Haben Frühchen-Eltern immer Angst um ihre Kinder?

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7 Antworten

Es ist von Person zu Person verschieden. Hängt aber auch mit der Ursprungssituation zusammen (ob es beispielsweise das erste Kind war, wie stark gekämpft und gebangt wurde, etc).

In der Regel lernt man mit der Zeit los zu lassen. Genauso wie andere Eltern auch. Je nach eigener Persönlichkeit fällt einem dies leicht oder etwas schwerer.

Meiner Erfahrung nach sind besonders die ersten Jahre für einen recht schwer. Ganz zu Anfang sind Erkältungen und Viren/ Bakterien der Feind. Irgendwann wird man vielleicht relaxter. Beginnt der Kindergarten, beginnt die Schulzeit, gibt es jeweils einen Loslöseprozess für die Eltern (und auch hier spielt es keine Rolle das wievielte Kind es ist, ob es Frühchen war oder nicht).

Diese Angst um den Nachwuchs, das ist wirklich Personenabhägig und Situationsabhängig. So ganz pauschalisieren kann man es nciht.

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Ich glaube nicht, dass alle Eltern von Frühchen weiterhin Angst um das Kind haben, sobald es den Entwicklungsstand gleichalter Kinder haben.

Manche Frühchen hinken in ihrer körperlichen Entwicklung so lange hinter den anderen her, dass sich die Sorge der Eltern verselbstständigt und verfestigt. Dann kann es sein, dass die eltern auch dem Erwachsenen gegenüber überbesorgt sind. Aber normal ist das nicht.

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Die Sorge um ein Kind hört nie auf, ganz egal ob das Kind ein Frühchen war oder nicht. Wenn man weiß, dass das Kind irgendwelche Probleme hat, macht man sich automatisch Gedanken, ganz egal ob man helfen kann oder nicht.

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Frühchen haben einen schlechten Start ins Leben und entsprechend sind sie sehr anfällig für Krankheiten. Zudem hinken sie in der Entwicklung oft hinterher.

Ich kenne ein Frühchen, die ist ca. drei Monate älter als mein Sohn (nach ET sind die beiden etwa gleich alt). Die Kleine hat ständig Probleme mit der Lunge, ist fast durchweg erkältet und kann nicht annähernd so viel wie mein Sohn. Dass man da besorgt ist liegt auf der Hand. Auch später neigen Frühchen eher zu Allergien, Asthma usw. Da bleibt die Angst einfach und ich als Mutter kann das verstehen. Obwohl mein Sohn kerngesund ist, mache ich mir auch oft Sorgen. Das legt sich sicher noch. Nur bleibt das eigene Kind immer das Kind und die Sorgen hören nie auf (Zitat meiner Mutter, hat drei erwachsene und völlig gesunde Kinder). Ich denke aber, wenn der Start so schwierig war und am Anfang nichtmal klar ist, ob das Kind überhaupt durchkommt und wenn, mit welchen Schäden, dann zeichnet einen das doch enorm. Von daher sind "diese Eltern" evtl. nochmal ängstlicher als sowieso schon.

Warte ab, bis du eigene Kinder hast. Dann wirst du das verstehen können ;)

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..weil sich die Angst "verfestigt" (konditioniert) hat. Da die Frage nach dem Überleben in der ersten Phase Tag- und Nachtbestimmend war, ist davon etwas "hängen" geblieben.

Alle Eltern haben Angst um ihr Kind - auch wenn es "schon groß" ist. MAn macht sich eben Sorgen. Aber man muss auch loslassen können.

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Alle Eltern haben Angst um ihre Kinder, egal wie alt und wie gesund sie sind.

Manche Eltern werden allerdings etwas überfürsorglich, wenn sie bereits einmal um ihr Kind bangen mussten. Das hinterlässt natürlich Spuren.


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Vor allem bei den Müttern ist das so, wenn sie das 1. Kind haben und lange um das Wohl des Kindes bangen mussten.

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