Haben Leute, die nicht an Gott glauben aber ein gutes Gewissen haben, eine Chance in Gotts Afterlifeparty mitzumachen?

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12 Antworten

Wenn du mit "Gott" explizit einen Gott nach christlichem Verständnis meinst: eher nein.

In Wirklichkeit ist aber unklar, ob es überhaupt einen Gott gibt und falls ja, ist noch lange nicht klar, dass das dann der Gott der Bibel ist.

Es könnte sogar so sein, dass eine Gott existiert, der die Religionen alle nur gefälscht hat, um die Menschen zu testen, ob sie darauf herein fallen. Atheisten würden bei diesem Gott in den Himmel kommen, andere eher nicht.

Allgemein gilt also: ja, es gibt eine Chance, dass ein Gott existiert, dieser eine "Afterlifeparty" schmeißt und Atheisten mitmachen dürfen.

Ein gutes Gewissen in Bezug auf was? Wenn es Gott gibt und jemand glaubt das nicht (mit allen Konsequenzen, denn der Mensch hat vor Gott ein Problem) dann geht es gar nicht um Chancen oder eine Hintertür für das ewige Leben. Es geht darum, ob man das Problem mit Gottes Hilfe zu Lebzeiten gelöst hat oder nicht. Alles andere spielt dann keine Rolle mehr.

Das Problem nennt sich "Sünde" und trennt uns von Gott in jeder Weise. Die Lösung nennt sich "Erlösung" und "Vergebung der Sünden". Das Mittel um das für sich in Anspruch zu nehmen ist "Glaube". Und der wiederum bezieht sich auf eine Person - Jesus Christus. ER ist der einzige Weg zu dieser Vergebung und Erlösung (Johannes 14,6).

Was sollte man sich also von Gott im aufrichtigen Gebet schenken lassen? Wer seine Sünden bekennt und Gott bittet ihm den Glauben an Jesus Christus zu schenken (gemäß Johannes 3,16), der hat ewiges Leben und diese perfekte Vergebung. Und obendrein ein sinnvolles Leben auf Erden und eine Beziehung zum allmächtigen Gott. Erst dann kann man ein gutes Gewissen haben, weil die Strafe von einem anderen am Kreuz bezahlt wurde. Billiger geht es nicht.

Auf Jedenfall haben sie das! Und zwar indem sie sich hier auf der Erde noch für Jesus Christus entscheiden, und ihn als Herr von ihrem Leben machen. Die Chance hat jeder! Allerdings wird es wohl nach dem irdischen Tod zu spät sein zum umentscheiden;)

Nein, nach biblischem Verständnis (und das war ja ein Tag der Frage) nicht.

Entweder bist du FÜR Jesus oder GEGEN ihn. Wischiwaschi gibt es nach christlichem Verständnis nicht. Es geht auch nicht darum, ein guter Mensch zu sein, sondern Jesus Christus als Erlöser anzunehmen und ihm nachzufolgen.

Wenn Jesus vor mir erscheint, werde ich das tun.

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@b03hnch3n

Er hat Wasser in Wein verwandelt und viele Leute haben ihm nicht geglaubt.

Er hat Kranke geheilt und viele Leute haben gesagt, das geht mal gar nicht am Sabbat.

Er könnte live in allen Kanälen in 4K Wunder vollbringen und die Leute würden ihn dennoch für einen Hochstapler halten und die Tricks suchen.

In der Bibel offenbart sich Gott. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Dann kannst du entscheiden, ob du Bock auf Jesus hast oder meinst ohne ihn klarzukommen.

Aber dann beschwer dich auch nicht :-)

Ich kann nicht in die SPD eintreten und mich dann ärgern, von der CDU nicht zur Party eingeladen zu werden.

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@b03hnch3n

wenn du dir von herzen wünscht, das er dir erscheint, bitte ihn das zu tun! ;)

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Hm ist diese Ansicht nicht totalitär und dogmabehaftet?

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Nun gings in der Frage nicht nach "biblischem Verständnis"(was auch immer das sein sollte/könnte)In der Bibel offenbart sich weder Gott Vater, Gott Sohn und auch nicht der "Heilige Geist".

All das "offenbart" sich erst durch die "2. Geburt", einem realen Ereignis, das das Bewusstein ändert.

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Entweder bist du FÜR Jesus oder GEGEN ihn.

Blödsinn. Mir ist er einfach egal.

Deine Aussage ist so sinnvoll wie: "Entweder bist Du für den FC Bayern oder gegen ihn". Fussball interessiert mich nicht die Bohne. Warum sollte ich also gegen den FC  Bayern sein. Ich bin aber auch nicht für ihn.

