Haben Psychologen Vorurteile gegen Homosexualität?

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16 Antworten

Deine Psychologin ist da, um dir seelischen Beistand und Hilfe zu leisten. Das ist ihr Job. Wenn du dich ihr nicht anvertrauen kannst, dann wahrscheinlich niemandem. 

Im Endeffekt ist es doch völlig egal ob du lesbisch oder bi oder sonst was bist. Das ändert überhaupt nichts an dir als Person. Wenn du gerne mit ihr darüber reden möchtest, dann tu es :)

Vielleicht fehlt ihr einfach die persönliche Erfahrung was dieses Thema angeht und sie ist deswegen da etwas zurückhaltender. 

Was meinst du was die schon für Stories gehört hat, da wird sie doch sowas wohl kaum innerlich anwidern ;)

Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass deine Psychologin Vorurteile hätte, könnte sie damit professionell umgehen und würde dich das nicht spüren lassen!

Es ist der Job einer Psychologin, alles mit einem Abstand zu sehen und nicht ihre eigenen Gefühle, Neigungen oder Abneigungen mit einfließen zu lassen.

Du schreibst zwar, dass deine sexuelle Orientierung nicht dein Problem ist, aber meinst, jemand könnte davon angewidert sein. Hee, wenn du das unterstellst, ist es aber schon ein Problem!

Also, um deine Frage zu beantworten: du kannst und du solltest ohne Schranken im Kopf alles erzählen, was dir wichtig ist! Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: klasse wäre es, wenn du ihr genau das schilderst, was du uns hier als Bedenken geschrieben hast!

Alles Gute!

Nein, ein Psyhotherapeut mit einer guten Ausbildung hat keine Vorurteile dagegen. Und wenn er sie mal hatte, hat er die im Laufe seiner Ausbildung bearbeitet.

Wenn eine Lesbe zu einer Psychotherapeutin geht, heißt das ja nicht, dass die Therapeutin eine sexuelle Beziehung zu ihr aufnehmen wird oder soll,

Sprich das ruhig an und rede auch über deine Ängste.  Und was wäre schlimm daran, wenn du deine Therapeutin anziehend findest. Dass sich Klienten in ihre Therapeuten eine Zeitlang verlieben, ist völlig normal und heißt im Fachjargon "Übertragung."  Allerdings, auch wenn du dich in sie verliebt hast, heißt das nicht, dass ihr je ein Paar werdet. Auch dann nicht, wenn sie selbst auch lesbisch ist.

Ich kenne lesbische Therapeutinnen, die sehr, sehr gut sind. Und ich kenne homosexuelle Klienten.


Psychologen sind auch nur Menschen. Natürlich gibt es auch unter diesen welche, die homophob sind. Normalerweise sind sie es aber, wie die Mehrheit der Gesellschaft, nicht.

Psychologen müssen sich oft viel schlimmere Fantasien anhören als deine sexuellen Fantasien mit anderen Frauen. Eine Psychotherapie macht ja auch nur dann Sinn, wenn man alles erzählt was einen so bewegt. Nur dann kann ein Psychologe wirklich helfen.

Ein Psychologe ist ein Arzt. Wenn man zu seinem "normalen" Hausarzt geht, dann kann der einem auch nur effektiv helfen, wenn man nicht die Hälfte seiner "Weh-Wehchen" verschweigt. Wenn die Hälfte weg gelassen wird, dann bekommt man eine Diagnose und eine Behandlung, die auch nur zu 50% richtig ist.

ei Psychologe ist ein Psychologe und kein Arzt.

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@Dahika

OK, das ist richtig. Nur Psychiater und Neurologen sind Ärzte.

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Es sollte ihr absolut egal sein, ob du lesbisch bist oder nicht, ist es vermutlich auch. Dass du da einen wiederwillen bei ihr bemerkst, liegt eventuell daran, dass du das glaubst, das sie so denkt.

Dafür ist sie da, damit du mit ihr über alles reden kannst. Sie urteilen dabei nicht, sondern sollen dich entlasten. Wenn du ihr allerdings nicht vertraust, dann solltest du vielleicht jemand anderen suchen? Denn darum geht es in der Therapie, vertrauensvoll über alles sprechen zu können.

