Haben Ostdeutsche in der Schule tatsächlich kein Englisch gelernt?

11 Antworten

Das russisch gelehrt wurde, war wohl die Folge des verlorenen 2. Weltkrieges und die damit verbundene russische Besetzung in der entstandenen DDR, deshalb kein englisch sondern russisch

Die Sowjetunion war damals eben der "grosse Bruder", und es war ideologisch selbstverständlich, dass man seine Sprache gelernt hat. Reisen konnte man sowieso nur im Osten Europas, und Globalisierung gab es damals noch nicht so wie heute.

Russisch wurde ab der 5. Klasse gelehrt. In der 7 . Klasse konnte man wählen zwischen Englisch, Französisch oder keine von beiden, war keine Pflicht. Klar war Russisch im Osten sinnvoll, oder hast du Engländer oder Amis im Osten gesehen? Russen jedoch ne Menge :o)

Russen sind uninteressant. Russinnen sind ausschlaggebend. Sueße Geschöpfe.

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ab klasse 5 war russisch pflichtfach. ab klasse 7 musste man eines der beiden fächer englisch oder französisch wählen. russisch war damals die sprache unserer brüder (freunde kann man wählen, brüder muss man nehmen wie sie kommen). ich persónlich habe bisher nur mit den lehrern russisch geredet. dementsprechend sind meine kenntnisse heute gleich null.

torenti hat recht, es war freiwillig.

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@koofenix

Das freiwillig entscheiden können war aber erst später. Wir konnten/mußten nur russisch lernen. Englisch gab es zu meiner Zeit nur in der Oberschule

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@amdros

was vor mir war weiss ich nicht. ich habe die POS 1979 verlassen.

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Russisch war die "Haupt-Fremdsprache"..immerhin musste man dem "großen Bruder" doch Respekt zollen. Allerdings haben die meisten Ostdeutschen die Sprache niemals gebraucht, denn Russen gabs in der DDR eher wenige. Und die paar,die's gab,waren meist Soldaten,die eh abgeschottet in ihrer eigenen Welt lebten.

In den meisten Schulen gabs auch noch 1-2 andere Fremdsprachen..meist Englisch und/oder Französisch (je nachdem,wofür ein Lehrer zur Verfügung stand). Allerdings wurden diese Sprachen eher stiefmütterlich behandelt, was sich insbesondere an der Menge der Unterrichtsstunden und deren Platzierung im Unterrichtsplan bemerkbar machte. Während Russisch meist 4-5x pro Woche zu "normalen" Unterrichtszeiten auf dem Plan stand, so war Englisch/Französisch meist nur 2h/Woche angesetzt.Das merkte man auch an den Unterrichtszeiten...bei uns wurde das Dienstags früh um halb 7 ("0.Unterrichtsstunde") und Freitags nachmittags um halb 3 (8.Unterrichtsstunde) gelehrt. Den Erfolg kann man sich denken.

wenige russen, da hättest du mal bei uns in den wald gehen sollen. da sass auf jedem baum einer.

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Alles war, fast. Denn Russen gab es genug. Wir haben sie nur nicht gesehen. Denn die lebten recht abgeschottet. Auch die Zivilisten, Frauen und Kinder in der Kaserne oder in unmittelbarer Nähe.

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