RELIGION IST!

Religion soll GRUNDSÄTZLICH Menschen trennen. Eine Religion ist ein politisches Instrument, welches drei Aufgaben hat:

1. Einen Herrscher legitimieren (von Gott gesandt/erwählt)

2. Den Menschen ein vorgefertigtes Weltbild aufdrängen, damit sie in die selbe Richtung denken

3. Die Menschen abhängig machen, durch ein Hoffnung-Angst-Konzept für ihre Zukunft (Leben nach dem Tod)

Alles dient dazu, es einem STAAT leichter zu machen, die Masse zu regieren. Wenn das Volk den selben Moralischen Aspekten folgt, die sich zudem in vielem von den umliegenden Nationen unterscheiden, kann man einfacher Feindbilder aufbauen. Und DAS ist ebenfalls ein elementarer Bestandteil von Religion. Ohne Feindbilder funktioniert Religion nicht.

Das "im Herrn heiraten" dient dazu, das Volk "rein zu halten". Das haben sich Christen von den Juden abgeschaut. Denn deren Ziel war es, die Erde zu EINEM Volk zu machen, indem jeder zum Judentum bekehrt wird oder vernichtet wird. (Genau wie im Islam und Christentum).

Diese Trennung von "Gut/Böse" soll kein Rassimus sein? Dann verstehst du offensichtlich etwas anders darunter.

Auch wenn viele das nicht sehen wollen, so gehört Rassismus zu den Grundlagen einer Religion. Hält man "sein Volk rein", kann man Macht steigern. Durch das Mixen von Glaubensansichten verliert man Macht. Und da Religion nur als Machtinstrument dient, wäre es unlogisch, wenn sie nicht solche Mittel nutzen würde.

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Seine Religion kann man wechseln oder verbergen, die Hautfarbe aber nicht. Es ist auch möglich strenggläubig oder gemäßigter zu sein. Bei der Hautfarbe hingegen verhält es sich anders, sobal man nur einen Verwandschaftsgrad einer nicht Weißen Ethnie hat und dies ist sichtbar, so wird man voll dieser Ethnie zugerechnet.

Das in den Religionen über die Jahrhunderte hinweg rassistisches oder sexistisches Gedankengut mittranzportiert wurde, das ist mehr als nur klar, aber am Ende ist wohl eher entscheidend wie die Einstellung der einzelnen Person zu Sexismus und Rassismus ist, genauso wie sie sozialisiert wurde.

Falls dich rassismus in der Religion wirklich interessiert, dann beschäfitge dich damit z.B. warum man Jesus als einen blonden Weißen darstellte. Du wirst auf viele interessante Dinge stoßen. Der wahre Jesus wird wohl ganz anders ausgesehen haben.

Aber auch der arabomuslimische Sklavenhandel ist von Bedeutung und der Rassismus Weißer Juden gegen Schwarze Juden in Israel.

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Kommentar von wildcarts2
30.12.2015, 17:17

Das in den Religionen über die Jahrhunderte hinweg rassistisches oder sexistisches Gedankengut mittranzportiert wurde,

Es wurde nicht "Mittransportiert", sondern ist fester Bestandteil JEDER Religion. (siehe meine anderen Kommentare hier)

Falls dich rassismus in der Religion wirklich interessiert, dann
beschäfitge dich damit z.B. warum man Jesus als einen blonden Weißen
darstellte.



Vielleicht weil die mythische Figur des Jesus ein Jude war? Und vielleicht weil man versuchte ihn in ein bestehendes Geschlechtsregister einzubinden, aus dem heraus es nur logisch und möglich war, ihn als "Weissen" darzustellen? UNd vielleicht, weil die Christen, als sie diesen Mythos übernahmen, einen Gegenpol zu ihren Feinden schaffen mussten und Jesus nicht zu sehr verändern durften um Glaubwürdig zu erscheinen?

er wahre Jesus wird wohl ganz anders ausgesehen haben.

Es hat nie einen "wahren" Jesus gegeben, der mit der biblischen Beschreibung auch nur im Ansatz zu vergleichen wäre. Es fehlen jegliche Belege und Indizien. Die Schriften über ihn, sind ausnahmslos religiöser Art und sind nicht von Zeitzeugen geschrieben worden. Die Schriften zeigen deutlich, dass sie politisch motiviert waren und aus verschiedenen Mythen und Legenden diese Kunstfigur geschaffen haben.

Vielleicht war einer der aufständigen Juden die Vorlage für diesen Jesus, aber das wissen wir nicht. Über einen real existierenden Jesus gibt es keine Indizien!

