Haben Katzen Mitleid mit Nicht-Katzen?

6 Antworten

Hallo andreasbdr,

JA, natürlich können Katzen auch mit anderen Tieren Mitgefühl haben.

Man sagte Tieren generell lange nach, keine Gefühle wie wir das definieren, zu haben. Aber wie die Forschungen der Uni Kiel und Zürich (Institut für Haustierkunde) seit 2005 gezeigt haben, ist das ganz und gar nicht so. Ganz im Gegenteil. Katzen empfinden sehr wohl Mitgefühl, Trauer, Glück, Freude, Zuneigung, Angst, Schmerz, ebenso wärme und Kälte ect.

Es gibt immer wieder Berichte wo eine Katze ein Hundewelpe, ein Küken ect. annimmt und es versorgt. Es kommt aber dabei wohl auch darauf an, wie stark die Gefühle, hier also das Mitgefühl, dann bei der Katze daliegt. Die eine Katze kümmert sich, die andere eben nicht.

Katzenforscher Dennis C. Turner befasst sich seit Jahren nun schon mit dem Thema und ist zu der Überzeugung gelangt, das Katzen noch größere Anpassungstalente sind als Hunde. Denn Katzen haben einfach nur ihr naturgegebenes, Raubtierhaftes, Einzelgängertum in Menschen kompatibles Sozialverhalten abgeändert. So passten sich Wildkatzen z.B. problemlos dem Schlafrhythmus des Menschen an. Oder es reicht einer Katze in einer fremden Wohnung nur einmal zu zeigen wo der Fressnapf, KaKlo, Kratzbaum ect. steht und sie finden alles auf Anhieb wieder – auch nach Jahren.

Katzen sind auch keineswegs Einzelgänger, sondern genießen die Anwesenheit von Artgenossen. Einzig auf der Jagd, da sind sie in der Tat lieber alleine. Man teilt ja auch ungern mühselig erjagte Beute.

LG


  1. Katzen sind Carnivoren und Beutegreifer. Das heißt, sie können nur tierische Nahrung verwerten. Und sie müssen töten, um zu fressen. Mitleid mit Nicht-Katzen würde dabei nur stören. So siebt die Evolution alle Beutegreifer aus, die auf die Idee kommen, Mitleid mit ihrer Beute zu entwickeln.
  2. Katzen sind Einzelgänger. Sie begegnen einander beim Durchqueren ihrer Reviere, führen aber keine dauerhaften Beziehungen. Das heißt, ein Sozialleben ist ihnen fremd. Da Mitgefühl in der Evolution jedoch nur dazu dient ein Sozialgefüge (Herde, Rudel) zusammen zu halten, kann man davon ausgehen, dass einzelgängerische Tiere nie eines entwickelt haben. Es wäre fürs Überleben nicht erforderlich und würde nur beim Verteidigen des Reviers stören.

Wer eine Katze hat, bekommt trotzdem den Eindruck, sie hätte Gefühle für ihren Menschen. Doch man kann nicht einfach Menschengefühle auf eine Katze projizieren: Sie duldet und pflegt den Menschen in ihrem Revier aus Eigennutz. Denn der Mensch füttert und pflegt dafür die Katze.

Erst wenn der Mensch umzieht wird offensichtlich, wie weit die Gefühle der Katzen reichen: Sie behalten ihr Revier und "halten" sich darin den nächsten Menschen. Dass der letzte Mensch jetzt woanders lebt, ist ihnen relativ egal.

Fazit: Menschen dichten ihren Katzen gerne Menschengefühle an. Die Katzen betreiben jedoch nur kluge Taktik, um den Menschen für sich einzuspannen. Da sie von Natur aus keine Gruppen bilden müssen/können, hat die Evolution sie mit einer minimalen Form von Mitgefühl ausgestattet, welches sich ausschließlich auf die eigenen Kinder beschränkt.

Sorry, nicht Menschen dichten ihren Katzen etwas an, sondern das, was Du hier schreibst, ist mehr Dichtung als Wahrheit, denn

Katzen sind keine Einzelgänger, sondern soziale Tiere, die sehr wohl in mehr oder weniger grossen, losen Gruppen zusammen leben, sich gegenseitig putzen, miteinander schmusen. Ne Paarbeziehung, die ein Leben lang hält, gibt es allerdings bei Katzen nicht, was aber nicht heisst, dass Katzen kein Sozialleben haben. Alle Strassenkatzen, die es z.B. hier bei uns gibt, leben in verschiedenen Gruppen zusammen und das kann man täglich beobachten. Allerdings sind Katzen Einzeljäger, d.h. Du siehst nur immer einzelne Katzen, die auf Beutefang sind und nie Rudel oder Gruppen, aber das hat nichts mit sozialem Verhalten zu tun.

Katzen sind stolze, eigenmächtige Tiere, die im Prinzip nicht mal nen Menschen zum Überleben bräuchten, aber von nem Menschen gefüttert, gehegt und gepflegt zu werden, ist bequemer und zeigt, wie schlau ne Katze ist.

Bei einem Umzug behält die Katze nicht ihr angestammtes Revier, um sich da nen neuen Menschen zu halten, wo hast Du den Stuss nur her.

Katzen haben mit Sicherheit keine Menschengefühle, allerdings sind sie aber so sensibel, dass sie die Stimmung ihrer Menschen fühlen und sich entsprechend verhalten, will heissen, sie muntern uns auf, wenn wir uns nicht gut fühlen, sie bringen uns zum Lachen, wenn wir traurig sind. Dafür lieben wir unsere Katzen.

Zum guten Schluss noch etwas: nicht mal mit ihren eigenen Kindern haben Katzen Mitgefühl, denn wenn die Babies geschlechtsreif sind, werden sie von der Mutter vertrieben, denn sie könnten ja zur Konkurrenz werden.

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@maxi6

Du scheinst Ahnung zu haben. Es ist sehr traurig, dass du sozial inkompetent bist. Wenn du eines Tages lernst, dein Wissen ohne Beleidigungen und Hetze zu vermitteln, könnte eventuell etwas aus dir werden.

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@halbsowichtig

Hallo halbsowichtig,

also ich finde in dem Beitrag von maxi6 jetzt weder Beleidigungen, noch irgendwelche hetzt o.O

Ich stimme maxi6 in vielen Punkten zu.

Man sagte Tieren generell lange nach, keine Gefühle wie wir das definieren, zu haben. Aber wie die Forschungen der Uni Kiel und Zürich (Institut für Haustierkunde) seit 2005 gezeigt haben, ist das ganz und gar nicht so.

Katzen empfinden sehr wohl Mitgefühl, Trauer, Glück..ebenso empfinden sie wärme und kälte, Angst, Freude ect.

LG

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@NaniW

wo hast Du den Stuss nur her.

Das ist für dich also normaler Diskussionsstil? Dann ist es kein Wunder, dass Katzenfreunde von Außenstehenden so selten ernst genommen werden. Mit solcher Sprache wird das nichts.

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Was meinst du warum manche Katzen ihren Besitzern tote Viecher mitbringen? Sie tun das, weil sie ihre Menschen nie jagen sehen und ihnen aus Mitleid Futter schenken, damit sie nicht verhungern.

Mit ihren Beutetieren haben sie logischerweise kein Mitleid, wäre ja auch kontraproduktiv in Bezug auf ihr eigenes Überleben.

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