Haben Japanische Autos eine bessere Preis/Leistung-Verhältnis?

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10 Antworten

Von der Preis/Leistung waren die Japaner ansich immer besser, realisiert haben se dass Jahrzehnte lang allein durch die Ausstattungslinien die im Programm waren. 2 Varianten und gut, nebenher war die Produktion auch immer auf Effektivität ausgelegt - schau dir das Toyota-Prinzip an.

Von der Ausstattung gabs bei den japanischen Marken auch immer mehr Ausstattung für weniger Geld, elektr. Fensterheber waren schon Serienausstattung während du bei anderen Marken dafür zahlen musstest.

Minderwertig waren die eingesetzten Materialien, wie hier schon jemand meinte, aber nicht. Wo deutsche Marken schon jahrelang statt Schrauben nur noch Plastikklemmen einsetzten hatten japanische Autos noch Schrauben um Bauteile in Position zu halten.

Weshalb lässt sich sogar logisch erklären wenn man sich mal mit einer Modellreihe näher auseinandersetzt, nehmen wir als Beispiel den Toyota Corolla allein weil er das bekannteste japanische Auto is.

1983 kam mit der 5. Gen. ein Corolla auf den Markt der die Bodengruppe bis ende der 90er Jahre stellte, nebenher gabs neue Motoren deren Motorblöcke ebenfalls bis ende der 90er Jahre als Basis dienten. Ein Corolla von 1998 und 1983 mit 1.6l Maschine sind lediglich etwas anders verdichtet und während der 83er nen Vergaser besitzt kommt der 98er mit ner Einspritzung. Im Grunde hat Toyota von Generation zu Generation immer nur minimale Änderungen vorgenommen.

Nebenher darfst du natürlich auch nicht vergessen dass die japanischen Marke selbst über Tochterkonzerne verfügen die als Zulieferer alle Teile mit entwickelten und später produzierten. Das originale Ersatzteile vlt. wirklich mal etwas teurer sind als bei deutschen Marken kann ich nich leugnen aber die Haltbarkeit is dafür auch um einiges besser. So ein Toyota Endtopf hält in der Regel min. 16 Jahre, ich find da is der höhere Preis wieder fair.

Ich fahre übrigens 2 ältere Corolla und hatte technisch nie Probleme, springen beide bei jeder Witterung direkt an und haben mich bisher immer ohne Probleme an mein Ziel gebracht.

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Hallo!

Das war mal in den 80ern und 90ern der Fall, während bei Mercedes z.B. bis zur ersten C-Klasse 1993 der fünfte Gang sogar noch extra kostete und Audi sogar im Oberklasse-100 mit kleinen Maschinen die Zentralverriegelung extra berechnete -----> seinerzeit waren die Japaner ausstattungsbereinigt und durch ihre längeren Garantien tatsächlich günstiger, aber spätestens seit ca. Ende der 90er waren die deutschen Wagen dann auch gut ausgestattet weil sie sich an den Japanern orientieren mussten & kaum noch teurer..

Beispiel: Der Mitsubishi Charisma meines Bruders hatte Ende 2004 einen Neuwert von rund 23000 Euro, der Ford-Mondeo den mein Vater sich Mitte 2005 als Neuwagen kaufte landete bei ähnlicher Ausstattung und sogar etwas mehr Platz im selben Preisraster. 

Dafür hat der Charisma im Unterhalt mehr Geld gekostet, vorallem durch die teuren Werkstätten -------> da konnte es passieren, dass ein Kundendienst mit allem mal 2200 Euronen kostete ... und bei meinem Mercedes C180 ist schon die Hälfte für den "Wartungsdienst mit Zusatzarbeiten" viel Geld.. bin übrigens bei Mercedes Kunde & nicht bei irgendeinem ATU oder freien Meister ;) 

Generell sind japanische Wagen bei den Ersatzteilen und Werkstattdienstleistungen teurer, was zeitwertgerechte Reparaturen eines Tages erschwert.. genau deswegen wanderte auch der Charisma in den Export. Meinen Benz kriege ich immer i.wie repariert, und sei es mit Teilen vom Schrott oder Nachbau ------> kannste beim Japaner beides knicken,d a so einer nicht auf den Schrottplatz kommt sondern in den Export rollt.

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Ja, viel besser, japanische Hersteller haben meist eine deutlich bessere Langzeitqualität, viele Teile kommen von japanischen Zulieferern (zb. Elektronik) und halten deutlich länger als bei anderen Herstellern, bei denen oft nur auf die Oberflächliche Wirkung des Fahrzeugs hin entwickelt wird und die Technik unter der protzigen Hülle in Wirklichkeit billig und kurzlebig ist.

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Da die Japaner eine ähnlich gestaltet Wirtschaft wie wir haben und die Lebenshaltungskosten den unseren sehr ähnlich sind, müssen die Preise kostendeckend und gewinnbasiert sein.

