Haben Juden immer noch angst sich bekannt zu geben?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Hier in Berlin gibt es eine ganze Reihe Juden, die sich auch offen zu erkennen geben (durch ihre Kleidung). Einige waren schon Anfeindungen ausgesetzt und wurden durch Anspucken, oder verbal beleidigt.

Ich finde das schlimm und es macht mich traurig und wütend. Ich hatte schon geschäftlich und auf gesellschaftlicher Ebene mit Juden zu tun und habe nichts Schlechtes erlebt.

Ich finde das auch nur traurig das in der heutigen Zeit nach dem Religion beurteilt wird :/

0

Die Juden aus den osteuropäischen Ländern (ex-Sovjetunion, Ungarn, etc.) oft schon, weil Religion in den kommunistischen Ländern nicht gerne gesehen und dazu noch ein ziemlich starker unterschwelliger (oder auch offener) Antisemitismus bestand. Israelis oder amerikanische Juden, oder auch westeuropäische Juden haben meist kein Problem, sich zu "outen"...

Nein, haben sie nicht. Aber die meisten Juden erkennst du auf der Straße genauso wenig, wie du einen Katholiken erkennst. Wenn es sich nicht gerade um orthodoxe Juden handelt, benehmen und kleiden sich Juden ganz normal, wie jeder andere Deutsche auch.

Es gibt in Deutschland allerdings nicht mehr besonders viele Juden, was nicht überraschen sollte. Es gab wenig Gründe für sie, nach 1945 zurückzukehren.

Ich denke nicht das ich anders aussehe als andere. OK ich lebe auch nicht in Deutschland, jedoch habe ich noch Familie dort und bin als Kind zum Teil dort aufgewachsen. Fuer mich war es sehr schwer in der Schule, Kinder koennen halt grausam sein. Aber mit 13 Jahren sind wir wieder nach Israel zurueck. 

Die meisten meiner Familie in D haben damit kein Problem zu sagen das Sie juedisch sind. Jedoch interessiert es keinen. Oder fragst du alle NAchbarn von dir ob diese Katholisch sind? Es ist ja nichts besonderes. 

Religion ist Privatsache. Niemand muß seine Religion an die große Glocke hängen. Das machen andere Religionen bis auf wenige Ausnahmen vllt. ja auch nicht Es gibt auch einige Promis, die das mal so nebenbei erwähnen. Lebende Personen möchte ich hier auch nicht erwähnen, aber bei dem schon länger verstorbenen Hans Rosendahl wußte man das auch. Ein gewisser Ben Cartwright (Lorne Greene) soll auch Jude gewesen sein.

Vielleicht schaust du nicht genau. Ruf doch mal in einer Synagoge an, ob du einen Gottesdienst besuchen kannst. Du wirst dann merken, dass Juden ganz normale Menschen sind, manche besser - manche schlechter.

Und sie sind so war von normal (besonders die liberalen von ihnen), dass es wirklich schwierig ist, sie auf der Straße wahrzunehmen.

Die größte Warscheinlichkeit auf einen jüdischen Mitbürger zu treffen, besteht bei einer Goldankaufstelle in Berlin. Ängstlich erschienen mir diese nicht.


Na sowas, bei uns hier sind die Goldankaufstellen tatsächlich in türkischer Hand. Und ich hätte meinen Astralkörper drauf verwettet, dass man die meisten Juden tatsächlich in der Synagoge treffen könnte.

0

Wieso sollte man einen Juden auch direkt erkennen? 

Ben Salomo ist ein jüdischer Rapper, erkennt man ihm das an? 

Woher weist du dass du noch nie einen gesehen hast?

Was möchtest Du wissen?