Haben Kameras eine begrenzte Anzahl an Fotoaufnahmen?

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12 Antworten

Ich kann jetzt nur für Canon sprechen, aber bei der anderen Herstellern ist es fast ähnlich. Die Einsteigerkameras sind auf ca. 50.000 Auslösungen ausgelegt. Beiden Semi-Profikameras liegt sie bei etwa 100.000 und bei den Profikameras bei etwa 200.000 Auslösungen. Das sind aber nur Richtwerte vom Hersteller.. Meine alte EOS 300D hat ca. 70.000 Auslösungen in 5 Jahren gemacht. Danach war sie immer noch voll funktionsfähig. Wieviele es am Ende waren kann ich nicht sagen, da ich sie danach verkauft habe. Meine Eos 400D liegt jetzt bei über 100.000 Auslösungen und sie macht keine Mucken. Und ich quäle meine Kameras. Es gibt Tage da mache ich mit einer Kamera locker 500 Klicks, davon viele im Serienbildmodus. Und das ist eine Folter für den Verschluss. Aber er hält.

Es liegt einzig und alleine an der Pflege und wie man sie behandelt. Wenn sie natürlich runterfällt, sind Schäden nicht zu vermeiden, das liegt aber nicht an der Verarbeitung, sondern am Benutzer selbst.

Aber ein Totalausfall nach 2100 Klicks, klingt sehr stark nach falscher Bedienung oder Materialfehler. Und bei der geringen Anzahl von Auslösungen müsste eigentlich die Garantie greifen.

Nun, zu Deiner Frage haben Dir ja schon viele Mitglieder vernünftige Antworten gegeben. Wenn Du aber wissen willst wo Du mit Deiner Kamara "im Moment stehst", lad Dir mal das Proigramm PhotoMe herunter, das es kostenlos gibt. Da bekommst Du massenhaft Exifinformationen, u.a. siehst Du auch wieviel Auslösungen mit der Kamera schon gemacht worden sind.

Öffne in dem Programm eines Deiner letzten Bilder. In den Informationen suchste Du mit STRG F nach "Auslösung" oder nach "ShutterCount", dann wird Dir genau angezeigt wieviel Bilder Du mit der Kamera geschoosen hast, bzw. wie oft auf den Auslöseknopf gedrückt worden ist.

Auszug aus PhotoMe - Shuttercount = 16204 Aufnahmen wurden bisher gemacht - (Foto, Kamera, Fotografie)

es gibt natürlich keine definierte Lebenszeit, Ausfälle sind bei allen technischen Geräten möglich. ich hatte bei meiner Minolta Dimage 7H (pictbridge) das Problem, dass der Sensor nach einiger Zeit komplett ausfiel. Dazu muß gesagt werden, das bei diesen Kameras und allen kleinen Knipskisten der Sensor allen Lichteinflüssen direkt ausgesetzt ist. Wenn Du also viel mit direktem Gegenlicht arbeitest, wird der Sensor nicht nur im kurzen Moment des Auslösens belastet, sondern auch bei allen vorherigen Einstell-Schritten. Eine DSLR ist daher schon weniger Störanfällig, weil der eigentliche Sensor geschont wird. Da ich meine Kamera bei diversen Reisen und im Alltag wirklich strapaziert hatte, war es verständlich, dass der Sensor nach einiger Zeit aufgab - auch wenn ich das Teil geliebt habe! Aber letztlich sind die "Halbwertszeiten" für Digicams ja sowieso im Keller: nach 4-5 Jahren ist die Technik komplett überholt und ich denke über eine Neuanschaffung nach.

Hallo itscoco,

lass dich bloß nicht verrückt machen. Hier sind einige Antworten dabei, die es nicht wert sind gelesen zu werden. (Haltet euch doch zurück, wenn ih rnicht helfen wollt!!). So nun zur Sache; Ohne genaue Angabe, was da kaputt war und ausgetauscht werden musste, kann man keinen seriösen Rat geben. Generell gilt aber, dass natürlich alle mechanischen oder elektronische Geräte nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Aber zwischen 5000-10000 Auslösungen sollten schon drin sein. Dabei kommt es aber auch darauf an: - Wie man mit seinem Werkzeug Kamera umgeht - Oft in die Sonne fotografieren wäre auch keine gute Idee - Mehrere Tropenreisen würden die Lebensdauer auch verkürzen - Sandbahnrennen zu fotografieren würden Sand in das Gehäuse 'buxieren' ... du merkst also warauf ich hinaus will? Alle Extremsituationen sind eben extrem und beansruchen ein so sensibles Teil wie eine digitale Spiegelreflexkamera auch über das 'Normale' Die Profikameras (Canon 1D und so weiter) sind da etwas robuster gebaut und vertragen unter Umständen auch etwas mehr. Aber Profis lösen auch bereits in einem Jahr mehrere Tausendmal aus und benötigen somit eventuell schon nach kürzerer Zeit ein neues Gehäuse - aber eben nur ein Gehäuse. Das weitaus wertvollere Teil einer Ausrüstung sind Objektive. Und auch diese müssen ordentlich gepflegt werden. Und das ist alles unabhängig vom Hersteller. Wenn du die Beantwortung der Frage zur Enscheidungshilfe für einen Kamerakauf machen willst, beachte einfach meine geschriebene Meinung. Sollten noch Frage offen sein, melde dich nochmal. Viele Grüße und 'gut Licht' Manfred

...dein Auto fährt auch nur eine bestimmte Strecke, dann ist es kaputt. Sind bei guter Pflege bestimmt einige Hunderttausend Kilometer, wenn es dir vorher nicht runterfällt, äh, einen Unfall hat. Und wenn du aus irgendeinem Grund schon im ersten Jahr einen kapitalen Motorschaden hast, kostet dich das (ohne Garantie/Gewährleistung) auch schon mal einen Großteil des Neupreises. Bei einer so hochverdichteten Technik wie einer DSLR ist es wohl vor allem der Arbeitslohn, der die Reparaturkosten hochtreibt.