Wenn japanische Autos also hier günstiger sind, hat das durchaus mit der Qualität und Güte der Verarbeitung zu tun. Der Vergleich ist einfacher wenn man das auf eine Gartenschüppe reduziert.

Die japanische ist vielleicht deshalb billiger, weil der Stahl eine geringere Qualität und somit geringe Haltbarkeit hat und der Stiel nicht aus Buchenholz sondern eher aus heimischen Holz gefertigt ist.

BMW hat seine Z3 - Modelle in den USA entwickelt und fertigen lassen. Der Hintergrund war der, das der amerikanische Markt gerade für diese Modelle sehr attraktiv ist. Zudem geht es um die Kundengewinnung - und Bindung. Die Mitarbeiter der amerikanischen Werke identifizieren sich selbstverständlich eher mit den Produkt, wenn es selber hergestellt wird. Eine scheinbare Win-Win-Situation.

Aber: Alle Z3 Modelle in Cabrio und Roadster-Ausführung hatten für deutsche Ansprüche nicht hinnehmbare Entwicklungsdefizite. So mussten die Fahrzeuge in den deutschen Werken optimiert werden. Dieses betraf zum einen die Genauigkeit der Spalte bei der Karosserie aber auch die mangelhafte Befestigung der Sitze. So eben nicht markttauglich.

Nach und Nach wurden dann  die Fehler zusammen mit deutschen Ingenieuren behoben und der qualitative Maßstab der Marke BMW herausgearbeitet.

Dieses Beispiel erläutert Dir, wie sich Preise zusammensetzen. Ingenieurserfahrung und erfahrungsbasierte Kunstfertigkeit, Materialbeschaffungs- und Montagekosten.

Die japanischen Ingenieure sind hervoragend ohne Frage. Die Schraube wird am verwendeten Material angesetzt. Das macht die Fahrzeuge billiger, aber meines Erachtens nicht preiswerter. Wir unterliegen alle den gleichen wirtschaftlichen Gesetzen. Die globale wirtschaftliche Verflechtung und Abhängigkeit lässt nichts anderes zu.

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Kommentar von linus87
05.03.2017, 00:40

stimme dir vollkommen zu.....

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Kommentar von melman86c
05.03.2017, 01:20

Also der Kern deiner Aussage ist, billig=Mist, weil wenns nichts kostet, muss ja irgendwo gespart werden. Das die großen Marken teuer wegen des Namens sind, kommt nicht in Frage?

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Kommentar von mgobla
05.03.2017, 15:48

Spar dir deine Lügenmärchen, echt armselig.

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Man kann sagen, dass japanische Hersteller auf den Blick ein besseres Preisleistungsverhältniss haben, wenn man jedoch dann Qualität von Stahl, Plastik und sonstigen Materialien betrachtet sieht man das die Japaner dadurch raum schaffen um ihre Preise tiefer anzusetzen.
Zudem ist es teuer Ersatzteile zu besorgen und zum Teil hat man lange Wartezeiten bis das Teil endlich in Europa ist.
Zudem hast du mit einem Deutschen Auto natürlich ein anderes Image.
Aber wenn dir so etwas egal ist, dann bist du auch mit einem japanischen Auto gut unterwegs.

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Kommentar von mgobla
05.03.2017, 15:42

Spar dir deine Lügenmärchen, echt armselig.

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sowohl in den USA als auch Japan sind dt. Autos auch besser ausgestattet & kosten weniger

Hier kosten Klimaanlage, Fensterheber sonst immer Aufpreis wohl aus Gründen unserer angeblich so tollen Kaufkraft

Schon Ende der 80er Jahre hatten jap. Autos schon quasi eine Vollausstattung wie elektr. Fensterheber, teils Automatikgetriebe wie in den USA usw

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Besser als was?

Es gibt mehr als ein japanisches Auto. Welche konkrete Modell mit welcher Ausstattung willst du gegenüber was vergleichen?

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Kommentar von Harryyyyyyyyyyy
04.03.2017, 23:38

Deutsche Autos. Zb Toyota gegen Volkswagen.

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Auf jeden Fall. Da sie keine Premiumhersteller sind und das Image der Marke nicht so viel zählt. Also mit BMW/Benz vs. Toyota verhält es sich wie mit Apple vs. Samsung.

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Ja, das Preis- / Leistungsverhältnis ist bei Japanern und auch Koreanern bessere. Das war auch schon immer so.

Wenn ich mir alleine mal die Preislisten bzw. Zubehörmöglichkeiten anschaue, bekomme ich bei den deutschen Herstellern die Krise.

1000 verschiedene Extras in 1000 verschiedenen Varianten. Das muss nicht sein und macht das Auto unnütz teurer.

Bei den Japanern / Koreanern eine Seite mit 5 Möglichkeiten, und fertig ist das Auto.

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Wenn du mal Ersatz oder Verschleißteile gekauft hast, siehst du das anders.

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