In der Regel sollten Psychologen Personen sein, denen du alles anvertrauen kannst. Das ist schließlich das Prinzip dahinter.
Sie wird dich wie jeden anderen Menschen sehen und nicht anders reagieren, nur weil sie in dein Chema passt.
Wenn ich bei einer Pschologin wär, die zwischen 18 und 24 ist (Theorie) dann würde diese sich ja auch nicht anders verhalten, nur weil ich sage dass ich hetero bin und auf Frauen in ihrem Alter stehe.

die zwischen 18 und 24 ist (Theorie)

das ist aber wirklich aschgraue Theorie.

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@Dahika

Das Beispiel hätte besser funktioniert, wenn ich etwas älter wär und sich meine Interessen demnach verschieben. Das stimmt schon. :)

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....ich hab große Angst das sie das innerlich anwidert

..ich denke, diesen Gedanken kannst und solltest du weit von dir schieben!

Mit dem Entschluß, diesen Beruf ausüben zu wollen hat sie ganz bestimmt die Überlegung angestrengt, was an menschlichem auf sie zukommen könnte!

Du solltest darauf bedacht sein..du erwartest sicher Hilfe von ihr, demzufolge solltest du deine Empfindungen auch aussprechen sollen/müssen, sonst bringen dir Gespräche mit ihr absolut nichts und die Hilfe, die du erwartest läuft ins Leere...durch deine eigene Schuld!

Öffne dich ihr und schenke ihr Vertrauen!

Es gibt in allen Berufs- und/oder sozialen Gruppen Menschen mit irgendwelchen Vorurteilen.

Aber ich sehe keinen Grund, warum deine Psychiaterin diese Vorurteile haben sollte. Es gehört zum ganz normalen Tagesgeschäft von Psychologen, dass sie mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen zu tun haben. Eine Patientin mit lesbischen Neigungen ist nichts Ungewöhnliches für sie. :-)

Wenn du ihr nicht alles erzählst, was dich bewegt, kann sie dir nur eingeschränkt helfen und der Erfolg deiner Therapie nur begrenzt sein. Du mußt ihr vertrauen. Vergiss nicht, sie ist auf deiner Seite und möchte dir gerne helfen. Das ist ihre Aufgabe. Deshalb hat sie diesen und keinen anderen Beruf gewählt.

Alles Gute!

Wenn du dieses Gefühl hast, ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung nicht vorhanden.

Du solltest das Thema ansprechen, auch dass du glaubst, sie hätte ein Problem damit.............., und wenn das Gefühl bleibt, den Berater wechseln

Natürlich solltest du mit deiner Psychologin über ALLES reden können. Sonst hat es ja keinen Wert!

Wechsel zu einem Mann, wenn du einer Frau nicht vertraust.
Männer finden das sicher geiler XD
Zu Deutsch dein Denken ist sehr oberflächlich, die Frau macht ihren Job und da spielt für sie ihr Gefühl keine Rolle, für sie zählt das du geheilt wirst, mehr nicht.

Probleme, die mit der Therapie oder Therapeutin zu tun haben gehören in die Therapie.

Sprich mit ihr statt mit gutefrage.net sonst wird sich das Problem niemals klären.

im Prinzip dürften sie das nicht haben. Ausnahmen wird es bestimmt geben.

Wenn du das Gefühl hast, du kannst bei ihr nicht offen reden, dann wechsel die Therapeutin. Oder gehe zu einem Mann.

Wie kommt man auf solch dämliche Vorurteile? Nur weil sie - vielleicht! - Probleme mit dem Thema hat, muss das doch nicht jeder, der den gleichen Beruf ausübt!
Übrigens soll sie auch gar keine Freundin für dich sein. Sie soll dir helfen gesund zu werden und nicht, damit du wen für den Kaffeeklatsch hast!

Es mag auch unter Psychologen Menschen mit Vorbehalten geben - warum nicht?

Allgemein lässt sich Deine Frage nicht beantworten.

Haben denn alle Lesben psychische Probleme und gehen zu einem Psychologen? Wenn nein dann dann haben auch nicht alle Psychologen Vorurteile gegen Homosexuelle.

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