Das was jubu1966 geschrieben hat, ist schon die beste Antwort wert.

Die Hersteller nehmen aber gerne die Garantie (nicht die Gewährleistung !!) auf den Verschluss raus, denn es ist ein Verschleißteil - in der Werkstatt bekommt man ja auch keine Garantie auf ein Kupplung oder die Bremsen - es kommt darauf an, wie man mit der Kamera umgeht. Meine erste digitale (Canon 350D) hat seit Sommer 2001 über die 85.000 Auslösungen und funzt einwandfrei (Canon sagt zu dem Modell 45.000 Auslösungen) - allerdings gibt es bei mir auf dem Auslöser grundsätzlich kein "Dauerfeuer", das ist ein Faktor, der die Lebensdauer stark verkürzen kann. Die von einem "Kollegen" versagte bereits nach 15.000 Aufnahmen den Dienst - klar wenn man praktisch den Finger nicht vom Auslöser nimmt. Neuer Verschluss = wirtschaftlicher Totalschaden je nach Modell...

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Wie bereits geschrieben, geben die Hersteller meist nur eine "interne" Garantie oder besser nicht offizielle auf den Verschluss - nach dem Motto, X sollte er schon verkraften. Da die aber nicht wissen, wie der Nutzer mit dem Teil umgeht, lehnen sie die echte Garantie meist ab - abgesehen bei High End Produkten, wo man das schon vom Kaufpreis her schon erwarten kann.

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In deinem Fall würde ich aber auf einen Mangel tippen - wenn die Kamera noch Gewährleistung hat, dann sollte das durchgehen - wenn die Gewährleistung schon 1 Jahr rumm ist (von den 2 Jahren), musst du den Mangel nachweisen, was schlicht unmöglich sein dürfte. Schau mal in die Garantiebedingungen, was enthalten ist und was nicht - dann entscheide, lohnt sich der Aufwand oder auch nicht ....

Mich würde aber interessieren, in wiefern sich das bemerkbar macht bei deiner Kamera Fehler am Verschluss sind nur schwer zu erkennen - Abschattungen mittig im Bild wagrecht verlaufend bei Querformat bspw! Sind Abschattungen am Bildrand bei Querformat senkrecht verlaufend zu erkennen, dann stimmt was mit der Blende nicht oder bei Blitz die Syncrohnisationszeit nicht ..


by the way - meine 5D Mark II hat jetzt knapp unter 170.000 Auslösungen...

es gibt immernoch das gerücht, dass einige einsteiger-dslr´s eine bestimmte anzahl an bildern machen können und dann deutlich schlechter werden. das ist aber nur ein gerücht.

Wer nur 300€ ausgeben möchte, der sollte keine all zu gute Qualität und Lebensdauer erwarten - Qualität hat bei dem Thema zurecht seinen Preis

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@stelari

die bilder meiner 1000d sind sehr gut :) aber die hat auch 350 euro gekostet ^^ aber du hast recht, was die qualität vom gehäuse angeht. die canon eos1 d ist glaub ich aus alu. das gehäuse ist natürlich viel besser. ich weiß schon, was die vorzüge einer so teuren kamera sind. aber die bildqualität der kleineren canons (ich hatte noch keine andere kamera von einer anderen marke) sind sehr gut.

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Da ist halt irgendwas kaputt gegangen, aber normal ist sowas nicht. Eine Kamera hält normalerweise viele zigtausend Auslösungen.

Das ist nur Quatsch. Ich habe mit meiner canon 500D scho ca. 50000 Aufnahmen gamacht und bei mir ist alles super. Und Kolegen mit der 1D oder 5D oder 7D haben dass nicht mal, und es sind die 3 besten kameras die Canon herstellt.

nonelle

Wie bitte? Du kannst soviel Aufnahmen machen, wie Platz auf der Speicherkarte ist..Wenn da keine drin ist, ist der Interne Speicher natürlich irgendwann mal voll ^^

Anmerkung - der "Interne" Speicher hat nur die Funktion mit der Software das Bild zu VERARBEITEN, ähnlich dem RAM auf dem PC - er speichert KEINE BILDER - setzen 6 für das Halb- bzw Unwissen!

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spiegel zerbrochen :D

ich hab mit meiner jedenfalls schon mehr aufnahmen gemacht und sie funktioniert noch

ja durch verschleiß aber nicht schon nach ca. 2.100 bildern vlt. nach 21.000 aber das glaub ich auch nicht!!!

Auch 100.000 Aufnahmen sollte ein normaler Verschluss mitmachen.

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