Der FC Bayern hat sogar gegenüber jedweder Gottesidee noch den Vorteil, dass er tatsächlich existiert. Dein Jesus ist längst verrottet.

Es geht auch nicht darum, ein guter Mensch zu sein,

Ja, dem Eindruck vermitteln Göttergläubige häufiger.

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@realsausi2

Blödsinn. Mir ist er einfach egal.

Dann bist du gegen ihn. Ist doch ganz einfach. Ist ja auch dein gutes Recht. Sagt ja keiner was.

Diese Dualität widerstrebt zugegebenermaßen dem heutigen Zeitgeist der Selbstbedienungs-Buffet-von-allem-ein-bisschen-Mentalität.

Über Gott wird in der Bibel berichtet, dass er ein eifernder Gott sei. Das, und die Tatsache, dass es nicht ein bisschen Sünde und ein bisschen Reinheit gibt (vergl. ein bisschen schwanger) führt meines Erachtens zu dieser klaren, ja schwertscharfen Abgrenzung. Für oder wider. 1 oder 0.

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@danhof

Dann bist du gegen ihn.

Blödsinn. So eine bipolare Weltsicht ist doch völlig lebensfremd.

Wie ist denn Deine Position zum Polospielen? Bist Du ein Fan davon oder bist Du dagegen?

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@realsausi2

Sag mir, bist du schwanger oder nicht?

Liebst du deine Frau oder nicht?

Hast du ein Auto oder nicht?

Hilfst du mir beim Umzug oder nicht?

Glaubst du an Jesus oder nicht?

Polospielen ist mir ebenfalls völlig gleichgültig. Es erwartet aber auch niemand von mir, dass ich mich bezüglich dem Polospiel positioniere. Höchstens, wenn ich gefragt werde, ob ich Mitglied werden will.

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@danhof

Es erwartet aber auch niemand von mir, dass ich mich bezüglich dem Polospiel positioniere.

Wie würdest Du es denn aber finden, wenn Du, als an Polo völlig uninteressiert, vom Poloverband zu hören bekämest, Du wärest ein Pologegner. Schließlich spielst Du kein Polo, also bist Du gegen Polo.

Höchstens, wenn ich gefragt werde, ob ich Mitglied werden will.

Das beschreibt doch die Position, in die Nichtgläubige durch Deine Sichtweise gedrängt werden.

Mir wird implizit nahe gelegt, ich solle Mitglied sein, sonst würde ich ja als Gegner gewertet und hätte allerhand negative Konsequenzen zu gewärtigen.

Ich lehne die Mitgliedschaft ab. So wie ich auch nicht Mitglied im Poloverein bin.

Hieraus eine negative Positionierung abzuleiten, ist schlicht Hybris.

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@realsausi2

Wie würdest Du es denn aber finden, wenn Du, als an Polo völlig
uninteressiert, vom Poloverband zu hören bekämest, Du wärest ein
Pologegner. Schließlich spielst Du kein Polo, also bist Du gegen Polo.



Dann wäre das eben so. Was hätte ich zu verlieren, wenn mich Polo sowieso nicht interessiert?

Das beschreibt doch die Position, in die Nichtgläubige durch Deine Sichtweise gedrängt werden.

Niemand soll gedrängt werden. Wenn ich dich im Leben treffe und wir ins Gespräch kommen, geht es fast garantiert immer auch ziemlich schnell um Glaubenspositionen. Ich kann dir von Jesus erzählen und wie toll ich ihn finde. Und dann sind die Fronten auch schon geklärt. Ich weiß, was du glaubst und du weißt, was ich glaube. Du kannst dann selbst entscheiden. Und du wirst dich FÜR oder GEGEN Jesus entscheiden. Nicht für "Wiedervorlage nächste Woche" oder "Mal schauen...", richtig?

Letztens suchten wir für eine anerkannte Flüchtlingsfamilie eine Wohnung. Der Vermieter druckste rum. "Geben sie mir noch eine Woche". Danach wieder: "Ich weiß noch nicht, mal sehen und mal schauen". Wir brauchten eine Aussage. JA oder NEIN? (Er entschied sich dann dagegen, man weiß ja nicht, ob die bösen Ausländer Hammel im Wohnzimmer schächten).

Es gibt Situationen im Leben, wo man mit "Nicht-Entscheidung" nicht weiter kommt, sondern eine klare Position beziehen muss.