Aber auch der arabomuslimische Sklavenhandel ist von Bedeutung und der Rassismus Weißer Juden gegen Schwarze Juden in Israel.

Man muss klar differenzieren, zwischen dem heutigen Israel, dem antiken und dem Volk Juda. Israel hatte nie etwas mit Juda zu tun. Juda war klein und unbedeutend und lag in den Bergen, während Israel im ganzen Land Kanaan verteilt war und ein Stadtstaatenbündnis war. Israel wurde 722 v.u.Z. von Assyrien vollständig vernichtet. Einige Zeit später, SUGGERIERTEN die Judäer anhand ihrer selbst gebastelten Geschichten, in denen sie eigene, ägyptische und israelische Geschichten verknüpften, dass dies ihr Land sei, weil sie ein Stamm Israels seien.

Das Israel der Bibel hat es nie gegeben!

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Ich denke einfach, dass die Frauen (halt zu dieser Zeit) wie den Männern untergeordnet waren, und wenn dann der eine andere Religion vertritt, so kann man seine eigene Religion nicht richtig ausüben oder was auch immer. Aber heutztage haben die Frauen eh das Sagen im Haus:D Und ich finde jetzt nicht wirklich das Religionen rassistisch sind, dies hat meiner Meinung nach einfach etwas mit der "Ehre" der Familie zutun, es hängt immer davon ab wie sehr es den Eltern,oder der Familie interessiert ob mann jetzt einen Dunkelhäutigen, Juden etc. heiratet oder nicht. Für viele sicher eine grosse Belastung, wenn man vllt die wahre Liebe gefunden hat, aber die Eltern nicht "stolz" sind und dies verbieten.

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Fundamentalistische Religion hat definitiv rassistische Züge. Sie richtet sich dabei gegen Andersgläubige, Atheisten, Frauen, Homosexuelle etc. 

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Im Christentum gibt es so ein Heiratsverbot nicht. So war der Vater von Augustinus von Hippo, seines Zeichens immerhin Kirchenlehrer, nichtchristlichen Glaubens, während seine Mutter Monica Christin war.

Ganz allgemein: 1. Korinther 7, 12-14:

"12Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr scheiden. 

13Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden.

14Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig."




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Religionen basieren auf veralteten Gedankenrichtungen, daher ist es durchaus so, dass Rassimus, Sexismus etc. vorkommt. Wie man das schlussendlich auslegt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

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Kommentar von wildcarts2
30.12.2015, 18:03

Es kommt nicht vor, es ist fester BEstandteil.

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Prophet Muhammad (s.) sagte: {Oh ihr Menschen!  Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer.  Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein weißer Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein weißer Mensch, außer in der Frömmigkeit.}

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Kommentar von RobinsonCruesoe
26.12.2015, 14:27

Danke. Aber redet Mohammed wirklich von "Arabern" vs. "Nicht-Arabern"? Hast Du da evtl. eine Quellenangabe?

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Kommentar von askiMenzil
26.12.2015, 14:29

Er selbst ist ja araber. Das sprach er zu seinem eigenen volk bei seiner abschiedspredigt.

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Kommentar von askiMenzil
26.12.2015, 14:30

Die abschiedspredigt vom propheten muhammed ist nichts unbekanntes:) einfach mal googlen. İst ein etwas lângerer text

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Kommentar von Dukkha
26.12.2015, 22:16

Beantwortet meine Frage nicht.
Ausgangslage meiner Frage war der moderne Rassismus-Topos der nicht auf der Existenz menschlicher Rassen aufbaut. (Die es biologisch gar nicht gibt)
Rassismus richtet sich auch gegen Behindertenfeindlichkeit oder gegen andere Religionen.
Von daher meine Frage: worin unterscheidet sich die Aussage: "Meine Tochter darf keinen Schwarzen heiraten" von "Meine Tochter darf keinen Christen heiraten"?

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Ach, was soll diese künstliche Aufregerei? Wenn zwei sich heiraten, gibt es die wenigsten Probleme, wenn die beiden kulturell möglichst ähnlich sind.

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Kommentar von Dukkha
26.12.2015, 21:49

Du sprichst so, als würde nur die Religion einen Menschen ausmachen. Das finde ich auch nicht gerade besser.

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Koran und Rassismus ? 

Was der Koran über die Verschiedenhei der Menschenvölker sagt:

"O ihr Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau (Adam und Eva) erschaffen und haben euch zu Völkern und Stämmen werden lassen, damit ihr euch kennenlernt. Der Edelste vor Gott ist der Frommste unter euch. Gottes Wissen und Kenntnis sind unermeßlich." 49:13

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