Haben reiche Menschen eine niedrigere Ekelgrenze als andere?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du, ich habe mal in Berlin-Neukölln gelebt, glaub mir, die Ekelgrenze mittelloser Menschen ist auch nicht besonders hoch, wenn auch nicht unbedingt freiwillig.

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Das ist mir natürlich bewusst, aber ich denke diese Menschen hätten lieber "normal" gegessen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten. Reichere Menschen haben die Gelegenheit dazu "normal" zu essen.

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@sunblocker89

Ja, es sei denn, sie würden auch reich. Es ist bestimmt eine Form von Dekadenz, die bei zuviel Geld oder freier Zeit leicht auftritt. So sind Menschen offentsichtlich.

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@sunblocker89

"normal" gibt es nicht! "normal" ist das was die Mehrheit ißt! Wenn die Mehrheit Menschen essen würde, dann wäre das "normal" Normal kommt von Norm und das ist nun mal der Stanard des Durchschnittes. Das was die Eltern essen, essen auch die Kinder. Der Mensch ißt alles. Daher ist er so erfolgreich, weil er sich nicht spezialisiert hat sondern anpassungsfähig ist.

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@tiggertoo

Ich frage mich nur, wieso Sie das machen. Okay, wenn Sie das von klein auf so kennengelernt haben, verstehe ich das. Aber die "Neureichen" die davor Normalverdiener oder sogar arm waren, fangen an das zu essen. Im Erwachsenenalter. Das ist die Tatsache die ich nicht nachvollziehen kann. Ich könnte mir wirklich nur vorstellen, dass es eine Art Abgrenzung von dem restlichen Volk ist. Aber dann kann man sich auch ne Limousine mieten oder kaufen und nicht seine eigene Ekelgrenzen überwinden (müssen Sie die Grenze überhaupt überwinden?)...

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@sunblocker89

Nein, Dekadenz ist etwas anderes. An welchem Beispiel soll ich dir das erklären? Jeder Mensch braucht einen Reiz. Wenn er von dem ehemals Begehrten aber zu viel hat, wird es langweilig, und er braucht Extremeres, sonst ist es reizlos. So lassen sich z.B. manche, die hoch zufrieden aber im Beruf gestresst sind, keinerlei finanzielle Sorgen haben und äußerlich alles okay wäre, am Wochenende von einer Domina auspeitschen. Eine normale Beziehung wäre viel zu langweilig. Und so ist es auch in allen anderen Lebensbereichen, auch beim Fressen.

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@Mismid

Machen Sie aber nicht...also ist es auch nicht "normal"...also in meiner Welt...

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@tiggertoo

@tiggertoo Danke! Das ist die Antwort die mir gefehlt hat. Siehste daran habe ich gar nicht gedacht. Das hört sich logisch und schlüssig an. Wie sagt man so schön? Bei mir ist jetzt ein Licht aufgegangen =) Viele Grüße sunblocker89

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Ich glaube nicht, dass das an der Ekelgrenze liegt. Kaviar, Hummer und der Kaffee sind einfach exklusiv und teuer und wenn man nicht weiss wohin mit soviel Geld, gibt man es halt für sowas aus, egal ob das Zeug, das man in sich reinschmeisst gut schmeckt, oder nicht.

die ekelgrenze reicher menschen wird meines erachtens dadurch vermindert als sie eine gewisse distinktion zum "pöbel" bedürfen. das heisst mit anderen worten: wenn zuviele menschen das gleiche wie reiche menschen essen, dann fühlen sich diese zu gewöhnlich... also müssen sie ihre essgewohnheiten "künstlich" umstellen auf nahrung, welche nicht gefahr läuft durch die massen okkupiert zu werden... je ekliger, desto geringer die chance, dass die grosse masse diese annimmt ... so fühlen sich reiche "proleten" wieder etwas anders und überspielen die tatsache, dass bloss geld noch keine distinktion ausmacht...

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Das hört sich grad so abwertend an als wäre ich ein drogenabhängiger Hartz-4 Empfänger. Überspitzt ausgedrückt.

Der Fakt ist, sie haben ihr Studium von den Eltern finanziert bekommen, sie haben zwei Autos im Wert von je 25.000€ geschenkt bekommen (sie erzählen das frei heraus), haben ein Haus im Wert von 1,2 Mio. hingestellt bekommen in welchem sie kostenfrei wohnen ohne jemals Miete gezahlt zu haben oder sich das selbst mit einem Kredit finanzieren haben zu müssen. Und das wäre nicht das Problem wenn sie nicht so hochnäsig wären als wäre das alles ihr eigener Verdienst. Hatten zwei Gehälter welches sie verpulvern können und fliegen andauernd in den Urlaub, aber finden es sehr komisch dass das andere nicht können. Diese "anderen" hätten nichts drauf. Ich könnte ihnen an die Gurgel hüpfen diese verwöhnten Schnösel. Haben noch ein Geschäftsgebäude hingestellt bekommen aus welchem sie 14.000€ Mieteinnahmen haben, und ihre Jobs gekündigt (Arbeitende Menschen seien doch blöd sagten sie grinsend).

So, und ich hab mir mein Studium selbst finanziert neben der Vollzeitarbeit, Miete gezahlt, mein Mann ebenso, wir haben unsere Autos selbst gekauft und den Kredit abgezahlt, wir haben uns ein Haus gekauft, welches wir die nächsten Jahrzehnte mühselig abbezahlen müssen, und zwar nicht weil wir dumm sind, sondern weil wir nicht mit einem Millionenvermögen gestartet haben sondern mit rein gar nichts.

Reiche Celebs treffen ähnlich abwertende Bemerkungen, oder Trump als Beispiel, welcher sich brüstet ein Milliardenimperium aufgebaut zu haben (zu recht teilweise), aber gegen Arme Menschen wettert und dabei die Tatsache vergisst dass er von Papa ein paar Millionen zum starten hatte.

Warum kapieren diese Leute nicht, dass sich nicht dort stünden wo sie stehen wenn sie diese Unsummen nicht von den Eltern bekommen hätten? Wenn man mir mein Studium gezahlt hätte, ein Haus für 1,2 Mio und Autos und ein Geschäftsgebäude mit 14.000€ Einnahmen monatlich einfach so überlassen hätte, dann stünde ich auch woanders. Jeder stünde woanders, weil mit dem Start kann man ja fast nur das Geld vermehren es seidenn man ist ganz blöd, aber das dürfte vielleicht auf 3% der Bevölkerung zutreffen.

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