Mir wird implizit nahe gelegt, ich solle Mitglied sein, sonst würde ich
ja als Gegner gewertet und hätte allerhand negative Konsequenzen zu gewärtigen

Aber das ist ja widersprüchlich. Wenn du eh nicht dran glaubst, dass es Gott gibt, brauchst du ja auch keine negativen Konsequenzen fürchten.

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@danhof

Und du wirst dich FÜR oder GEGEN Jesus entscheiden.

Ich werde mich nicht "für Jesus" entscheiden. Aber damit habe ich mich nicht "gegen Jesus" entschieden. Das ist eine völlig absurde Vorstellung.

Wenn du eh nicht dran glaubst, dass es Gott gibt, brauchst du ja auch keine negativen Konsequenzen fürchten.

Nein, tue ich auch nicht. Aber das wird ja von Gläubigen andauernd vorgetragen. Die Drohung ist hier Mittel zum Zweck.

Ich bin inzwischen grundimmunisiert, aber schwächere Gemüter könnten sich davon beeindrucken lassen und tatsächlich Angst bekommen vor dieser Fiktion.

Abe hier treibt ja auch jeder von Euch Gottgläubigen eine andere Sau durchs Dorf. Allein die Vielzahl an "absoluten Wahrheiten" ist ein starkes Indiz gegen eine göttliche Existenz.

Ich habe mich nie gegen Polo entschieden und niemals dafür. In meiner Lebenswirklichkeit spielt Polo weder aktiv noch passiv, weder positiv noch negativ eine Rolle.

Es gibt Situationen im Leben, wo man mit "Nicht-Entscheidung" nicht weiter kommt, sondern eine klare Position beziehen muss.

Das ist sicher richtig. Aber die Entscheidung bezüglich eines Jesus gehört gewiss nicht dazu.

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@realsausi2

Es gibt Situationen im Leben, wo man mit "Nicht-Entscheidung" nicht weiter kommt, sondern eine klare Position beziehen muss.

Das ist sicher richtig. Aber die Entscheidung bezüglich eines Jesus gehört gewiss nicht dazu.

Aus biblischer Sicht aber eben schon. Und darum ging es ja bei der Frage: "Bin ich gerettet, wenn ich nur ein guter Mensch bin?" (sinngemäß).

Und meine Antwort von vornherein: NEIN, ein guter Mensch zu sein  hat mit Erlösung nichts zu tun. Man muss sich FÜR Jesus entscheiden.

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wenn jemand aus Wasser Wein macht und Kranke heilt, werde ich ihm folgen.

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@b03hnch3n

Ich werde mir das interessiert anschauen und ihn dann seinen Weg gehen lassen.

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DJ Jesus legt die fettesten Beats auf. Ich freu mich drauf - ich lebe nach nach gutem Gewissen, aber ohne Gott.

Das funktioniert so nicht.

Wenn du Auto fährst, tust du das auch nicht nach bestem Gewissen, sondern nach dem, was du in der Fahrschule gelernt hast.

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@danhof

sondern nach dem, was du in der Fahrschule gelernt hast

das wage ich zu bezweifeln

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@10Meter20Kilo

ja, auch wieder wahr, doofer Vergleich. Ein Blick auf die Straßen spricht Bände :-)

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jeder mensch macht diese "party" nach seinem tode mit

Ich erkläre hiermit, dass ich keiner diesbezüglichen Einladung folgen werde.

schade!

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Dann kommst du in die Hölle. Selbst, wenn du an ihn nie geglaubt hast, muss du in der Sekude deines Todes seine Botschaft akzeptieren - sonst nimm eine Feuerlöscher mit.

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Ich glaube daran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. In der Bibel steht: "Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird" (Jesaja 65,17).

Um an diesem Leben teilnehmen zu können und zu Gott in den Himmel zu kommen, muss man an Ihn glauben:

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16). 

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

Nur dann (wie auch Christen und Angehörige anderer Religionen), wenn sie erlebt haben, was Jesus als "2. Gerburt", die "durch den Geist", genannt hat.

Selbst Jesus hat nicht an Gott geglaubt. Gott ist ein nordischer Begriff. Zudem war es verboten den "Ewiglichen " mit einem Namen zu benennen.

Jesus hat zum Vater gebetet.

Wortklaubereien und Begrifflichkeiten können darüber nicht hinwegtäuschen.

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ich glaube da irrst du dich gewaltig! In der Bibel in Hebräer 1,8 bezeichnet Gott (Vater)  selbst Jesus als Gott! Und ich denke Jesus wird sicherlich an seine eigene Existenz glauben.

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Dieser Bibeltext wird Deine Frage beantworten:

"Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi." (1. Pe. 3:21)

Wenn du damit den Himmel meinst: denke nein.

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